Kommunale Netzwerke Richtlinie

Gemeinsam für mehr Effizienz
Kommunale Netzwerke Richtlinie
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Gefördert wird der Ausbau und Betrieb von kommunalen Energie- und Ressourceneffizienz-Netzwerken. Zudem fördert die Kommunale Netzwerke Richtlinie Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen.

Programm Informationen

Förderregion 
Bundesweit
Zielgruppe des Programms 
Kommunen
Einreichungsfrist 
01.01.2017 bis 01.01.2019

Beschreibung

Erfahrungen aus geförderten Energieeffizienznetzwerken von Unternehmen haben gezeigt, wie wirtschaftlich und nachhaltig Energieeffizienzpotenziale durch die enge und kontinuierliche Zusammenarbeit mehrerer Partner erschlossen werden können. Diese positiven Effekte werden auch auf kommunaler Ebene erwartet.

Das Bundesumweltministerium übernimmt die Zuständigkeit für die bestehende Fördermaßnahme für kommunale Energieeffizienz-Netzwerke aus dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) des Bundeswirtschaftsministeriums und erweitert diese um das Thema Ressourceneffizienz.

Gefördert werden kommunale Energie- und Ressourceneffizienz-Netzwerke sowie Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen. Die Richtlinie soll Kommunen in ihren Aktivitäten zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und des Ressourcenverbrauchs unterstützen.

1. Kommunale Energie- und Ressourceneffizienz-Netzwerke:

Gefördert werden der Aufbau und Betrieb der Netzwerke durch externe Netzwerk- und Energie- bzw. Ressourceneffizienzexperten. Die Förderung findet in zwei Phasen statt – der Gewinnungs- und der Netzwerkphase.

  • Gewinnungsphase: Einrichtung eines Energie- und/oder Ressourceneffizienz-Netzwerkes, in der Regel auf neun Monate begrenzt.
  • Netzwerkphase: Netzwerkarbeit mit qualifiziertem Netzwerkteam, in der Regel auf drei Jahre begrenzt.


Antragsberechtigt sind Netzwerkmanager, die über ausreichende wirtschaftliche und zeitliche Ressourcen, die erforderliche Zuverlässigkeit sowie die fachliche Kompetenz zum Aufbau und Betrieb eines Energie- und/oder Ressourceneffizienz-Netzwerkes verfügen.

Die Zuwendung richtet sich nach der Phase und der Art des Netzwerks.
 

2. Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen:

Gefördert werden die mit der Energieanalyse verbundenen Ausgaben für Beraterhonorare. Die Energieanalyse muss mindestens den Anforderungen des Arbeitsblattes DWA-A 216 entsprechen und sich über alle der zum Betrieb der Abwasseranlage erforderlichen Anlagenteile erstrecken. Zur Energieeinsparung ermittelte Sofortmaßnahmen sind umzusetzen.

Antragsberechtigt sind Energieberater, die 1. ein (Fach-)Hochschulstudium, Techniker- oder Meisterabschluss in einer einschlägigen Fachrichtung, 2. den Abschluss mindestens eines Referenzprojektes und 3. eine mindestens dreijährige einschlägige hauptberufliche Tätigkeit nachweisen. Die Einbindung spezialisierter, externer Energieberater ist möglich.
Die Zuwendung beträgt bis zu 30 Prozent des Netto-Beraterhonorars, jedoch maximal 30.000 Euro. Bei finanzschwachen Kommunen beträgt der Förderanteil maximal 80 Prozent. Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel 12 Monate.

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Postfach 51 60
65726 Eschborn

Tel: 06169 – 908 2439

Mail: netzwerke-kommunen@bafa.bund.de

www.bafa.de