Förderung von innovativen Klimaschutz-Einzelprojekten

Förderinformation
Mehrere Menschen sitzen gemeinsam an einem Tisch und erarbeiten ein Konzept
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Das Bundesumweltministerium fördert Projekte zu Beratung, Information, Kapazitätsaufbau, Erfahrungsaustausch, Vernetzung und Qualifizierung in den Handlungsfeldern Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung. Projektskizzen können bis zum 30. September 2015 beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Vorgesehen ist ein zweistufiges Bewertungsverfahren. Die ausgewählten Projekte können voraussichtlich ab Herbst 2016 starten.

Programm Informationen

Förderregion 
Bundesweit
Zielgruppe des Programms 
Kommunen
Verbraucher
Wirtschaft
Bildung
Einreichungsfrist 
01.07.2015 bis 30.09.2015
Beschreibung

Ziele

Die Förderinformation für innovative Klimaschutz-Einzelprojekte ergänzt die spezifischen Förderprogramme der Nationalen Klimaschutzinitiative. Ihr Ziel ist die Förderung von Klimaschutzprojekten mit bundesweiter Ausstrahlung, die Prozesse anstoßen und Strukturen aufbauen, um Akteurinnen und Akteure in der Wirtschaft, in Kommunen, in Privathaushalten und in Bildungseinrichtungen zu klimafreundlichem Verhalten zu bewegen.

Die geförderten Projekte sollen wegweisend im Sinne der nationalen Klimaschutzziele sein. Insbesondere sind Projektideen angesprochen, die durch eine konkrete Umsetzung von Maßnahmen zu einer deutlichen und messbaren CO2-Minderung und damit insbesondere zur Erreichung des Ziels einer 40-prozentigen Minderung bis 2020 beitragen. Entscheidend für die Projektförderung ist die belastbare Beschreibung der mit dem Projekt angestrebten Treibhausgasemissions-Minderungsziele und der Wirkungsketten, über die diese Ziele erreicht werden sollen.

Kennzeichnend für die geförderten Projekte ist außerdem ihr hoher Innovationsgehalt. Dieser kann sich auf technologische, ökonomische, soziale, methodische, institutionelle oder instrumentelle Aspekte beziehen. Die Projekte sollen einen ausgeprägten Modellcharakter aufweisen und die Möglichkeit zu deren Nachahmung geben. Ziel ist es, dass sie Anstöße für eine nachfolgende Diffusion der Innovationen in die Breite geben. Ebenso sollen die Projekte eine hohe Multiplikatorwirkung erzielen, etwa durch die gezielte Einbindung von Multiplikatoren in das Projekt oder durch Maßnahmen zur Verbreitung der Projektidee.

Gegenstand der Förderung

Das Bundesumweltministerium fördert Projekte zu Beratung, Information, Kapazitätsaufbau, Erfahrungsaustausch, Vernetzung und Qualifizierung in den Handlungsfeldern Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung. Zur Hebung dieser Potenziale konzentrieren sich die Projekte auf die zielgruppenspezifische Beseitigung von Hemmnissen, die die Einsparung von Treibhausgasemissionen konkret erschweren. Das Projekt kann auch mehrere Handlungsfelder adressieren. Effizientere Treibhausgasminderungen lassen sich jedoch häufig durch Vorhaben erreichen, die nur ein Handlungsfeld für eine Zielgruppe adressieren. Die Handlungsfelder können innerhalb übergreifende Themen, wie zum Beispiel Mobilität, Gebäude, Strom, Beschaffung und vieles mehr aufgreifen.