Förderung einer Stelle für Klimaschutzmanagement

Anträge auf Zuwendung können ganzjährig beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.

Einer der wichtigsten Förderbausteine der Kommunalrichtlinie ist das Klimaschutzmanagement. Unterteilt ist dieser in:

  • das Erstvorhaben,
  • das Anschlussvorhaben
  • und die ausgewählte Maßnahme

Im Rahmen der Kommunalrichtlinie werden Personalstellen direkt in der Verwaltung bezuschusst. Das Aufgabenspektrum dieser Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager ist vielfältig: Sie bereiten die Umsetzung der im Klimaschutz(teil)konzept erarbeiteten Maßnahmen vor, begleiten diese, organisieren den Beteiligungsprozess aller relevanten Akteure und initiieren die Weiterentwicklung. Voraussetzung für die Förderung ist, dass ein Beschluss zur Umsetzung eines max. drei Jahre alten Klimaschutz(teil)konzepts vorliegt.

Anträge auf Zuwendung können ganzjährig beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.

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Aktuelle Stellenausschreibungen für Klimaschutzmanager und Klimaschutzmanagerinnen finden Sie in unserer Stellenbörse 

Erstvorhaben

Förderung einer Stelle für Klimaschutzmanagement

Gefördert wird die Schaffung einer Stelle für Klimaschutzmanagement bei der Umsetzung von Klimaschutzkonzepten oder von den Teilkonzepten „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften und Portfoliomanagement“, „Klimafreundliche Mobilität in Kommunen“, „Klimaschutz in Industrie- und Gewerbegebieten“ und „Anpassung an den Klimawandel“.

Die Weiterbildung und Vernetzung von Klimaschutzmanagerinnen und -managern ist erwünscht und wird gefördert. Reise- und Teilnahmekosten für Qualifizierungsmaßnahmen und Fortbildungen von bis zu fünf Tagen im Jahr sind zuwendungsfähig. Auch Reisekosten für die Teilnahme an Vernetzungstreffen und sonstigen Informationsveranstaltungen werden bezuschusst. Weiterhin besteht das Angebot einer professionellen Prozessunterstützung durch externe Dritte, welche Kommunen dabei unterstützen, ihr Klimaschutzmanagement in der Verwaltung und darüber hinaus effektiv zu verankern und zu optimieren.

Im Regelfall erfolgt die Zuwendung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 65 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Anschlussvorhaben

Anschlussvorhaben in Bezug auf die Stelle für Klimaschutzmanagement

Es besteht die Möglichkeit, ein Anschlussvorhaben für die bereits erfolgte Förderung eines Klimaschutzmanagements für die Umsetzung von Klimaschutz(teil)konzepten zu beantragen. Während eines Anschlussvorhabens sollen zusätzliche, bisher noch nicht umgesetzte Maßnahmen des Klimaschutz(teil)konzeptes realisiert werden.

Im Regelfall erfolgt die Zuwendung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

ausgewählte

Maßnahme

Förderung einer ausgewählten Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzmanagements

Im Rahmen der Förderung eines Klimaschutzmanagements wird einmalig eine ausgewählte Klimaschutzmaßnahme zur Umsetzung des Konzepts mit einem Treibhausgasminderungspotenzial von mindestens 70 Prozent gefördert. Im Regelfall erfolgt die Zuwendung für die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahme durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 50 Prozent. Der Zuschuss beträgt maximal 200.00 Euro.

WICHTIG: Die Beantragung der ausgewählten Maßnahme ist nur innerhalb der ersten 18 Monate des Bewilligungszeitraums möglich. Der Bewilligungszeitraum ist im Zuwendungsbescheid festgelegt und unabhängig vom Zeitpunkt der Besetzung der Stelle des Klimaschutzmanagements.