Klimaverträglich mobil 60+

Klimaverträglich mobil 60+

Vorhaben zur Minderung des mobilitätsbedingten Ausstoßes von Treibhausgasen von Senioren
Logo des Projektes
Mit dem Projekt »Klimaverträglich mobil 60+« unterstützen der ökologische Verkehrsclub VCD, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Deutsche Mieterbund (DMB) ältere Menschen dabei, im Alltag und auf Reisen möglichst klimaverträglich unterwegs zu sein.

Projektinformationen

Förderprogramm 
Förderung von innovativen Klimaschutz-Einzelprojekten
Zielgruppe des Programms 
Verbraucher
Projektlaufzeit 
01.07.2012 bis 31.08.2015
Zielgruppe des Projekts 
Verbraucher
Förderkennzeichen 
03KSF011A / B / C
Projektnehmer 
Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD)

Rainer Hauck
Projektleiter »Klimaverträglich mobil 60+« beim VCD
(030) 28 03 51-280
mobil60plus@vcd.org
www.vcd.org

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO)
Heike Felscher
Projektleiterin »Klimaverträglich mobil 60+« bei der BAGSO
(0228) 249 993-0
felscher@bagso.de
www.bagso.de

Deutscher Mieterbund (DMB)
Heike Zuhse
Projektleiterin »Klimaverträglich mobil 60+« beim DMB
(030) 223 23-0
heike.zuhse@mieterbund.de
www.mieterbund.de

Kurzvorstellung

Mit dem Projekt »Klimaverträglich mobil 60+« unterstützen der ökologische Verkehrsclub VCD, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Deutsche Mieterbund (DMB) ältere Menschen dabei, im Alltag und auf Reisen möglichst klimaverträglich unterwegs zu sein – ob zu Fuß, mit dem (Elektro-)Fahrrad, mit Bus und Bahn oder spritsparend mit dem eigenen oder dem Carsharing-Auto. Im Rahmen von Aktionen, Info-Veranstaltungen und kostenfreier persönlicher Beratung erhalten Ältere Tipps und Informationen zu klimaverträglicher Mobilität.

Zudem entwickelt das Projekt in Kooperation mit Unternehmen und Organisationen (zum Beispiel: Akteuren aus Wohnungswirtschaft, Einzelhandel und Tourismus) seniorenspezifische Angebote (zum Beispiel Theater-Bus), um die Mobilität der Altersgruppe 60+ klimafreundlicher zu gestalten. Dienstleister der ambulanten Altenhilfe, die bei der Versorgung nichtmobiler Senioren nicht unwesentlich CO2 emittieren, erhalten Beratung zur Optimierung ihrer betrieblichen Mobilität.

Vor Ort durchgeführt werden diese Aktivitäten von VCD-Regionalkoordinatoren, die als lokale Ansprechpartner allen Interessierten zur Verfügung stehen.

Ziele

Ziel ist es, die mobilitätsbedingten CO2-Emissionen älterer Menschen zu reduzieren. Dazu zählen zum einen die durch ältere Menschen selbst verursachten Emissionen. Zum anderen aber auch der CO2-Ausstoß, der bei der Versorgung von Senioren mit stark eingeschränkter Mobilität entsteht.

Der Anteil älterer Menschen wächst stetig. Gleichzeitig sind Ältere heute so mobil wie nie zuvor. Im Gegensatz zu Jüngeren nimmt der Anteil der Autofahrten bei Senioren jedoch zu, während die Nutzung des ÖPNV sinkt. Hinzu kommt, dass Ältere zunehmend mit Kreuzfahrtschiff und/oder Flugzeug verreisen. Dies wirkt sich nachteilig auf die individuelle CO2-Bilanz und damit auf das Klima aus.

Ziel ist die jährliche Einsparung von jährlich 25.000 Tonnen CO2. Zum einen sollen über persönliche sowie medial vermittelte Verbraucheransprache mittel- und langfristige Verhaltensänderungen hin zu einer klimaverträglicheren Mobilität erreicht werden. Flankiert werden diese Maßnahmen durch Kooperationen mit Akteuren aus den Bereichen Wohnen, Einkaufen/Freizeit und Reisen. Hier sollen die Angebote seniorenaffiner und klimaverträglicher Mobilitätsangebote erweitert werden. Zum anderen werden Versorgungsdienstleister für immobile Senioren zur Optimierung der betrieblichen Mobilität kompetent beraten.

Projektablauf

Erreicht wird die Generation 60+  durch Aktivitäten vor Ort, auf Großveranstaltungen (zum Beispiel Deutscher Evangelischer Kirchentag, Deutscher Seniorentag) und Seniorenmessen (zum Beispiel Die 66), über „Seniorenmedien“ (zum Beispiel Senioren Ratgeber, WDR 4, 60plusminus, www.Seniorbook.de) sowie über eigene Publikationen des Projekts (Infobroschüre, Infoportal www.60plus.vcd.org) und die Verbandsmedien der Projektpartner und ihrer Mitgliedsorganisationen.

Ein wichtiger Ansatz zur Erreichung der Zielgruppe ist die Interaktion. Durch Mitmach-Angebote (zum Beispiel Pedelec-Fahrten,   ÖPNV-Rallyes oder ähnliches) und interaktive Elemente in den Infoveranstaltungen werden die Älteren nachhaltiger erreicht.


 

Fazit

Mit dem Komplex klimaverträgliche Mobilität und Alter betritt das Projekt weitgehend Neuland – insb. in Verbindung mit dem Thema Wohnen. Bisher wird Wohnen und Klimaschutz seitens der Wohnungswirtschaft vor allem unter dem Aspekt der energetischen Sanierung behandelt; Mobilität findet kaum Berücksichtigung. Die Förderung umweltfreundlicher Mobilität am Wohnstandort bietet neben den positiven Effekten für das Klima auch signifikante Vorteile für die älteren Mieter sowie für Mobilitätsdienstleister und Wohnungsunternehmen.

Dem Projekt ist es gelungen, in diesem Bereich Umdenkprozesse anzustoßen  und diese in Form von Leuchtturm-Aktionen sichtbar zu machen. Ähnliches erwartet das Projekt bei der Zusammenarbeit mit Akteuren im Bereich Einkaufen/Freizeit.

gefördert durch

Durch Novellierungen von Förderprogrammen ergeben sich teilweise Änderungen bei den Förderbedingungen. Die aktuellen Fördermöglichkeiten entnehmen Sie bitte der jeweils geltenden Richtlinie oder Förderinformation.