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Deutscher Kältepreis 2018

Wettbewerb für klimafreundliche Kältetechnik
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© Viorika/iStock
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vergibt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) im Jahr 2018 erneut den Deutschen Kältepreis.

Der Wettbewerb

Die Auszeichnung richtet sich an innovative Unternehmen und Personen, die besonders klimafreundliche, das heißt emissionsarme, Lösungen in der Kälte- und Klimatechnik entwickeln und umsetzen. Der Preis ist mit insgesamt 52.500 Euro dotiert und wird bereits zum sechsten Mal vergeben. Interessenten können sich bis zum 31. Januar 2018 mit ihren Projekten in den folgenden drei Kategorien bewerben:

Kategorie 1: Kälte- oder klimatechnische Innovationen

Die Innovation kann sich auf Anlagenkomponenten, Arbeitsstoffe sowie Anlagenkonzepte beziehen (zum Beispiel Nutzung von Antriebsenergien, Speicherung thermischer Energien, Nutzung selbst erzeugter Energien).

Die Innovation muss zumindest als Prototyp existieren.

Kategorie 2: Energieeffiziente Kälte- und Klimaanlagen mit indirekter Kühlung

Gesucht werden Anlagen mit indirekter Kühlung, bei denen durch eine geringe Kältemittelfüllmenge, kürzere Kältemittelleitungen sowie wenige Verbindungsstellen potenzielle Kältemittelemissionen reduziert sind. Außerdem sollen die Anlagen durch eine intelligente Regelung, Messung der Kälteleistung oder die Integration von Wärme- und Kältespeichern eine hohe Energie- und Systemeffizienz aufweisen.

Kategorie 3: Intelligentes Monitoring von Kälte- und Klimaanlagen

Gesucht werden Anlagen, die durch eine kosteneffiziente systematische, kontinuierliche Erfassung und Auswertung der Kälte erzeugenden Prozesse (Monitoring, Bildung von Kennzahlen) überwacht werden und in Bezug auf ihre Energieeffizienz optimiert sind.

Der Deutsche Kältepreis wurde bislang in den Jahren 2008, 2009, 2011, 2012 und 2016 verliehen. Eine Übersicht zu allen früheren Preisträgern finden Sie hier.

Die Auszeichnung

Mit dem bundesweit durchgeführten Wettbewerb erhalten Unternehmen und Einzelpersonen die Möglichkeit, ihre innovativen Technologien einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und mit gutem Beispiel voranzugehen.

Das Preisgeld

Der Deutsche Kältepreis ist mit insgesamt 52.500 Euro dotiert, pro Kategorie gibt es jeweils Preisgelder in Höhe von 10.000, 5.000 und 2.500 Euro zu gewinnen.

Die Gewinner müssen das Preisgeld wieder in Klimaschutzprojekte investieren und werden vor der Preisverleihung gebeten, die Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Verbreitung der prämierten Projekte zu benennen.

Die Jury

Neben Vertretern des BMUB werden folgende Personen über die innovativsten Projekte beraten und entscheiden:

  • Prof. Dr.-Ing. Michael Deichsel
    Hochschule Nürnberg, Kältetechnik
  • Prof. Dr.-Ing. Sylvia Schädlich
    Hochschule Ruhr-West
  • Dipl.-Ing. Jörg Peters
    Geschäftsführer der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik
  • Wolfgang Zaremski
    Präsident des Verbandes Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe e. V. (VDKF)

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