Allgemeine Information

Klimapaten

Entdecke unsere Projektvielfalt und werde Klimapate!

Im Rahmen der NKI wurden bereits über 25.000 Klimaschutzprojekte gefördert. Lass dich auf unserer Website inspirieren, finde Projekte in deiner Nähe und unterstütze sie, indem du anderen über ihre Aktionen erzählst, Inhalte auf Social Media teilst oder selbst mitmachst. Auf unserer Projektlandkarte findest du Projekte in deiner Nähe. Die Botschaft lautet: „So geht Klimaschutz!“, jeder Beitrag zählt.

Vier Prominente werden zu Klimapaten und machen ausgewählte NKI-Projekte noch bekannter! Jeder Klimapate übernimmt die Patenschaft für ein Projekt und setzt sich damit für den Klimaschutz ein. Das Tolle an den ausgewählten Projekten: Du kannst selbst mitmachen und dadurch zum Klimaschutz beitragen!

Die Projekte und ihre Paten könnten nicht besser zusammenpassen: Entertainer und Laufstegtrainer Jorge Gonzalez hat sich als Projekt den längsten LED-Laufsteg der Welt ausgesucht. Der ‚Tatortbösewicht‘ Thomas Arnold tauscht einmal die gewohnte Rolle und begibt sich mit dem „StromsparCheck“ auf die Jagd nach Stromfressern in privaten Haushalten. Moderator Ralph Caspers stellt die „Energie-Scouts“ vor und lässt sich von Azubis die vielen Energie- und Kosteneinsparmöglichkeiten in Unternehmen zeigen. Bloggerin Louisa Dellert ist mit den umweltfreundlichen und vor allem vielseitig einsetzbaren Lastenrädern von „VELOGUT“ und „Ich entlaste Städte“ unterwegs.

Werde auch du Klimapate und mache eines von 25.000 Projekten über die Sozialen Medien bekannter. Lass dich dafür auf unserer Projektlandkarte inspirieren und finde Projekte in deiner Nähe. So geht Klimaschutz!

Jorge González

Der Catwalk-Trainer, Stylist und Entertainer Jorge González ist Klimapate für den
LED-Laufsteg“.

Auf einer Strecke von 1,5 Kilometern – dem wahrscheinlich längsten Laufsteg der Welt – werden die Einsatzmöglichkeiten der LED-Technologie gezeigt. So ist es möglich, groß angelegte LED-Beleuchtungen unter realen Bedingungen zu demonstrieren. Die Technologie erlaubt es, die Beleuchtungsqualität zu erhöhen, während über 50 Prozent der Energie im Vergleich zu konventioneller Beleuchtung eingespart werden kann.

Auf dem LED-Laufsteg können sich Kommunen über jene Eigenschaften informieren, die für gut funktionierende LED-Technik wichtig sind. So untersucht das Projekt zum Beispiel die Sichtbarkeit von gefährdeten Verkehrsteilnehmern.

Der LED-Laufsteg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Technischen Universität Berlin, der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH und der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.

Du möchtest klimafreundliche und energiesparende Straßenbeleuchtung auch für deine Heimatstadt? Dann melde dich direkt bei dem Projekt und informiere dich hier: LEDLaufsteg

Jorge González
© BMU

Thomas Arnold

Der Schauspieler Thomas Arnold ist Klimapate für das NKI-Projekt „Stromspar-Check“.

Der „Stromspar-Check“ schickt Stromsparhelfer in die Haushalte und hilft damit, den Stromverbrauch zu verringern und dadurch Kosten zu senken. Damit sparen die Haushalte nicht nur Geld, sondern schützen auch das Klima. Mittlerweile sind rund 7.000 ausgebildete Stromsparhelfer aktiv, die vor allem einkommensschwache Haushalte besuchen. Bei den Stromsparhelfern handelt es sich um Menschen, die lange arbeitslos waren und so eine neue Beschäftigung gefunden haben.

Die Helfer analysieren zuerst den Stromverbrauch und bringen bei einem zweiten Besuch kostenlose Soforthilfen wie zum Beispiel Energiespar- oder LED-Lampen, schaltbare Steckdosenleisten oder Zeitschaltuhren mit.

Das Projekt wird vom Deutschen Caritasverband (DCV) und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) durchgeführt. 2012 wurde das Projekt „Stromspar-Check“ in Brüssel für den „Sustainable Energy Europe Award“ nominiert.

Du möchtest auch Strom in deinem Haushalt sparen oder interessierst dich für die Ausbildung zum Stromsparhelfer? Dann informiere dich hier: Stromspar-Check

Thomas Arnold
© BMU

Ralph Caspers

Der Fernsehmoderator, Autor und Schauspieler Ralph Caspers ist Klimapate für das Projekt „Energie-Scouts“.

Das Projekt lehrt Auszubildende in Workshops, wie sie Energieeinsparpotenziale in ihren Unternehmen aufspüren, zur Energieeinsparung anregen und Maßnahmen umsetzen können. Sie werden auch in den Bereichen Kommunikation und Projektarbeit geschult. Von der zusätzlichen Qualifizierung profitieren nicht nur die Auszubildenden, sondern auch die Betriebe, da sie für Auszubildende attraktiver werden.

Bei den Workshops lernen sie Technologien und Verfahren kennen und qualifizieren sich in den Themen Energie- und Ressourceneffizienz sowie Klimaschutz im Betrieb. Ganz praktisch heißt das: Die Azubis konzipieren gemeinsam mit ihrer Ausbildungsleitung ein Energieeffizienzprojekt und setzen dieses im Betrieb um. Denn Energiesparen und ressourcenbewusstes Wirtschaften schont nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch die Betriebskosten. Auszubildende aus allen Lehrberufen können Teil des Projektes werden, da eine fachliche Spezialisierung nicht vorausgesetzt wird.

Träger des Konzepts ist die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz, einem gemeinsamen Projekt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), des Zentralverbandes des Handwerks (ZDH), des Bundesumweltministeriums und des Bundeswirtschaftsministeriums, das 2012 ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile wurden circa 4.000 Auszubildende zu Energie-Scouts qualifiziert. Der DIHK arbeitet aktuell mit 55 der 79 IHKs zur Energie-Scout-Qualifizierung zusammen. Seit 2015 findet jährlich eine Besten-Ehrung statt, die zuletzt mit circa 300 Auszubildenden viel Anklang fand.

Du überlegst, ob du Energie-Scout in deinem Unternehmen werden könntest? Dann informiere dich gleich hier: Energie-Scouts.

Ralph Caspers
© BMU

Louisa Dellert

Die Bloggerin Louisa Dellert ist Klimapatin für die beiden NKI-Projekte Lastenrad-Projekte VELOGUT und „Ich entlaste Städte“.

Beide Projekte setzen sich für mehr Lastenräder als clevere und umweltfreundliche Transportalternative auf der Straße ein. Ihr gemeinsames Ziel: Unternehmen dazu motivieren, Lastenräder für sich zu entdecken und damit den Wirtschaftsverkehr klimafreundlich, emissionsfrei und geräuscharm zu gestalten.

Bis zu drei Monate können Unternehmen und öffentliche Einrichtungen Lastenräder im Alltag testen. Je nach Bedarf bieten „Ich entlaste Städte“ und „VELOGUT“ eine große Bandbreite an Lastenrädern in unterschiedlichen Größen an. Auch bequeme E-Bike-Lösungen sind dabei. Schwerstlasträder können sogar bis zu 480 kg transportieren. Von Filmproduktion, Kurierdienst bis hin zum Schornsteinfeger: Für jede Branche gibt es das passende Lastenrad.

VELOGUT stellt seit Mai 2017 150 Unternehmen Lastenräder zur kostenlosen Erprobung zur Verfügung und hat sich auf schmale Aufbauten spezialisiert, mit denen auch der enge Großstadtverkehr leicht durchfahren werden kann. Hinter dem Projekt „Ich entlaste Städte“ steht das Institut für Verkehrsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), das sich als Wegbereiter für ein umwelt- und sozialverträgliches Verkehrssystem versteht.

Du überlegst, ob ein Lastenrad auch etwas für dein Unternehmen wäre? Dann melde dich direkt bei den Projekten:

Ich entlaste Städte“: Service bundesweit.

VELOGUT“: Service in Berlin.

Louisa Dellert
© BMU
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