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26. Aug. 2016

Projektaufruf „Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“

Noch bis 13. September 2016 als Modellvorhaben bewerben
Kommunen
Fuß- und Radverkehr gezielt fördern und so die aktive Mobilität in öffentlichen Räumen stärken. Den öffentlichen Raum eines Stadtquartiers zu Gunsten bewegungsaktiver Verkehrsarten neu ordnen und so Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit erhöhen. Städtebauliche Potenziale eines Quartiers erschließen, um die Lebens- und Umweltqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern. Das sind nur drei mögliche Ziele, die künftige Modellvorhaben des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) verfolgen können.
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Entsprechend der Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt soll der Verkehr in der Stadt in Einklang mit den Nutzungsansprüchen von Wohnen, Arbeiten, Umwelt und öffentlichen Räumen stehen. Dabei sollen geeignete Verkehrsnetze für den Fuß- und Radverkehr eine klima-, umwelt- und sozialverträgliche Mobilität sowie einen angenehmen Aufenthalt im öffentlichen Raum ermöglichen. Dies umfasst speziell die Entwicklung und Optimierung neuer oder bestehender Infrastrukturen für den Fuß- und Radverkehr sowie Inter- und Multimodalität, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität durch städtebauliche Aufwertung sowie systematische Vorhaben der Information und Kommunikation.

Noch bis Dienstag, 13. September können sich Projekte als Modellvorhaben beim ExWoSt-Forschungsfeld „Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“ bewerben. Im Rahmen des Forschungsfeldes, das an der Schnittstelle zwischen Stadtentwicklung und Verkehrsplanung liegt, sollen in voraussichtlich vier Modellvorhaben umsetzungsorientierte Mobilitätsangebote entwickelt und öffentliche Räume – besonders Verkehrsräume – so konzipiert, neu aufgeteilt und gestaltet werden, dass aktive Mobilität gefördert und die Stadtquartiere besser in das Stadt-und Regionalgefüge integriert werden. Bei der Entwicklung von Lösungsansätzen und Maßnahmen sollen die Anlieger und Nutzer durch innovative Bürgerbeteiligung und Partizipation umfassend in den Planungs- und Umsetzungsprozess eingebunden werden.

Ziel des ExWoSt-Forschungsfeldes ist der Nachweis, dass durch integriertes Handeln ein intelligentes und stadtverträgliches Miteinander der unterschiedlichen Mobilitätsformen möglich ist und so eine positive städtebauliche Entwicklung angeregt werden kann.

Hier geht es zum Projektaufruf.

Mit dem Forschungsprogramm "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" (ExWoSt) fördert der Bund in Form von Forschungsfeldern, Studien, Initiativen und Modellvorhaben innovative Planungen und Maßnahmen zu wichtigen städtebau- und wohnungspolitischen Themen. Aus den Erfahrungen sollen Hinweise für die Weiterentwicklung der Städtebau- und Wohnungspolitik abgeleitet und der Wissenstransfer unterstützt werden.

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