Förderprogramm
02. Mai. 2017

Kurze Wege für den Klimaschutz

Förderaufruf für Nachbarschaftsprojekte im Klimaschutz
Kommunen
Verbraucher
Bildung
Mit dem Förderaufruf fördert das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) Projekte, die Angebote zur Realisierung klimaschonender Alltagshandlungen auf Nachbarschaftsebene bieten.
  • © Lumi Images/Dario Secen / getty images
Programminformationen
Förderregion 
Bundesweit
Programmlaufzeit 
01. Mai. 2018 bis 01. Jul. 2018

Nachbarschaftliche Initiativen tragen sehr wirkungsvoll zum Klimaschutz vor Ort bei, indem sie konkrete Angebote für Bürgerinnen und Bürger schaffen. Durch schnelle, individuelle und nachhaltige Lösungen unterstützen sie eine energieeffiziente und ressourcenschonende Lebensweise im kommunalen Umfeld. Zugleich stärken sie den Zusammenhalt der Nachbarschaft und laden dazu ein, sich aktiv für eine Verbesserung des Klimas und der Lebensqualität in der Region einzusetzen. So schaffen sie kurze Wege für den Klimaschutz und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutz- und Ressourceneffizienzziele der Bundesregierung.

  • Gefördert werden Vorhaben, die umsetzungsorientierte Angebote zur Realisierung klimaschonender Aktivitäten auf Nachbarschaftsebene bzw. in Quartieren schaffen:
  • Maßnahmen zur Bildung, Information und Aufklärung im Klimaschutz, die einen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern in der Nachbarschaft beinhalten,
  • Maßnahmen, die Bürgerinnen und Bürger darin unterstützen, ihren Alltag klimaschonend und ressourceneffizient zu gestalten und zum konkreten Handeln aktivieren,
  • die Einrichtung und der Betrieb von Begegnungsstätten/-flächen sowie deren Weiterentwicklung mit klimaschutzbezogenen Aktivitäten auf Nachbarschaftsebene,
  • innovative Ideen mit oben genanntem Ziel.

Ziel dieses Förderaufrufs ist es auch, alle relevanten lokalen Akteure einzubinden und einen breiten Austausch zu ermöglichen. Die Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative umfasst deshalb auch projektbegleitende Maßnahmen wie beispielsweise Öffentlichkeitsarbeit sowie die Netzwerkarbeit zum Erfahrungsaustausch zwischen einzelnen Initiativen.

Antrags- bzw. teilnahmeberechtigt sind Kommunen, eingetragene Vereine, Genossenschaften und Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus. Diese können allein oder in Kooperation ihre Projektanträge beim Projektträger Jülich (PtJ) einreichen. Einzelpersonen sind nicht antragsberechtigt.

Der zweistufige Wettbewerb
 

1. Projektskizze einreichen

Ihre Projektskizze  können Sie vom 1. Mai 2018 bis zum 1. Juli 2018 einreichen.

Füllen Sie dazu das Formular „Projektblatt“ aus und reichen Sie eine Projektskizze von maximal drei Seiten als pdf-Dokument ebenfalls elektronisch im Antragssystem „easy-Online“ ein. Eine unterschriebene Papierversion der Projektskizze einschließlich Anlagen ist spätestens innerhalb von zwei Wochen bis zum 15. Juli 2018 postalisch beim Projektträger Jülich (PtJ) nachzureichen. Aus allen eingereichten Projektskizzen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.

2. Förderantrag stellen

Wenn Ihre Projektskizze ausgewählt wurde, werden Sie zur Vorlage eines formalen Förderantrags in schriftlicher und elektronischer Form aufgefordert. Dafür muss das Antragssystem „easy-Online“ benutzt werden. Innerhalb eines Verbundprojekts sind die Förderanträge aufeinander abzustimmen.

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)
Klima (KLI)

Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin

Telefon: +49 30 20199 - 3449
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de
https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative/nachbarschaften