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Neues vom SK:KK

Ausgabe 04/2017

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute möchten wir Sie nicht nur auf unsere bereits für nach der Sommerpause geplanten Veranstaltungen aufmerksam machen, sondern Sie auch noch einmal auf das aktuell geöffnete Antragsfenster der Kommunalrichtlinie hinweisen. Noch bis zum 30. September können Sie Förderanträge für kommunale Klimaschutzprojekte einreichen.

Weitere Neuigkeiten und Themen erwarten Sie auf unserer neu gestalteten Website – auf der wir Sie mit unserem gewohnten Serviceangebot willkommen heißen! Lassen Sie sich auch dieses Mal von Erfolgsgeschichten im kommunalen Klimaschutz wie unserem Projekt des Monats aus Worms zu eigenen Maßnahmen und Ideen inspirieren oder gewinnen Sie einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Klimaschutzmanagers der Stadt Merseburg, André Wüste. Noch näher dran an Nachrichten zum kommunalen Klimaschutz sind Sie auf Facebook und Twitter.

Mit herzlichen Grüßen aus Köln und Berlin
Ihr Team vom Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK)

 

AKTUELLES

Antragsfenster geöffnet: Bis 30. September 2017 Förderanträge für die Kommunalrichtlinie stellen

Ob Klimaschutz in Rechenzentren, der Austausch weißer Ware in Schul- und Kitaküchen oder ein integriertes Klimaschutzkonzept: Noch bis zum 30. September 2017 können Sie Ihre Anträge im Rahmen der Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums (BMUB) beim Projektträger Jülich einreichen. Anträge für die Förderschwerpunkte Klimaschutzmanagement und Energiesparmodelle in Schulen und Kitas können Sie ganzjährig stellen. Sie haben Fragen zur Kommunalrichtlinie (KRL) oder zu anderen Fördermöglichkeiten im kommunalen Klimaschutz? Unter 030 39001-170 und skkk@klimaschutz.de beraten wir Sie gerne persönlich.

 

WUSSTEN SIE SCHON, …

dass das SK:KK auch zu Ihnen kommt, um Sie zu Fördermöglichkeiten im kommunalen Klimaschutz zu beraten? Sie haben noch keine Erfahrungen in der Akquise von Fördermitteln? Sie haben ein Projekt, welches Sie mittels Förderung über die Kommunalrichtlinie umsetzen möchten? Sie möchten mit anderen kommunalen Akteuren zusammen arbeiten, wissen aber noch nicht recht, wie Sie das angehen könnten? Wir beraten Sie, ganz praxisnah, vor Ort in Ihrer Kommune. Die Voraussetzung für einen Termin bei Ihnen vor Ort ist, dass Sie sich mit anderen kommunalen Akteuren oder Kommunen für ein gemeinsames Treffen zusammen tun. Sprechen Sie uns an – gerne auch telefonisch unter 030 39001-170.

 

VERANSTALTUNGEN

Difu-Seminare: Mobilität beginnt zu Fuß – Sichere Straßen für den Fußverkehr

Im Mittelpunkt des eintägigen Seminars in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat steht die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Fußverkehr in den Städten. Durch die Vermittlung der Regelwerke und Rechtsvorschriften und von Erkenntnissen aus der Unfallforschung sollen Kommunen für die Belange des Fußverkehrs sensibilisiert und bei der Planung sicherer und bedarfsgerechter Infrastruktur unterstützt werden. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, gemeinsam Praxisaufgaben zu bearbeiten und Erfahrungen auszutauschen.

Die nächsten Termine finden am Mittwoch, 6. September 2017, in Hamburg sowie am Donnerstag, 14. September 2017, in Augsburg statt. Weitere Termine sind für Dienstag, 14. November 2017, in Mönchengladbach und Dienstag, 5. Dezember 2017, in Leipzig geplant. Die Seminare werden vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

 

Difu-Praxiswerkstatt: Energiewende in der Kommune – Widerstände durch Kooperation überwinden (Donnerstag, 7. September 2017 | Potsdam)

Eine erfolgreiche Energiewende auf kommunaler Ebene kann nur dann gelingen, wenn die Bürgerinnen und Bürger Teil des Prozesses sind, denn so lassen sich potenzielle Konflikte von Beginn an entschärfen. Im Rahmen der Praxiswerkstatt sollen unterschiedliche Möglichkeiten der Beteiligung, zum Beispiel durch die Mitgliedschaft in Bürgerenergiegenossenschaften sowie Formen der Mediation und Konfliktbewältigung, diskutiert werden. Mehr erfahren

 

Difu-Workshop: Ressourceneffizienz – Kommunen stärken (Mittwoch, 20. September 2017 | Berlin)

Wie können die Themen Ressourceneffizienz und -schonung stärker in Kommunen verankert werden? Um Kommunen über gute Praxisbeispiele in diesem Themenfeld zu informieren und auszuloten, wie sie hierbei künftig gezielt gefördert werden können, laden das Difu, das Öko-Institut und das Umweltbundesamt zu einem Experten-Workshop im Rahmen des Vorhabens „KommRess – Ressourcenpolitik auf kommunaler und regionaler Ebene" ein. Mehr erfahren

 

Mentoring-Session für das Klimaschutzmanagement (Dienstag, 26. September 2017 | Magdeburg)

Das Thema „Klimaschutz durch Landwirtschaft“ steht bei dieser Session im Fokus. Erfahrene Klimaschutzmanagerinnen und -manager vermitteln Ihnen, welche vielfältigen Möglichkeiten das kommunale Liegenschaftsmanagement für den Klimaschutz bietet, welche Akteure relevant sind und wie man erfolgreich mit diesen kooperiert. Anschließend entwickeln Sie gemeinsam Lösungsansätze für Ihre Situation vor Ort. Mehr erfahren

 

Webinar der Fahrradakademie: Radverkehrsführung im Baustellenbereich (Dienstag, 26. September 2017)

Achtung, Baustelle! Aber wie kommen Radfahrerinnen und Radfahrer eigentlich sicher durch den Baustellenbereich? Im Webinar werden rechtliche und technische Grundlagen sowie Empfehlungen für die Radverkehrsführung an Baustellen vorgestellt und anhand von Beispielen veranschaulicht. Mehr erfahren

 

SK:KK-Fachaustausch: Gewusst wie? Klimaschutz im ländlichen Raum (Mittwoch, 27. September 2017 | Magdeburg)

Welche strukturellen Bedingungen prägen Klimaschutz im ländlichen Raum? Welche Handlungsfelder sind zentral? Wie lässt sich das Thema Klimaschutz nachhaltig integrieren? Diese und andere Fragen stehen im Fokus der Veranstaltung, bei der Sie Gelegenheit haben, sich von bereits aktiven Kommunen inspirieren zu lassen und sich mit Expertinnen und Experten sowie Kolleginnen und Kollegen in interaktiven Arbeitsgruppen fachlich auszutauschen. Mehr erfahren

 

Difu-Themenseminar: Erneuerbare Wärme – Kommunale Vorbilder zum Nachahmen (Mittwoch, 27. September 2017 | Frankfurt am Main) und Difu-Praxiswerkstatt: Effiziente, erneuerbare und solare Wärmenetze (Donnerstag, 28. September 2017 | Frankfurt am Main)

Die Energiewende wird häufig als reine „Stromwende“ betrachtet und lässt dabei einen wichtigen Aspekt außen vor, nämlich die „Erneuerbare Wärme“. Um dieses Thema im Kontext kommunaler Klimaschutzstrategien weiter zu stärken, bietet das Difu eine Doppelveranstaltung aus Themenseminar und Praxiswerkstatt zu „Erneuerbarer Wärme“ an. Ausgewählte Referentinnen und Referenten aus der kommunalen Praxis vermitteln an beiden Veranstaltungstagen ihren Blick auf die Wärmewende in den Kommunen und teilen ihre Erfahrungen bezüglich tragfähiger Lösungen.

 

Save the date

Merken Sie sich bereits jetzt folgende Termine vor:

  • „Mentoring-Session für das Klimaschutzmanagement“ am Dienstag, 17. Oktober 2017, in Berlin (mehr erfahren)
  • „SK:KK-Fachaustausch für das Klimaschutz- und Sanierungsmanagement“ am Mittwoch, 18. Oktober 2017, in Berlin (mehr erfahren)
  • „Mentoring-Session für das Klimaschutzmanagement“ am Mittwoch, 8. November 2017, in Frankfurt am Main (mehr erfahren)
  • SK:KK-Fachaustausch: "Unternehmen Klimaschutz - Kooperation in Kommunen mit Industrie, Handwerk und Gewerbe" am Donnerstag, 9. November 2017, in Frankfurt am Main (mehr erfahren)
  • SK:KK vor Ort: „Zukunftsforum Energiewende – den Wandel aktiv gestalten“ am Dienstag und Mittwoch, 28. und 29. November 2017, in Kassel (mehr erfahren)
  • SK:KK vor Ort: „Förderwissen für den Klimaschutz – Informationsveranstaltung für Hessen“ am Mittwoch, 13. Dezember 2017, in Frankfurt am Main (mehr erfahren)
  • 10. Kommunale Klimakonferenz am Montag und Dienstag, 22. und 23. Januar 2018, in Berlin (mehr erfahren)

 

SONSTIGES

Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2016“: Ausgezeichnete Praxisbeispiele veröffentlicht

„Ausgezeichnete Praxisbeispiele“ lautet der Titel der Online-Broschüre, die alle neun prämierten Projekte des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune 2016“ vorstellt. Praxisnah und anschaulich sind darin die Aktivitäten der Städte Arnsberg, Emden, Ettlingen, Jena, Karlsruhe und Uebigau-Wahrenbrück sowie der Landkreise Ebersberg, Elbe-Elster und Enzkreis präsentiert. Thematisch geht es von kommunalem Klimaschutz durch Kooperation über Klimaschutz zum Mitmachen für verschiedene Zielgruppen in Kommunen bis hin zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Ziel ist es, anderen Städten, Gemeinden, Landkreisen und Regionen Ideen und Anregungen zu eigenem Handeln zu geben. Laden Sie hier die Broschüre als barrierefreies PDF herunter.

 

Kommunale Akteure nutzen Online-Wertschöpfungsrechner für die energetische Gebäudesanierung

Seit sechs Monaten steht der Online-Wertschöpfungsrechner für energetische Gebäudesanierung interessierten Akteuren zur Verfügung. Der Landkreis Aschaffenburg und die Innovation City Management GmbH haben ihn in der Praxis erprobt und betonen die Bedeutung regionalökonomischer Effekte durch die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Nutzen Sie den Wertschöpfungsrechner schon in Ihrer Kommune? Mehr erfahren

 

Weiterbildungsangebot für Landkreise in Ulm und Hannover

Welche Strukturen brauchen Landkreise, um erfolgreich Klimaschutz (mit ihren Gemeinden) zu betreiben und wie können sie diese aufbauen? Im Rahmen des Projekts „Landkreise in Führung“ werden diesen Herbst zwei kostenfreie Trainings rund um Struktur- und Kapazitätsaufbau auf Landkreisebene angeboten, die am 5. und 6. Oktober 2017 in Ulm sowie am 11. und 12. Oktober 2017 in Hannover stattfinden. Neben fachlichen Inputs und interaktiven Sessions zu konkreten Problemstellungen und kollegialer Beratung erstellen die Landkreismitarbeiterinnen und -mitarbeiter ihre eigenen „Fahrpläne“ für die Arbeit vor Ort. Mehr erfahren

 

Mehr Klimabildung in Deutschland

Unter dem Motto „Gemeinsam voneinander lernen“ wird derzeit zur Weiterentwicklung der Klimabildung in Deutschland ein bundesweites Netzwerk aus 16 „BildungszentrenKlimaschutz“ aufgebaut. Ziel des zweijährigen Projekts „BildungKlima-plus”, das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMUB gefördert wird, ist es, die Anzahl der Bildungseinheiten zum Klimaschutz bundesweit zu erhöhen sowie qualitativ weiterzuentwickeln. Die Projektleitung liegt beim Umweltbildungszentrum NaturGut Ophoven e.V. in Leverkusen. Mehr erfahren

 

Neue Online-Plattform: ClimateCulture-Lab

Innovativer Zugang zum Thema „klimafreundlicher Kulturwandel“: Seit Juli ist die Kollaborations- und Lernplattform des ClimateCulture-Lab (CCL) online. CCL unterstützt die Entwicklung einer kommunalen und individuellen „KlimaKultur“ durch praktische Handlungsvorschläge. Die Plattform bietet Videos, Inspirationen und die Möglichkeit zur Teilnahme an analogen Werkstätten. CCL lebt und lernt durch die Community: Alle Interessierten können mitmachen und direkt loslegen, sobald sie auf der Plattform registriert sind. Mehr erfahren

 

„Coaching Kommunaler Klimaschutz“: Halbzeit bei Weiterbildungen

Wie berät man kleinere und mittlere Kommunen zu Maßnahmen und Initiativen im Klimaschutz? Das lernen Teilnehmende des „Coachings Kommunaler Klimaschutz“, zu dem ein Projektkonsortium aus ifeu, Deutscher Umwelthilfe und Klima-Bündnis eingeladen hat. Ende April ist in Fulda der zweite von vier Weiterbildungskursen erfolgreich zu Ende gegangen. Nach bestandener Prüfung können die Coaches nun gemeinsam mit Kommunen den strukturierten Einstieg in den Klimaschutz angehen. Im Rahmen der KRL können Kommunen sich diese Einstiegsberatung fördern lassen. Mehr erfahren

 

Roadshow Elektromobilität informiert in Kommunen über emissionsfreies Fahren

Die Roadshow Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur macht Elektromobilität erfahrbar: Mit einem Informationsstand und E-Autos zum Ausprobieren hält die Roadshow bundesweit bei kommunalen Veranstaltungen. Experten beantworten Fragen rund um die verschiedenen Antriebsarten, den Ladevorgang und Fördermöglichkeiten. Das Angebot ist kostenfrei und für alle Regionen im Bundesgebiet buchbar. Mehr erfahren

 

Klimaschutz-Planer: Erfolgreiches erstes Geschäftsjahr

Über 200 aktive Kommunen – darunter auch 20 der 22 Masterplan-Kommunen – und erste veröffentlichte Ergebnisse: So liest sich die Erfolgsgeschichte des ersten Geschäftsjahres des kommunalen Klimaschutz-Monitoring Instruments Klimaschutz-Planer. Mit dem webbasierten, vereinseigenen Instrument des Klima-Bündnis können Kommunen Endenergie- und Treibhausgasbilanzen nach der bundesweit einheitlichen Bilanzierungssystematik Kommunal (BISKO) erstellen. Ein Benchmark ermöglicht Vergleiche der Bilanzierungsergebnisse mit anderen Kommunen sowie mit den eigenen Klimaschutzaktivitäten. Mehr erfahren