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Newsletter 10/2017

Neues aus der Nationalen Klimaschutzinitiative

Liebe Leserin, lieber Leser,

Klimaschutz im Alltag kann so einfach sein. Ihr Unternehmen möchte mehr fürs Klima tun? Schauen Sie doch zum Beispiel einmal, welche Ihrer innerstädtischen Transportfahrten mit einem Lastenrad klima- und umweltfreundlich gemeistert werden können. Das bundesweite Mobilitätsprojekt „Ich entlaste Städte“ macht es möglich, den Einsatz von Lastenrädern über einen längeren Zeitraum zu testen.

Auch Energiegenossenschaften können Ihr Klimaschutzprofil schärfen und gleichzeitig Verbraucherinnen und Verbraucher in ihrem unmittelbaren Umfeld zu mehr Klimaschutz motivieren. Das Projekt „klimaGEN“ hilft hier gerne weiter.

Mobilisieren Sie auch die Menschen in Ihrer Umgebung zum gemeinschaftlichen Klimaschützen! Wie vielfältig die Möglichkeiten für nachbarschaftlichen Klimaschutz sind, beweisen 60 Projekte, die das Bundesumweltministerium vor Kurzem im Rahmen des Förderaufrufs „Kurze Wege für den Klimaschutz“ bewilligt hat.

Haushalten mit geringem Einkommen hilft der „Stromspar-Check Kommunal“ dabei, individuelle Energiesparpotenziale auszuschöpfen. Der Film „Power to Change – die Energierebellion“ hat einen der rund 50 Berliner Stromspar-Beraterinnen und -Berater bei seiner Arbeit begleitet.

Darüber hinaus können Sie auch dafür sorgen, dass Ihr Geld nach ethischen und ökologischen Kriterien angelegt wird. Das Projekt „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ hat dafür eigens eine Info-Website angelegt.

Herzliche Grüße aus Berlin,

Ihr Redaktionsteam der Nationalen Klimaschutzinitiative

Aktuelles aus den Förderprogrammen

Kurze Wege für den Klimaschutz

Das Bundesumweltministerium hat die ersten 60 Projekte des Förderaufrufs "Kurze Wege für den Klimaschutz" bewilligt. Dabei setzen die Projekte beim Alltagshandeln der Bürgerinnen und Bürger auf Nachbarschaftsebene an. Sie werden mit rund 4,9 Millionen Euro aus Mitteln der NKI gefördert.

Kommunalrichtlinie: Neues Video-Tutorial hilft bei Antragstellung

Ab sofort führt der Projektträger Jülich (PtJ) per Video exemplarisch durch das elektronische Einreichungssystem easy-Online. Das rund zehnminütige Video erklärt die Antragstellung am Förderschwerpunkt „Klimaschutz bei der LED-Innen- und Hallenbeleuchtung“.

Neues aus den Projekten

Von der Energie- zur Klimaschutzgenossenschaft

Am 23. September 2017 fand im niedersächsischen Osteland der erste regionale Klimaschutztag statt. Mit Unterstützung des Projekts „klimaGEN: Von der Energie- zur Klimaschutzgenossenschaft“ motiviert die Energiegenossenschaft BürgerEnergie Osteland die Region zu mehr Klimaschutz.

Klimafreundliche Geldanlagen leichter finden

Das Projekt „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ informiert Verbraucherinnen und Verbraucher über nachhaltige Möglichkeiten zur Geldanlage und Altersvorsorge. Alles Wissenswerte zu klimafreundlichen Finanzprodukten finden Sie ab sofort auf www.geld-bewegt.de.

Pilotfahrer für Lastenräder gesucht

150 Lastenräder suchen seit dem 18. September Testpiloten. Die klimafreundlichen Transportfahrzeuge können im bundesweiten Mobilitätsprojekt „Ich entlaste Städte“ im betrieblichen Alltag getestet werden.

Filmdoku zeigt Stromspar-Check in der Praxis

Der Stromspar-Check hilft Menschen mit geringem Einkommen dabei, Energiesparpotenziale im Haushalt auszuschöpfen. Wie das funktioniert, zeigt ein Ausschnitt aus dem Film „Power to Change – die Energierebellion“.

Neue Projektbeschreibungen auf klimaschutz.de

Ich entlaste Städte

Trotz erheblicher Potenziale spielen Lastenräder im städtischen Güterverkehr bislang eine untergeordnete Rolle. Das Projekt bietet Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen die Möglichkeit, den Einsatz von Lastenrädern über einen längeren Zeitraum zu testen. Gleichzeitig werden die damit verbundenen Klimawirkungen abgeschätzt.

Methanminderung für kosteneffizienten Klimaschutz in der Landwirtschaft

Das Projekt erarbeitet praktikable Lösungen zur Senkung der Methanemissionen in der Landwirtschaft. Dafür arbeitet das Projekt eng mit Landwirten, deren Verbänden und Organisationen sowie öffentliche Stellen zusammen. Herauskommen soll ein Maßnahmenplan mit konkreter Zeitplanung und politischen Forderungen.