Praxisbeispiele

Deutschlandweit setzen zahlreiche Akteure vielfältige Klimaschutzprojekte erfolgreich in die Praxis um. Profitieren Sie bei Ihren Überlegungen von den Erfahrungen anderer Projekte – wir stellen Ihnen Beispiele aus der Praxis vor.

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196 Ergebnisse
Projekt des Monats
Volkshochschulen (VHS) und andere Einrichtungen der Erwachsenenbildung zeigten im Projekt „vhs goes green“, wie Veränderungen in Abläufen und Prozessen effektiv und langfristig Treibhausgasemissionen reduzieren. Die Bilanz: die beteiligten Einrichtungen sparten insgesamt etwa 30 Prozent Treibhausgasemissionen ein.
Juni 2017
Projekt des Monats
Vielerorts ist es das gleiche Bild. Kurz vor acht Uhr morgens, Elterntaxis und Lehrerautos blockieren den Verkehr vor der Schule. Kinder müssen sich durch eine Blechlawine samt Abgaswolke hindurchschlängeln. Nichts geht mehr. In Oberursel (Taunus) wollte man diesen Zustand nicht länger hinnehmen. Daher entschied sich die Stadtverwaltung, das Projekt „Klimafreundliche Schulwege“ auf den Weg zu bringen – gefördert durch das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Anhand eines beispielhaften Schulstandortes erarbeitete die Stadtverwaltung 2015-2016 einen methodischen Fahrplan sowie Handlungsempfehlungen, die auf andere Schulstandorte im Stadtgebiet und auch deutschlandweit übertragen werden können.
Juni 2017
Nahaufnahme Klimaschutz
Klimaschutz ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf, so die Überzeugung von Farima Tehranchi. Sie ist seit Januar 2015 als Klimaschutzmanagerin in der hessischen Stadt Frankenberg (Eder) tätig. Ob auf Messen, Ausstellungen, Vortragsreihen oder Aktionstagen – mit großer Ausdauer spricht sie die Bürgerinnen und Bürger immer wieder gezielt an, um sie zum Beispiel für Sanierungsmaßnahmen an den eigenen Wohnhäusern zu gewinnen.
Juni 2017
Beispiele von A-Z
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Stadt Ludwigsburg , Baden-Württemberg
Juni 2017
Projekt des Monats
Die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Als sogenannte Masterplankommune gehört Magdeburg seit Juli 2016 zu den 22 neuen vom Bundesumweltministerium geförderten Kommunen, die besonders ehrgeizige Ziele im Klimaschutz verfolgen. 2012 wurden erstmals 19 Kommunen für diesen engagierten Weg ausgewählt. Auf dem Weg zur Klimaneutralität widmet sich Magdeburg derzeit der Erstellung eines konkreten Maßnahmenplans, der im Sommer 2017 verabschiedet werden soll.
Mai 2017
Nahaufnahme Klimaschutz
Eva Mutschler-Oomen, Klimaschutzmanagerin für die Gemeinden Bahlingen, Endingen und Forchheim. Ob bei der Einführung eines kommunalen Energiemanagements oder der Erstellung von Sanierungsplänen – als Klimaschutzmanagerin für Bahlingen, Endingen und Forchheim sucht Eva Mutschler-Oomen nach den Einsparpotenzialen in gleich drei Gemeinden. Dabei hat sie längst nicht nur die großen Projekte, sondern auch die kleinen Schritte im täglichen Leben im Fokus.
Mai 2017
Beispiele von A-Z
Juni 2017
Beispiele von A-Z
Juni 2017
Projekt des Monats
Erfolgreicher Klimaschutz ist keine Frage der Größe einer Kommune. Auch kleine Gemeinden können einen großen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten. Bestes Beispiel dafür ist die fränkische Gemeinde Veitshöchheim, die mit vielen Leuchtturmprojekten eine Vorreiterrolle in Unterfranken einnimmt. Möglich wurde das Engagement der Gemeinde auch durch das Bundesumweltministerium (BMUB), welches unter anderem die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes sowie die Stelle eines Klimaschutzmanagers gefördert hat.
März 2017
Projekt des Monats
„moveo“ ist lateinisch und bedeutet „ich bewege“. Das Erzbistum Köln hat seine Klimaschutzaktivitäten genau unter diesem Motto gebündelt und damit jede Menge Bewegung in das Thema gebracht. Ziel ist, ein deutliches Zeichen zur Bewahrung der Schöpfung zu setzen. Entscheidende Grundlage für sämtliche Aktivitäten von „moveo – Initiative Energie und Nachhaltigkeit“ bildet ein vom Bundesumweltministerium (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördertes Klimaschutzkonzept. Mehr als zwei Millionen Katholiken leben im Erzbistum Köln. Etwa 50.000 von ihnen arbeiten hauptamtlich in den Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen, weitere 200.000 engagieren sich tagtäglich ehrenamtlich im Erzbistum. „Beim Klimaschutz ist die Mitwirkung eines jeden Einzelnen gefragt. Genau das wollen wir mit ‚moveo’ symbolisieren“, erklärt Tobias Welz. Als Umweltbeauftragter koordiniert er sämtliche Klimaschutzaktivitäten in den Kirchengemeinden, Verbänden und Institutionen des Erzbistums. Ziel ist, über eine breit angelegte Aufklärungsarbeit zu einem sparsamen und umweltbewussten Umgang mit Energie, Wasser und anderen Rohstoffen beizutragen. „Allerdings ist das in Konzepten zwar schnell dahingeschrieben, in der Umsetzung jedoch eine immens große Herausforderung“, weiß Welz. „Umso wichtiger ist, dass wir immer wieder hervorheben, dass der Einsatz effizienter Techniken ebenso wie Verhaltensänderungen ein Mehr an Lebensqualität mit sich bringen“, so der Umweltbeauftragte.
Februar 2017