Praxisbeispiele

Deutschlandweit setzen zahlreiche Akteure vielfältige Klimaschutzprojekte erfolgreich in die Praxis um. Profitieren Sie bei Ihren Überlegungen von den Erfahrungen anderer Projekte – wir stellen Ihnen Beispiele aus der Praxis vor.

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112 Ergebnisse
Das klimanetzwerk.südwestfalen wurde im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzepts der Stadt Arnsberg im Jahr 2012 gegründet. Es wird organisiert und koordiniert von Sebastian Marcel Witte (Stadt Arnsberg) und Sonja Eisenmann (Stadt Lüdenscheid) in Zusammenarbeit mit dem Klimanetzwerker im Regierungsbezirk Arnsberg, Marcus Müller (EnergieAgentur.NRW). Inzwischen beteiligen sich an den Netzwerktreffen jeweils 15 bis 20 kommunale Vertreter.
Oktober 2014
Projekt des Monats
Geretsried, größte Stadt im bayerischen Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen, setzt auf Kontinuität im Klimaschutz: Bereits 2009 konnte mit Hilfe der Förderung des Bundesumweltministeriums ein Klimaschutzmanager eingestellt werden. Seine Kernaufgabe: Die Umsetzung von energetischen Einsparmaßnahmen innerhalb der kommunalen Liegenschaften, also "Energiemanagement". Diese Personalstelle wurde nun, nach Abschluss der Förderung, dauerhaft eingerichtet und erweitert – die bereits erzielten Erfolge sollen auf diese Weise ausgebaut werden.
Projekt des Monats
Die Landeshauptstadt Potsdam setzt sich in Sachen Klimaschutz anspruchsvolle Ziele: Bis zum Jahr 2020 sollen die CO2-Emissionen gegenüber 2005 um 20% sinken; bis 2050 sollen in der ehemaligen preußischen Residenzstadt nur noch klimaverträgliche 2,5 Tonnen CO2 pro Einwohner und Jahr erzeugt werden. Den Weg in diese klimafreundliche Zukunft skizziert seit zwei Jahren ein Integriertes Klimaschutzkonzept.
Projekt des Monats
Die fränkische Metropole Nürnberg setzt bei der Modernisierung der Straßenbeleuchtung zunehmend auf LED-Technik. Das Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Kulturzentrum Nordbayerns profitiert damit gleich von mehreren Vorteilen: Gegenüber den alten Leuchtmitteln sinkt der Energieverbrauch, damit reduziert sich auch der CO2-Ausstoß; Lichtqualität und Lebensdauer der Leuchten verbessern sich und die geringeren Kosten entlasten den städtischen Haushalt. Mit der Umstellung auf LED – gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der "Kommunalrichtlinie" – folgt Nürnberg einer guten Tradition. Die Stadt ist seit Längerem Vorreiter beim Klimaschutz im Allgemeinen und beim Energiesparen im Besonderen.
Projekt des Monats
Hameln, als Stadt der Rattenfängersage und der Weserrenaissance bekannt und idyllisch an Weser und Deutscher Märchenstraße gelegen, kann auch ganz anders: vorwärtsgewandt, fortschrittlich, initiativstark. Die touristisch so attraktive niedersächsische Mittelstadt setzt auf eine umweltfreundliche, nachhaltige Stadtentwicklung und fahrradfreundliche Mobilitätspolitik. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gewährte Hameln im Rahmen der Klimaschutzinitiative eine Zuwendung von 27.600 Euro, um ein entsprechendes Klimaschutz-Teilkonzept Radverkehr zu erarbeiten.
Projekt des Monats
Um ihre vielfältigen Aktivitäten und Projekte in Sachen Energie und Klimaschutz stärker strategisch auszurichten, hat die Stadt Gelsenkirchen 2009/2010 – gefördert aus der Klimaschutzinitiative des Bundes – das "Integrierte Klimaschutzkonzept Gelsenkirchen 2020" (IKSK) erstellt. Dessen Ziele sind ambitioniert, und deshalb nur mit Unterstützung der ganzen Stadtgesellschaft zu erreichen. Daher wurde jetzt ein Maßnahmenprogramm für die Jahre 2012 bis 2014 auf den Weg gebracht, das auf mehr Breitenwirkung setzt – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg Gelsenkirchens von der "Stadt der tausend Feuer" über die solare Stadt zur Klimaschutz-Kommune.
Projekt des Monats
Im oberbergischen Engelskirchen geht es himmlisch zu: Hier werden Briefe an das Christkind beantwortet, auch Engel finden sich im öffentlichen Raum zuhauf. Doch die 20.000-Einwohner-Gemeinde setzt seit Mitte der 1990-Jahre mit dem Klimaschutz auch auf eine ganz und gar weltliche "frohe" Botschaft. Seit 2012 bildet ein Integriertes Klimaschutzkonzept den Rahmen für zukunftsweisende Vorhaben. An deren erfolgreichem Ende könnte die Gemeinde ihrem Ziel, das Klima für Engelskirchen noch himmlischer zu machen, ein gutes Stück nähergekommen sein.