Praxisbeispiele

Deutschlandweit setzen zahlreiche Akteure vielfältige Klimaschutzprojekte erfolgreich in die Praxis um. Profitieren Sie bei Ihren Überlegungen von den Erfahrungen anderer Projekte – wir stellen Ihnen Beispiele aus der Praxis vor.

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113 Ergebnisse
Projekt des Monats
Im oberbergischen Engelskirchen geht es himmlisch zu: Hier werden Briefe an das Christkind beantwortet, auch Engel finden sich im öffentlichen Raum zuhauf. Doch die 20.000-Einwohner-Gemeinde setzt seit Mitte der 1990-Jahre mit dem Klimaschutz auch auf eine ganz und gar weltliche "frohe" Botschaft. Seit 2012 bildet ein Integriertes Klimaschutzkonzept den Rahmen für zukunftsweisende Vorhaben. An deren erfolgreichem Ende könnte die Gemeinde ihrem Ziel, das Klima für Engelskirchen noch himmlischer zu machen, ein gutes Stück nähergekommen sein.
Projekt des Monats
In den Kindertageseinrichtungen des katholischen Jugendhilfeträgers im Saarland wird Klimaschutz als umfassende Aufgabe angepackt. Das Projekt "KiTa Klima-elementar" zielt nicht nur auf technische und organisatorische Verbesserungen, mit denen sich Energieverbrauch und -kosten senken lassen. Nach dem Motto "Früh übt sich …" werden auch Anreize für die Kinder gesetzt, sich klimafreundlich zu verhalten – in der Kita und allgemein in ihrem Alltag.
Projekt des Monats
Oranienburg, Hennigsdorf und Velten, im Kreis Oberhavel nördlich von Berlin gelegen, bilden einen von 15 Regionalen Wachstumskernen (RWK) in Brandenburg. 2009 bis 2010 hatte das Städtetrio bereits einen integrierten, gemeindeübergreifenden Fahrplan für den Klimaschutz erarbeitet. Mit Bundesförderung bauen die drei Städte nun ein gemeinsames Kompetenzzentrum Klimaschutz auf. Die neu eingestellte Klimaschutzmanagerin setzt dort ein breit angelegtes Maßnahmenpaket um und entwickelt die interkommunale Zusammenarbeit in Sachen Klimaschutz weiter.
Projekt des Monats
Der oberbayerische Landkreis Miesbach und seine Kommunen bekennen sich zu dem politischen Ziel der Energieunabhängigkeit bis zum Jahr 2035. Sie haben sich aufgemacht, den Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und die erneuerbaren Energien auszubauen. Der "Miesbacher Weg" führt damit zu einem Mehr an Klimaschutz, regionaler Wertschöpfung sowie Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und geopolitischen Instabilitäten. Die ersten Meilensteine: Ein integriertes Klimaschutzkonzept, ein Klimaschutzmanagement – beides vom Bundesumweltministerium gefördert – und ein 10-Punkte-Aktionsprogramm für die Jahre 2012 bis 2015.
Projekt des Monats
Die 580.000-Einwohner-Stadt im östlichen Ruhrgebiet verbindet sportlichen Ehrgeiz mit ökologischem Anspruch: Das Motto "dortmund – Klima ist heimspiel" bildet das Dach für ein ganzes Bündel an Maßnahmen – alle mit dem Ziel, auch im Klimaschutz an der Tabellenspitze zu bleiben.
Projekt des Monats
Die 58.000-Einwohner-Stadt in Mecklenburg-Vorpommern forciert ihre Anstrengungen für mehr Klimaschutz. Sie etablierte 2012 zusätzlich zu ihrem Klimarat eine Klimaschutzmanagerin. Diese wird im Rahmen der Kommunalrichtlinie vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für drei Jahre gefördert. Gemeinsam organisierte Highlights wie der Erneuerbare-Energien-Tag 2013 zeigen: Es gelingt immer besser, die Stralsunderinnen und Stralsunder und ihre touristischen Gäste für Klimaschutzaktivitäten zu interessieren.
Projekt des Monats
Die Isar-Metropole mit ihren 1,4 Millionen Einwohnern hebt ihr Engagement für den Schutz des Klimas auf ein neues Level: Vom Sommer 2013 an unterstützen elf Klimaschutzmanagerinnen und -manager auf zehn neuen Personalstellen — nach der Kommunalrichtlinie aus Bundesmitteln gefördert — verschiedene Referate (Verwaltungseinheiten) der Stadtverwaltung. Koordination und Weiterentwicklung des umfangreichen Münchener Maßnahmenpakets zum Klimaschutz sind so vorerst gesichert.
Projekt des Monats
Die ehemalige Montanstadt an Ruhr und Emscher hat mit Förderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative ein Klimaschutz-Teilkonzept für die Wärmenutzung erstellt. Dabei wurde auch ein digitaler Wärmeatlas für das Stadtgebiet erarbeitet. Er zeigt baublockgenau den Endenergieverbrauch für Wärme, aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Energieträgern. Damit veranschaulicht er den Akteuren im Wärmemarkt – Anbietern wie Verbrauchern –, wo die in Sachen energetischer Gebäudesanierung und Energieeffizienz selbst aktiv werden können.
Projekt des Monats
Die nordbadische Großstadt begegnet dem Klimawandel mittlerweile mit drei strategischen Bausteinen: Sie verwirklicht ihr ambitioniertes Klimaschutzkonzept, etabliert langfristig das Leitbild "Klimaneutralität" und setzt eine eigene Anpassungsstrategie mit Blick auf die Folgen des Klimawandels um. Beim Klimaschutzkonzept Karlsruhes – es wurde in Teilen durch das Bundesumweltministerium gefördert – beeindruckt neben den Zielen vor allem der breitgefächerte systematische Ansatz.
Projekt des Monats
Die Kleinstadt in Sachsen-Anhalt hat mit Förderung durch das Bundesumweltministerium die Beleuchtungsanlage einer örtlichen Grundschule erneuert. Durch die Kombination aus dimmfähigen Leuchten und Lichtmanagement-Systemen senkt sie den Stromverbrauch und damit auch die CO2-Emissionen. Das Geld, das die Stadt durch die geringeren Energiekosten einspart, kommt neuen Projekten der Kinder- und Jugendarbeit zugute. Ein erwünschter Nebeneffekt: Die optimierte Lichtqualität in der Schule verspricht das Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler zu verbessern.