Abgeschlossenes Projekt

GreenITown

Energie- und ressourceneffiziente IKT als Baustein zur Umsetzung einer kommunalen Gesamtstrategie im Klimaschutz
Kommunen
© DUH
Mit GreenITown stellt sich die Deutsche Umwelthilfe e.V. gegen den steigenden Strom-und Ressourcenverbrauch durch die IT in der kommunalen Verwaltung. Wir machen acht Modellkommunen fit für Green IT und zu Vorbildern für viele weitere Kommunen, die sich für den Klimaschutz engagieren.
Projektinformationen
Projektnehmer 
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Projektkontakt 
Projektlaufzeit 
01. Jan. 2015 bis 28. Feb. 2018
Förderkennzeichen: 
03KF0015
Fördersumme in € 
499.877

Beschreibung

Für die acht Modellkommunen entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen – mithilfe von unserem Know-how und dem Fachwissen externer IT Berater. Frühere Erfahrungen haben gezeigt, dass in der kommunalen Verwaltung erhebliche Einsparpotenziale bestehen. Ein Beispiel dafür ist Bad Soden am Taunus, wo durch einige Green IT Maßnahmen der Energiebedarf für die IT um über 60 Prozent gesenkt worden konnte.

Besonderen Wert legen wir auf die Übertragbarkeit und Verbreitung der Ergebnisse. Ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl der Modellkommunen ist eine große Heterogenität der Ausgangssituationen – so stellen wir sicher, dass die Ergebnisse aus den Modellkommunen auf möglichst viele kleine bis mittelgroße Kommunen übertragbar sind. Auf unserer Website www.greenITown.de werden wir im Laufe des Projektes die Erfolge der Modellkommunen darstellen sowie Leitfäden und Tutorials zum Thema Green IT anbieten. So können deutschlandweit alle interessierten Kommunen am Fortschritt der Modellkommunen teilhaben.

Gerade kleinen und mittelgroßen Städten und Gemeinden bis 30.000 Einwohnern fehlt oft das passende Fachpersonal, um eigenständig im ITK-Bereich Einsparpotenziale aufzudecken und Optimierungen durchzuführen. Mit GreenITown wollen wir ein Grundlagenwissen bereitstellen, das kleinere Kommunen in die Lage versetzt, eigenständig zu erkennen, wo ein konkreter Handlungsbedarf besteht.

 

Ziele

Die Zielgruppe von GreenITown sind alle ca. 6900 Kommunen mit zwischen 1000 und 30.000 Einwohnern in Deutschland. Abschätzungen gehen davon aus, dass für den ITK-Einsatz in öffentlichen Verwaltungen jährlich mehr als 1.200 Gigawattstunden an Strom benötigt werden. Den Löwenanteil daran haben kleinere Verwaltungseinheiten und kleine bis sehr kleine Rechenzentren, wie sie typischerweise in kleinen und mittleren Kommunen anzutreffen sind. Eine einheitliche und übergeordnete Strategie für eine energie- und ressourcenschonende IT gibt es bisher nicht. In dieser Lücke setzt das praxisorientierte Projekt greenITown an.

Die im Laufe des Vorhabens entwickelten und dokumentierten Lösungswege für einen effizienteren Einsatz von IT werden allen interessierten Kommunen in Form von Workshops aber auch als multimediales Kompendium zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss von GreenITown wird auf der Website www.greenITown.de eine umfangreiche Sammlung von Tutorials und Hintergrundinformationen zum Thema Green IT für kleine bis mittelgroße Kommunen stehen.

 

Projektablauf

Sobald die acht Modellkommunen für GreenITown ausgewählt sind, werden diese mit der Bestandsaufnahe ihrer IT Landschaft beginnen. Dieser Schritt wird bis November 2015 abgeschlossen sein. Auf Basis der Bestandsaufnahme werden von Dezember 2015 bis Dezember 2016 Green IT Strategien für die Modellkommunen erarbeitet. Parallel beginnen wir mit der medienwirksamen Aufarbeitung der Projektinhalte.

Deutsche Umwelthilfe e.V.

47.7515
8.955180000000041
Fritz-Reichle-Ring
Radolfzell am Bodensee
  • Baden-Württemberg
78315