Projekt

Die Effizienz- und Klimaschutzoffensive des Handels

Der Einzelhandel packt’s an!
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© HDE-Klimaschutzoffensive
Das innovative Klimaschutzprojekt „Die Effizienz- und Klimaschutzoffensive des Handels“ unterstützt Mitarbeitende von Handelsbetrieben dabei, Energieeinsparpotenziale zu erkennen und Emissionen zu vermeiden. Eine Hilfestellung bieten die Webseite www.HDE-Klimaschutzoffensive.de sowie Veranstaltungen und Online-Seminare des Projekts.
Projektinformationen
Förderprogramm 
Projektnehmer 
Handelsverband Deutschland e. V. (HDE), adelphi research gemeinnützige GmbH
Projektkontakt 

Frau Jelena Nikolic, Projektleiterin Klimaschutzoffensive
Handelsverband Deutschland - HDE - e.V.
Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin
+49 30 72 62 50-68
nikolic@hde.de
www.hde-klimaschutzoffensive.de/de/start

Projektlaufzeit 
01. Apr. 2017 bis 31. Dez. 2020
Förderkennzeichen: 
03KF0022 A / B
Fördersumme in € 
1.257.209

Auf einen Blick

Mehr als 300.000 Einzelhändler*innen gibt es in Deutschland. Der Großteil gehört zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Hier setzt das Projekt an, denn in diesen Betrieben haben die Themen Klimaschutz und Energieeffizienz meist keine hohe Priorität.

Die „Klimaschutzoffensive“ ist eine groß angelegte Informations- und Aktionskampagne. Ihr Ziel: die Einsparung von Treibhausgasemissionen im Einzelhandel des Handelsverbands Deutschland (HDE). Die unabhängige Beratungsfirma adelphi unterstützt die „Klimaschutzoffensive“.

Das Projekt vermittelt KMU-Händler*innen mit umfassenden Informationen auf der Internetseite und in bundesweiten Veranstaltungen praxisnah technisches Wissen, um klimaschädliche Emissionen zu vermeiden und Energiekosten zu senken.

Ziele

Das vorrangige Ziel der „Klimaschutzoffensive“ ist, zahlreiche kleine und mittelständische Einzelhändler*innen zu motivieren, eigene Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Zu diesem Zweck informiert sie das Projekt über den neuesten Stand der Technik und stellt ihnen Materialien sowie Online-Tools zur Verfügung. Zudem können Kaufleute an verschiedenen Präsenz- und Onlineveranstaltungen teilnehmen, damit sie später Klimaschutzprojekte am eigenen Standort realisieren können.

Rund 340.000 Tonnen CO2 sollen durch das Projekt eingespart werden: Innerhalb des Projektzeitraums von 2017 bis 2020 rund 120.000 Tonnen und weitere etwa 220.000 Tonnen durch die nachhaltige Einsparwirkung über das Projektende hinaus.

Neben den Informationen und Hilfestellungen zu den vorwiegend technischen Maßnahmen, werden die Kaufleute auch am Point of Sale (Verkaufs- oder Einkaufsstelle) unterstützt – etwa um Verbraucher*innen über negative Umweltauswirkungen von Plastiktüten oder die Vorteile des Recyclings zu informieren.

Projektablauf

Zunächst werden die wichtigsten Energieeinsparmaßnahmen, die bereits von erfahrenen Filialleiter*innen identifiziert wurden, für KMU-Händler*innen in verschiedenen Materialien aufbereitet. Die Nutzung ist kostenfrei. Dazu zählen eine Webseite, ein Benchmark-Rechner, ein Investitionsrechner, diverse Leitfäden und Checklisten sowie eine virtuelle Marktstraße. Die virtuelle Marktstraße zeigt klimaschutzfreundliche Einsparmöglichkeiten im Einzelhandel und Wettbewerbsvorteile auf. Ein regelmäßig erscheinender Newsletter informiert über aktuelle Themen und bewirbt die Online-Tools. Best Practices, Erklär-Videos sowie die Kampagnenbotschaft, dass sich Energiesparen und ein Engagement für den Klimaschutz für Einzelhändler*innen lohnen, sollen zusätzlich motivieren, selbst aktiv zu werden.

Das Kampagnen-Team informiert in bundesweiten Workshops und (Online-)Events über Einsparpotenziale und die technische und finanzielle Herangehensweise bei Klimaschutzprojekten. Hierfür liefern lokale Energie- sowie Fördermittelexpert*innen praxisnahe Tipps, die eine Umsetzung von eigenen Klimaschutzprojekten erleichtern.

Zahlen und Fakten

Etwa 14 Leitfäden und Checklisten stehen jeweils für die wichtigsten Energiethemen im Einzelhandel zur Verfügung. Bisher wurden auf über 100 Veranstaltungen zahlreiche Einzelhändler*innen in ganz Deutschland erreicht.

Fazit

Ein Fazit ist erst zum Ende der Projektlaufzeit ab Januar 2021 möglich.

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Am Weidendamm
Berlin
  • Bundesweit
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Energiesparende Supermärkte
Einzelhandel startet Klimaschutzoffensive