Projekt

Mit Mehrweg das Klima schützen

Prima Klima durch Getränke aus wiederverwendbaren Mehrwegverpackungen
Kommunen
Verbraucher
Wirtschaft
Mehrwegflaschen, wiederbefüllbare Coffee-to-go-Becher oder Getränkebecher auf Großveranstaltungen haben eines gemeinsam: sie leisten durch ihre häufige Wiederverwendung und kurze Transportwege wichtige Beiträge zum Klimaschutz.
Projektinformationen
Projektlaufzeit 
01. Jul. 2017 bis 30. Jun. 2020
Förderkennzeichen 
03KF0065
Fördersumme 
359.701 €

Auf einen Blick

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) führt eine breit angelegte und öffentlichkeitswirksame Informationskampagne durch, um Konsumenten, Kommunen, Groß- und Einzelhändler und Unternehmen in leicht verständlicher Weise über den Klimaschutzbeitrag von Mehrwegverpackungen im Getränkebereich zu informieren und zu deren Nutzung anzuregen. Gleichzeitig bietet die DUH Multiplikatoren in der Abfallwirtschaft, Gastronomie, im Handel und im Beschaffungswesen Seminare zur Klimafreundlichkeit von Getränkeverpackungen an.

Nur wer weiß, welche Verpackung besonders klimafreundlich ist, kann am Verkaufsregal zum Umweltschützer werden. Daher gibt das Projekt Konsumenten und Anbietern passende Informationen für den Kauf oder das Angebot klimafreundlicher Getränkeverpackungen an die Hand.

Ziele

Getränkeverpackungen machen neun Prozent des Verpackungsaufkommens in Deutschland aus. Durch die Nutzung von Mehrwegflaschen können im Vergleich zur Abfüllung in Einwegflaschen allein in Deutschland (nur bezogen auf alkoholfreie Getränke) jährlich 1,25 Millionen Tonnen CO2 sowie wertvolle Ressourcen eingespart werden.

Das Projekt zielt speziell auf die Förderung und Aufklärungsarbeit rund um das Thema Mehrweg ab. Die hier angesprochenen Zielgruppen erstrecken sich von Privatpersonen über Unternehmen bis hin zu Kommunen und Städten.

Ziel ist es, durch geschulte Multiplikatoren und Workshops breite Teile der Bevölkerung zu erreichen und den Mehrweg-Gedanken auch über das Projekt hinaus in deren Bewusstsein zu verankern und nachhaltige, klimafreundliche Kaufentscheidungen zu fördern.

Neben Schulungen und Workshops steht eine öffentlichkeitswirksame Kampagne im Vordergrund, die sich speziell an Verbraucherinnen und Verbraucher richtet, sie sensibilisiert und aufklärt und dadurch zu mehr Klima- und Umweltbewusstsein bei Kaufentscheidungen beitragen soll

Projektablauf

Konsumenten, Unternehmen und Kommunen werden in der Breite über Mehrwegverpackungen für Getränke, wie zum Beispiel Mehrwegflaschen, Coffee-to-go-Becher, Mehrwegbecher für Veranstaltungen, informiert. Insbesondere zu neuen Entwicklungen bei Getränkeverpackungen gibt es bislang kaum detaillierte und zielgruppenspezifisch aufbereitete Informationsmaterialien. Ein Arbeitsschwerpunkt des Projektes ist deshalb die Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit.

Ein weiterer Projektschwerpunkt sind innovative Schulungen zur Ausbildung von Klimabotschafterinnen und -botschaftern (Multiplikatoren), die für die Klimavorteile von Mehrwegverpackungen bei ihren Zielgruppen und Mitgliedern werben, bei Kauf- oder Systementscheidungen sachkundig beraten und konkrete Klimaentlastungspotentiale aufzeigen. Die Schulungen richten sich unter anderem an Verbraucherverbände, Verbände für Umweltberatung, kommunale Verbände, Abfallberaterinnen und -berater in Kommunen, Bürgervereine, Umweltverbände, Consultingverbände, Kirchenverbände, Verbände der Veranstaltungswirtschaft.

Neben Schulungen werden auch Workshops für Zielgruppen durchgeführt, die Informationen ausschließlich für das Treffen eigener Entscheidungen benötigen, ohne andere detailliert über Klimaauswirkungen von Getränkeverpackungen zu informieren.

Die Workshops und Schulungen dienen auch zum Aufbau eines Netzwerks zur Stärkung von Mehrwegsystemen im Einzelhandel, der Gastronomie und im Eventbereich.

Fazit

Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher umfassend über das Thema Mehrweg zu informieren, Multiplikatoren zu klimafreundlichen Getränkeverpackungen zu schulen, Akteure zu vernetzen, bestehende Mehrwegsysteme nachhaltig zu stärken und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, auch über das Projekt hinaus.

Zum offiziellen Kampagnenstart wird im Juli 2018 eine Pressekonferenz stattfinden. Die Internetseite und Informationsmaterialen wie Flyer, Infografiken und Beratungsbroschüren werden im April 2018 für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Workshops und Schulungen starten im September 2018.

Deutsche Umwelthilfe e.V.

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