Projekt

Natürlich Dämmen – Klimaschutz zieht ein

Verbraucher
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Das Projekt „Klimaschutz zieht ein – KlimaZ“ möchte die Transparenz und Akzeptanz im Themenfeld Dämmstoffe erhöhen, insbesondere für Naturdämmstoffe. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen mit Hilfe des Projekts individuell beurteilen können, welches Dämmmaterial für ihr Vorhaben geeignet ist.
Projektinformationen
Förderprogramm 
Projektnehmer 
co2online gGmbH, Deutsche Umwelthilfe e.V
Projektkontakt 
Projektlaufzeit 
01. Mär. 2017 bis 29. Feb. 2020
Förderkennzeichen: 
03KF0048 A / B
Fördersumme in € 
753.399

Auf einen Blick

Das Projekt bietet umfassende und sachliche Informationen zu Dämmstoffen und Dämmmaßnahmen und richtet sich in erster Linie Verbraucherinnen und Verbraucher. Akteure der (Natur-)Dämmstoffbranche, der Wissenschaft, Politik und Praxis sollen stärker vernetzt und sensibilisiert werden. Das Projekt wird gemeinsam von co2online gGmbH und der Deutschen Umwelthilfe e.V. umgesetzt.

Ziele

Mit dem Projekt möchten die Partner gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, die nachhaltige Gebäudesanierung voranzubringen. Ziel ist, mittelbar eine stärkere Nachfrage nach energetischen Sanierungsmaßnahmen zu erreichen und damit CO2-Emissionen zu reduzieren.

Im Rahmen des Projektes sollen 50.000 Online-Beratungen sowie sechs Praxistests durchgeführt werden. Damit sollen weitere 100.000 Nutzer mit themenspezifischen Informationen erreicht werden. Daraus ergibt sich eine kumulierte Treibhausgas-Minderung von 187.884 Tonnen CO2. Zusätzliches Minderungspotenzial besteht durch die gesteigerte Nachfrage nach Naturdämmstoffen.

Das Projekt wird öffentlichkeitswirksam begleitet von einer bundesweiten und regionalen Pressearbeit sowie von Fachveranstaltungen, einem onlinebasierten Informationsportal und Broschüren. Beim sogenannten Praxistest werden Haushalte während und nach einer Dämmmaßnahme medienwirksam begleitet.

Projektablauf

Zu Beginn des Projekts wurden Beispiele für Dämmmaßnahmen mit nachhaltigen Stoffen analysiert. In Umfragen werden aktuelle Einflüsse auf die Entscheidung für nachhaltige Dämmstoffe untersucht. Ein Leitfaden, verschiedene Broschüren und das Informationsportal www.natuerlich-daemmen.info ermöglichen die Verbreitung und eine gezielte Kommunikation der Ergebnisse.

Zudem wurde ein regelmäßig stattfindendes Akteursforum etabliert, in dem sich insbesondere Hersteller, Händler und Multiplikatoren von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen zu verschiedenen Themen austauschen und vernetzen. Auf regionalen Fachveranstaltungen werden Inhalte und Ergebnisse verbreitet und regional verankert.

Im vierten Quartal 2018 wird auf dem Online-Portal außerdem eine sogenannte Entscheidungsmatrix bereitgestellt. Dieser interaktive Online-Ratgeber soll Verbraucherinnen und Verbraucher einen spielerischen und informativen Einstieg ins Thema ermöglichen. In Praxistests werden Haushalte ab Sommer 2018 bei einer Sanierung der Gebäudehülle begleitet, um praxisnah Entscheidungshemmnisse und mögliche Vorurteile zu thematisieren.

Abschließend wird die Wirkung der verschiedenen Instrumente mit Hilfe von Befragungen evaluiert, ein qualitatives Pressemonitoring durchgeführt und Annahmen zu den Einsparpotenzialen der Maßnahmen getroffen.

Während der gesamten Projektlaufzeit werden ressortübergreifend Schnittstellen und mögliche Synergien mit anderen Vorhaben geprüft.

Fazit

Die Projektnehmer erwarten durch die Erarbeitung und Bereitstellung umfassender, transparenter und versachlichter Informationen zu Dämmstoffen (insbesondere nachhaltige Dämmstoffe) mittelbar eine stärkere Nachfrage nach energetischen Sanierungsmaßnahmen.

Die Kampagnensite „Natürlich Dämmen – Klimaschutz zieht ein“ bietet bereits erste Informationen rund um das Thema Dämmen an. Die Informationssammlung wird laufend aktualisiert und erweitert.

co2online gGmbH, Deutsche Umwelthilfe e.V

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Natürlich Dämmen