Wettbewerbe
2020

Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2020“

Kommunen
Bundeswettbewerbe
Wer erhält die Auszeichnung „Klimaaktive Kommune 2020", die mit 25.000 Euro Preisgeld dotiert ist? Am 26. November 2020 ab 14 Uhr werden die Gewinner bekannt gegeben und ihre Projekte vorgestellt - diesmal in einem Film....
  • Das Wettbewerbsmotiv kann am Ende der Seite heruntergeladen werden. Wir freuen uns, wenn Sie auf den Wettbewerb hinweisen!
    Cornelius/fotolia.com

Die Gewinner im Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" werden üblicher Weise auf der Bühne der Kommunalen Klimakonferenz bekannt gegeben und gefeiert. In diesem Jahr ist Corona bedingt alles etwas anders: die Preisträger werden in einem Film bekannt gegeben und mit ihren ausgezeichneten Projekten vorgestellt. Sehen Sie am 26. November 2020 ab 14 Uhr den Konferenzfilm mit Preisverleihung.

Der Wettbewerb

Vom 8. Januar bis zum 30. April 2020 waren Kommunen aufgerufen, mit vorbildlichen Projekten zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels an dem bundesweiten Wettbewerb teilzunehmen. Bewerbungen waren in vier Kategorien möglich. Seit 2009 loben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Deutsche Institut für Urbanistik jährlich den Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ aus (bis 2015 Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“). Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Gefragt sind erfolgreich realisierte und wirkungsvolle Aktivitäten, zum Beispiel klimagerechtes Bauen und Sanieren, urbanes Grün, klimafreundliche Mobilität, Suffizienz oder überregionales Klimaengagement.

Teilnahmeberechtigt sind Städte, Landkreise und Gemeinden. Es gibt keinen Ausschluss für Teilnehmende oder Projekte vorheriger Wettbewerbsrunden. Gewinnerkommunen der Vorjahre können sich mit neuen Projekten bewerben.

Die Kategorien

Kategorie 1 „Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune“

Vorbildliche Maßnahmen zur Minderung des Ressourcen- beziehungsweise Energieverbrauchs in Kommunen, zum Beispiel in den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung, Mobilität und Fuhrpark, Infrastruktur oder intelligente Vernetzung. Ebenso gefragt sind erfolgreich umgesetzte Projekte in der Abfall- und Abwasserwirtschaft, in Industrie- und Gewerbegebieten sowie durch Kopplung verschiedener Sektoren. Die Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz kann dabei beispielsweise mit technischen, organisatorischen oder sozialen Maßnahmen verbunden sein.

Kategorie 2 „Klimaanpassung in der Kommune“

Erfolgreiche kommunale Ansätze, die das Querschnittsthema der Anpassung an die Folgen des Klimawandels – wie stärkere und häufiger auftretende Starkregenereignisse, Stürme, Hitzewellen oder Trockenperioden – vor Ort voranbringen. Eingereicht werden können zum Beispiel konkrete Maßnahmen, handlungsfeldbezogene oder fachübergreifende Strategien, planerische Instrumente oder Modellprojekte, um den Schutz der Bevölkerung sowie die Robustheit von Gebäuden, Infrastrukturen, Natur- und Erholungsräumen gegen zukünftige Extremwetterereignisse zu stärken. Synergien von Klimaanpassung und Klimaschutz sind wünschenswert.

Kategorie 3 „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“

Vorbildliche Aktionen, um auf kreative Weise auf die Themen Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen und Menschen zur Umsetzung eigener Maßnahmen zu motivieren. Gefragt sind sowohl komplexe Kampagnen als auch einzelne Angebote für interne und externe Zielgruppen.

Sonderpreis „Kommune und Jugend gemeinsam klimaaktiv“

Erfolgreiche Projekte zum Klimaschutz oder zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, die gemeinsam mit Jugendlichen umgesetzt werden, zum Beispiel Projekte in der eigenen Verwaltung oder mit Schulen, Ausbildungsstätten, Unternehmen und Vereinen. Wichtig ist das gemeinsame Vorgehen, am besten von der Idee über die Planung bis zur Umsetzung.

In den Kategorien eins bis drei wählt die Jury je drei Kommunen für die Prämierung aus, der Sonderpreis wird an eine*n Bewerber*in vergeben.

Bitte beachten Sie, dass Projekte, die zu einem Großteil aus Mitteln des BMU finanziert werden, nicht ausgezeichnet werden können. Dazu zählen beispielsweise die Kommunalrichtlinie oder das Förderprogramm für Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, Klimaschutz durch Radverkehr, Kommunaler Radverkehr. Weiterentwicklungen sowie Maßnahmen, die sich aus Förderprojekten ergeben haben, sind dagegen willkommen. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Kategorien sowie zu den konkreten Anforderungen finden Sie in den Bewerbungsformularen.

Die Jury

Die Jury besteht aus Vertreter*innen des BMU, Umweltbundesamtes, Deutschen Städtetages, Deutschen Landkreistages sowie Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Das Preisgeld

Die Gewinnerkommunen erhalten ein Preisgeld von je 25.000 Euro. Bedingung ist, dass die Gewinner*innen das Preisgeld wieder in Projekte investieren, die dem Klimaschutz oder der Anpassung an den Klimawandel dienen. Sie werden vor der Preisverleihung gebeten, die Maßnahmen zu benennen. Damit markiert die Auszeichnung nicht das Ende der Aktivitäten, sondern ist gleichzeitig Startschuss und Motivation für das Weitermachen, Optimieren und für neue Aktivitäten.

Die Auszeichnung

Die Bekanntgabe der Preisträger*innen findet am 26. November 2020 statt. Alle Wettbewerbsteilnehmenden wurden bereits im Sommer darüber informiert, ob sie eine Auszeichnung erhalten. Ein Ranking wird nicht vorgenommen.

Mit dem bundesweit durchgeführten Wettbewerb erhalten Kommunen die Möglichkeit, ihre erfolgreich realisierten Klimaprojekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und anderen als gutes Beispiel zu dienen. Dazu erhalten die Preisträger*innen Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit zu ihren prämierten Projekten. Unter anderem werden die siegreichen Projekte als Filmbeitrag sowie in einer Wettbewerbsdokumentation präsentiert.

Rückblick

Infos, Filme und ausführliche Publikationen über die Gewinner*innen und ihre Projekte der Jahre 2009 bis 2019.

Wettbewerbswebseite