Projekt

Schule·Klima·Wandel

Bildung
Im Projekt „Schule·Klima·Wandel“ organisieren Jugendliche eigeninitiativ Klimaschutzprojekte an ihren Schulen und gestalten somit nachhaltig ihre Mit- und Umwelt. Dabei werden sie von eigens ausgebildeten Jugendlichen, den sogenannten Klima-Botschafterinnen und Klimabotschaftern, unterstützt und begleitet.
Projektinformationen
Projektnehmer 
Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V
Datum 
01. Nov. 2016 bis 31. Okt. 2019
Förderkennzeichen 
03KF0051
Fördersumme 
831.392 €

Auf einen Blick

Ziel von „Schule·Klima·Wandel“ ist es, dass Schülervertretungen und Schülerinnen und Schüler Klimaschutz als ein wichtiges Thema für ihre eigene Zukunft begreifen. Hierbei spielt der Ansatz des Peer-Learnings (Lernen von Gleichaltrigen) eine besondere Rolle. In Projektmanagement und Methoden geschulte Jugendliche geben bundesweit Workshops für Schülerinnen und Schüler. In den Workshops werden thematisches Hintergrundwissen vermittelt und sowie Anleitung gegeben, um selbständig Ideen für eigene Klimaschutz-Projekte zu entwickeln. Die Workshop-Module und neuartige Lernmaterialien werden innerhalb des Projektes mit hoher Beteiligung der Schülerinnen und Schüler entwickelt.

Ziele

Der Klimaschutzplan der Bundesregierung formuliert als Ziel, die jährlichen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 80-95 Prozent zu reduzieren. Insbesondere die Generation der heute 14-25-jährigen ist es, die bis dahin maßgeblich die Gesellschaft prägen wird und von der es abhängt, ob dieses Ziel erreicht wird.

„Schule·Klima·Wandel“ möchte daher das Potenzial junger Menschen für den Klimaschutz aktivieren und sie dafür begeistern, Verantwortung für die Gestaltung ihrer Mit- und Umwelt zu übernehmen. Deshalb wird bei „Schule·Klima·Wandel“ Klimaschutz und Klimabildung aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern entwickelt.

Durch diese gemeinschaftlichen und nachhaltigen Vorhaben erfahren Jugendliche an ihren Schulen Selbstwirksamkeit und Wertschätzung. Und das bedeutet, Schülerinnen und Schüler zu aktiven Gestalterinnen und Gestaltern ihrer Zukunft zu machen und Gesellschaft durch ihr Engagement zu verändern.

Über Bildungsprojekte und Workshops an den Schulen sollen die Teilnehmenden dazu animiert werden, klimafreundlicher zu handeln und so mittelbar Treibhausgasemissionen einzusparen.

Projektablauf

  • Etwa 120 Jugendliche werden zu Klima-Botschafterinnen und Klimabotschaftern ausgebildet, die mit ihrer eigenen Engagement-Biografie zahlreiche andere Jugendliche für den Klimaschutz motivieren und sie dabei unterstützen, Klimaschutzprojekte umzusetzen.
  • An cirka 200 Schulen werden Workshops durchgeführt, in denen sich die dortigen Schülerinnen und Schüler – von Gleichaltrigen begleitet – mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzen und Handlungsansätze für sich und ihre Schule entwickeln.
  • An 120 Schulen begleiten die Klima-Botschafterinnen und Klima-Botschafter Aktionen, die unter ihrer Anleitung durchgeführt werden, um konkrete Emissionseinsparungen zu erreichen.
  • Nach dem Prinzip des „ChallengeBased“-Lernens werden Lernmaterialien entwickelt, die von Schülerinnen und Schülern selbst geplant sind und dadurch auf der Lebenswelt Jugendlicher basieren. Komplexe Zusammenhänge des Klimaschutzes werden so einfacher begreifbar.

Fazit

Aktuell wurde die erste Ausbildung für eine Gruppe von 18 Klima-Botschafterinnen und Klimabotschafter durchgeführt. Workshops und die Begleitung können nun von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und weiteren Interessierten angefragt werden.

Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V

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