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18. Aug. 2020

852 neue Fahrradstellplätze am Bahnhof Freising

Kommunen
Wirtschaft
Kommunaler Klimaschutz
Am 14. August eröffneten das Bundesumweltministerium und die Deutsche Bahn in Freising die größte Fahrradabstellanlage der Bike+Ride-Offensive. Bis 2022 sollen deutschlandweit 100.000 neue Fahrradabstellplätze an Bahnhöfen entstehen.
  • Bei der Eröffnung: Karl-Heinz Freitag, Mobilitätsreferent des Freisinger Stadtrats, führt die Fahrradabstellanlage am Bahnhof vor.
    Stadt Freising / Sabina Dannoura
  • In der doppelstöckigen Anlage können Personen ihre Fahrräder bequem und vor Witterung geschützt abstellen.
    DB Station&Service AG / Bike+Ride / Robert Seemann
  • Das BMU unterstützt Kommunen bei der Errichtung von Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen mit der Bike+Ride-Offensive.
    SK:KK
  • Das Bild zeigt Karl-Heinz Freitag, Mobilitätsreferent des Freisinger Stadtrats, beim Vorführen der Fahrradabstellanlage am Bahnhof.
  • Das Bild zeigt die grafische Darstellung einer Fahrradabstellanlage.
  •  Das Bild zeigt die Fahrradabstellanlage am Freisinger Bahnhof.

Die Deutsche Bahn schafft in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium (BMU) mehr Platz für Fahrräder an Bahnhöfen: Im bayerischen Freising ging am 14. August die mit 852 Stellplätzen bislang größte moderne Abstellanlage im Rahmen der gemeinsamen Bike+Ride-Offensive an den Start. In der doppelstöckigen Anlage können Reisende ihre Räder bequem und vor Witterung geschützt abstellen. Das BMU fördert die Anlage über die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mit 123.094 Euro. Weitere Gelder kamen von der Stadt Freising und dem Bayerischen Verkehrsministerium.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagte: „Wer mit Fahrrad und Bahn unterwegs ist, lebt gesund und schont das Klima. Ich freue mich, dass wir mit der Deutschen Bahn einen starken Partner an unserer Seite haben, um die Kommunen vor Ort bei der Einrichtung von Fahrradabstellplätzen zu unterstützen und sie gemeinsam mit der finanziellen Förderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative zu realisieren. Unsere gemeinsame Initiative für bis zu 100.000 neue Bike+Ride-Plätze an deutschen Bahnhöfen stellt besonders für Pendler eine attraktive Alternative zum Auto dar und stärkt eine umweltschonende Mobilität."

Unterstützung für die Kommunen

Die Nachfrage der Kommunen nach dem Bike+Ride-Programm ist groß. Die Deutsche Bahn unterstützt sie dabei, schnell und einfach geeignete Standorte an den Bahnhöfen zu finden, die Anlage zu planen und zu montieren. Für mehr als 100 Bahnhöfe mit rund 20.000 Stellplätzen liegen bereits fertige B+R-Konzepte vor. „Die Kombination Bahn und Rad ist doppelt grün. Wir sorgen für noch mehr Fahrradstellplätze am Bahnhof und treiben damit die Verkehrswende konsequent weiter voran“, sagte Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der DB AG.

Neue Bike+Ride-Anlagen gibt es an den bayerischen Bahnhöfen Hof und Aschaffenburg, im baden-württembergischen Sinsheim, am hessischen Bahnhof Fulda und in Hamburg-Othmarschen. Weitere Plätze sind zudem in den vergangenen Wochen an den brandenburgischen Bahnhöfen Groß Kreutz und Götz sowie an den bayerischen Stationen Bichl und Passau entstanden.

Schnelle Reparaturen an den Fahrrad-Service-Stationen

In Cottbus, Heilbronn, Offenbach Marktplatz und weiteren drei Städten können die Radfahrenden an den Bahnhöfen nicht nur die Stellplätze nutzen: Ihnen stehen in sogenannten Fahrrad-Service-Stationen diverse Werkzeuge und Luftpumpen kostenfrei zur Verfügung, mit denen sie den Luftdruck am Fahrradreifen prüfen und kleinere Reparaturen selbst vornehmen können. In Kürze wird es solche Self-Service-Stationen auch in Freising und weiteren Bahnhöfen geben. Geplant ist, dass die Reparatursäule bald zum Standardangebot an vielen weiteren Bahnhöfen im gesamten Bundesgebiet gehört.

Informationen zur Bike+Ride-Offensive finden Sie hier.

Mehr Details zu der Offensive an Bahnhöfen gibt es auf der Webseite der Deutschen Bahn.

Hier können Sie sich zum Engagement der Deutschen Bahn im Bereich Klimaschutz informieren.

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