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16. Mär. 2018

Deutschlandstart für „Klimaretter – Lebensretter“

Dresdner Universitätsklinikum ist erster Projektpartner
Wirtschaft
Am 8. März gaben die Stiftung viamedica und das Universitätsklinikum Dresden den Startschuss für das Klimaschutzprojekt „Klimaretter – Lebensretter“.
  • Der kaufmännische Vorstand Wilfried Winzer und Monika Brandt, Leiterin der klinikumsinternen Umweltinitiative Carus Green, starten gemeinsam mit der Stiftung viamedica das bundesweite Projekt "Klimaretter - Lebensretter" am Universitätsklinikum Dresden.
    © Marc Eisele/Uniklinikum Dresden

Bei „Klimaretter – Lebensretter“ kommt die gesamte Gesundheitsbranche in einem gemeinsamen Klimaschutzprojekt zusammen. Das Dresdner Uniklinikum ist bundesweit der erste Projektpartner, der das Vorhaben gemeinsam mit seinen Beschäftigten umsetzt. „Klimaretter – Lebensretter“ wird von Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.

Das Universitätsklinikum Dresden hat sich mit der klinikumsinternen Initiative „Carus Green“ zu einem der umweltfreundlichsten Unternehmen in Sachsen entwickelt und wurde dafür unter anderem mit dem sächsischen Umweltpreis 2015 ausgezeichnet. Das zusätzliche Engagement im bundesweiten „Klimaretter – Lebensretter“-Projekt führt diesen Weg konsequent fort.

Zum Projekt

Das eigens für das Projekt entwickelte Online-Tool macht CO2-Einsparungen für die Beschäftigten der beteiligten Kliniken, Praxen und Unternehmen sichtbar und spornt an, mit- und gegeneinander in den innerbetrieblichen Wettbewerb zum besten Klimaretter zu treten. Die Gewinner werden dann im Herbst 2018 beim klinikumsinternen Umwelttag ausgezeichnet.

Über die Webseite www.klimaretter-lebensretter.de können die Beschäftigten Tätigkeiten aus den Rubriken Energie, Konsum, Mobilität und Ressourcen auswählen und sich selbst Aufgaben für den Schutz des Klimas stellen. Dazu zählen etwa das bewusste Heizen, die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs anstelle des eigenen Autos oder ein reduzierter Fleischkonsum. Mit dem Online-Tool haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zudem die Möglichkeit, sich umfassend über Möglichkeiten des Klimaschutzes zu informieren. Da die CO2-Angaben in Kilogramm dargestellt werden, können die Beschäftigten ihre Anstrengungen für den Umweltschutz leicht einordnen und Erfolge sichtbar machen.