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11. Okt. 2018

Donk-EE wird Teil der KlimaExpo.NRW

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Donk-EE, das Verleihsystem für E-Lastenräder aus Köln ist eine nachhaltige Alternative zum Auto. Jetzt hat das Land Nordrhein-Westfalen das NKI-geförderte Projekt in die Leistungsschau der KlimaExpo.NRW aufgenommen.
  • Lastenrad von Donk-EE
    © Bundesverband Erneuerbare Energien e.V.

Mit 50 hochwertigen E-Lastenrädern, die registrierten Nutzerinnen und Nutzern in Köln rund um die Uhr zur Verfügung stehen, ist Donk-EE das europaweit größte Verleihsystem für E-Lastenräder innerhalb einer Stadt. Das findet auch jenseits der Stadtgrenzen Anklang: Seit Ende September ist Donk-EE Teil der Leistungsschau der KlimaExpo.NRW. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mit dem Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“.

Ob als Einkaufswagen, Umzugshelfer oder Kinderkutsche – die elektrisch betriebenen Lastenräder sind eine klimafreundliche Alternative zum Auto für Lastentransport. Der Einsatz von Lastenrädern entspannt die Verkehrslage und die Parkplatzsituation in dicht bevölkerten Stadtteilen. Die Zahl der LKWs und Transporter sinkt und damit auch die Lärm- und Schadstoffbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner.

Die Donk-EE-Lastenräder haben eine Reichweite von rund 75 Kilometern, der leistungsstarke Elektromotor unterstützt bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. So können Lasten von bis zu 100 Kilogramm von A nach B transportiert werden.

Über 40 Stationspartner wechseln die Akkus täglich und laden sie mit 100 Prozent Ökostrom auf. Dadurch sind Fahrten mit Donk-EE nicht nur leise, sondern auch völlig emissionsfrei. Jeder Kilometer, den Kölnerinnen und Kölner mit dem Donk-EE statt dem Auto zurücklegen, vermeidet 210 g CO2 sowie Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen.

Über den Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“

Mit dem Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr werden modellhafte Projekte gefördert, die die Radverkehrssituation in klar definierten, abgrenzbaren Gebieten dauerhaft verbessern. Die Investitionszuschüsse tragen dazu bei, dass Fahrradmobilität attraktiver und sicherer wird, um so den Radverkehrsanteil zu steigern und gleichzeitig das Klima zu schonen. Durch ihre bundesweite Ausstrahlung sollen die Maßnahmen zur Nachahmung anregen und so weitere Minderungen von Treibhausgasemissionen auslösen.