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22. Sep. 2020

Energiesparnetzwerk des Berliner Handels gestartet

Für mehr Klimaschutz im Einzelhandel
Verbraucher
Wirtschaft
Klimaschutz
Am 1. September haben der Handelsverband Berlin-Brandenburg e. V. und die Klimaschutzoffensive des Handelsverbands Deutschland e. V. das neue „Energiesparnetzwerk des Berliner Handels“ gestartet. Damit sollen Händler*innen für die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz sensibilisiert werden.
  • Kleine bis mittlere Händler*innen für die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz sensibilisieren – darum geht es in dem Projekt „Energiesparnetzwerk des Berliner Handels“.
    Pixabay

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg e. V. und die „Effizienz- und Klimaschutzoffensive des Handels“ des Handelsverbands Deutschland e. V. haben am 1. September gemeinsam das neue „Energiesparnetzwerk des Berliner Handels“ gegründet. Der Handelsverband Berlin-Brandenburg e. V. bildet einen freiwilligen Zusammenschluss von Unternehmen des Berliner und Brandenburgischen Einzelhandels. Die Spitzenorganisation des deutschen Einzelhandels ist der Handelsverband Deutschland e. V. Das innovative Klimaschutzprojekt „Die Effizienz- und Klimaschutzoffensive des Handels“ wird seit 2017 mit Mitteln des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.

Hilfestellung beim Klimaschutz

Das „Energiesparnetzwerk des Berliner Handels“ ist zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren finanziert, es besteht die Option auf ein drittes Projektjahr. Das Projekt wird mit Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK) gefördert. Mit dem neuen Netzwerk verfügt der Handelsverband Berlin-Brandenburg über ein eigenes Klimaschutzprojekt. Ziel ist es, dass kleine und mittlere Handelsunternehmen mit kostenlosen Effizienzchecks in Form von Vor-Ort-Besichtigungen durch Effizienzberater*innen, Workshops vor Ort sowie Informationsmaterialien bei der Umsetzung von Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen unterstützt werden.
 
Stimmen zum neuen Netzwerk

Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Berlin-Brandenburg hebt die Bedeutung des Projekts während der Corona-Pandemie hervor: „Klimaschutz ist auch in Zeiten der Krise wichtig. Wir freuen uns deshalb besonders, dass der Einzelhandel in Berlin hier mit gutem Beispiel vorangeht. Mit dem Energiesparnetzwerk des Berliner Handels schaffen wir ein Angebot, mit dem gerade kleinere Händlerinnen und Händler ihre Kosten senken und das Klima schützen können.“

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, begrüßt, dass das Know-how der Klimaschutzoffensive des Handels nun weiterverbreitet wird: „Der Einzelhandel übernimmt als drittstärkste Wirtschaftskraft und als einer der wichtigsten Arbeitgeber Verantwortung beim Klimaschutz. So hat sich der CO2-Ausstoß im Einzelhandel im Vergleich zu 1990 bereits um 50 Prozent verringert. Mit der Klimaschutzoffensive des Handels bringen wir bereits seit 2017 Know-how zu Energieeffizienz und Klimaschutz mit Onlineangeboten sowie Veranstaltungen zu den kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen. Wir freuen uns, dass wir mit dem Wissen und den Erfahrungen der Klimaschutzoffensive nun auch praxisnah Berliner Einzelhändler*innen unterstützen werden.“

Weitere Informationen zu den Institutionen

Die etwa 2.000 Einzelhandelsunternehmen, die Mitglied im Handelsverband Berlin-Brandenburg e. V. sind, repräsentieren mehr als 85 Prozent der Marktanteile im Einzelhandel beider Bundesländer. Durch ihre Mitgliedschaft stärken sie den Wirtschafts- und Branchenverband und sichern so ihre existenziellen Belange.

Zum Handelsverband Deutschland e. V.: Die 300.000 Einzelhandelsunternehmen in Deutschland erwirtschaften mit drei Millionen Beschäftigten an 450.000 Standorten einen Umsatz von rund 535 Milliarden Euro jährlich.

Das von der NKI geförderte innovative Klimaschutzprojekt „Effizienz- und Klimaschutzoffensive des Handels“ unterstützt Handelsbetriebe dabei, Einsparpotenziale im eigenen Betrieb zu erkennen, Energiekosten zu senken und klimaschädliche Emissionen zu vermeiden. Konkrete Hilfestellung bieten die Webseite sowie die bundesweiten Veranstaltungen und Online-Seminare.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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