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13. Sep. 2017

Filmdoku zeigt Stromspar-Check in der Praxis

Berliner Stromsparhelfer bei der Arbeit begleitet
Verbraucher
Der Stromspar-Check hilft Menschen mit geringem Einkommen dabei, Energiesparpotenziale im Haushalt auszuschöpfen. Wie das funktioniert, zeigt ein Ausschnitt aus dem Film „Power to Change – die Energierebellion“.

Video: Ausschnitt aus dem Film „Power to Change – die Energierebellion“


Der Film „Power to Change – die Energierebellion“ hat einen von rund 50 Berliner Stromspar-Beraterinnen und -Beratern bei seiner Arbeit begleitet. Ehemals langzeitarbeitslose Menschen werden im Projekt Stromspar-Check Kommunal zu Stromsparhelfern ausgebildet. Sie zeigen zum Beispiel Bezieherinnen und Beziehern von Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe, wie sie mit Verhaltensänderungen Energie und damit Geld sparen  können – durchschnittlich 150 Euro pro Jahr und Haushalt. Zusätzlich erhalten die Haushalte hilfreiche Instrumente  zum Strom- oder Wassersparen, zum Beispiel Energiesparlampen, Kühlschrankthermometer oder Durchflussbegrenzer. Für den Austausch von alten, stromfressenden Kühlgeräten gibt es außerdem einen 150-Euro-Gutschein. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Der Stromspar-Check ist an 170 Standorten in Deutschland aktiv. Über 250.000 Haushalte profitieren bereits von dem Angebot.