Meldungen
25. Aug. 2017

Haushalte in Trier profitieren vom Stromspar-Check

Erster kommunaler Lenkungskreis gegründet
Verbraucher
Das Projekt Stromspar-Check Kommunal hilft Haushalten mit geringen Einkommen beim Energiesparen. In Trier hat sich jetzt der erste kommunale Lenkungskreis im Projekt gegründet. Verwaltung, Organisationen der Verbraucherberatungen und Wirtschaft schließen sich zusammen, um gemeinsam gegen Energiearmut zu kämpfen.
  • Der kommunale Lenkungskreis des Projekts Stromspar-Check in Trier
    © Trier-Reporter, Rolf Lorig

Seit April 2016 gibt es die kostenlose Energieberatung von Stromspar-Check Kommunal für Menschen mit geringem Einkommen. Ratschläge für Einsparmöglichkeiten durch geschulte, ehemals langzeitarbeitslose Menschen schonen die Geldbörsen der Haushalte. Ergänzt wird die Beratung durch kostenlose Artikel zum Energie- oder Wassersparen. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Beratung und Unterstützung für einkommensschwache Haushalte

Im Mai haben sich Verwaltung, Organisationen und Unternehmen in Trier zusammengetan und den deutschlandweit ersten kommunalen Lenkungskreis im Projekt Stromspar-Check Kommunal gegründet. Vertreten sind unter anderem das Sozialamt Trier, das Jobcenter, der Caritasverband und mehrere Wohnungsbaugesellschaften. Durch die breite Aufstellung der Allianz soll den Verbraucherinnen und Verbrauchern bei verschiedensten Fragen im Energiebereich geholfen werden.

Jährlich 130 Euro Stromkosten gespart

Nutzen können den Stromspar-Check Bezieher und Bezieherinnen von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder vom Kinderzuschlag und Personen, deren Einkommen oder Rente unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt. 268 Haushalte haben die Beratung bis Mai 2017 alleine in Trier in Anspruch genommen, seitdem sparen sie durchschnittlich 130 Euro Stromkosten im Jahr.

Deutschlandweit sollen während der Projektlaufzeit 125.000 Beratungen stattfinden. Die geplanten Gesamteinsparungen belaufen sich auf 273.000 Tonnen CO2.