Meldungen
23. Mär. 2021

Lieblingsgetränk? Trinkwasser!

Verbraucher
Wirtschaft
Weltwassertag
Alljährlich rufen die Vereinten Nationen am 22. März zum Weltwassertag auf. In diesem Jahr beging ihn der Verein a tip: tap gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium: In einem digitalen Festakt wurden unter anderem die Gewinnerschulen des Trinkbrunnenwettbewerbs 2020/21 gekürt.
  • Schüler*innen der Gesamtschule Langerfeld in Wuppertal haben beim Trinkbrunnenwettbewerb 2020/21 mitgemacht und gewonnen.
    © a tip: tap e.V.

Seit 1993 wird in jedem Jahr am 22. März der Weltwassertag begangen. Mit ihm lenken die Vereinten Nationen (VN) die globale öffentliche Aufmerksamkeit auf die Verteilung und Gefährdung der Ressource Wasser. In diesem Jahr stand der Aktionstag unter dem Motto „Valuing Water“, zu Deutsch „Wert des Wassers“. Der gemeinnützige Verein a tip: tap feierte ihn gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium mit einem digitalen Festakt. Darin stellte a tip: tap sein Klimaschutzprojekt „Wasserwende - Trinkwasser ist Klimaschutz“ vor, das den Umstieg von Flaschen- auf Leitungswasser vorantreibt. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Den diesjährigen Leitgedanken des Weltwassertages nahm a tip: tap zum Anlass, um auf das Privileg der hohen Trinkwasserqualität in Deutschland aufmerksam zu machen. Wer Leitungs- statt Flaschenwasser trinkt, spart CO₂-Emissionen, vermeidet Plastikmüll und leistet damit einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.

Wer hat beim Trinkbrunnenwettbewerb 2020/21 gewonnen?

Die Online-Veranstaltung hatte ein vielfältiges Programm. Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, gab die Gewinnerschulen des bundesweiten Trinkbrunnenwettbewerbs 2020/21 bekannt. Den Wettbewerb hatte der Verein ausgerufen, um an Schulen das Bewusstsein für Trinkwasser und seine Nutzung zu fördern. Zu gewinnen gab es einen von vier Trinkbrunnen für den Innenbereich. „Durch das Aufstellen eines Trinkbrunnens setzt eine Schule nicht nur ein Zeichen dafür, dass sie sich für den Umwelt- und Klimaschutz stark macht, sondern auch für eine gesunde Lebens- und Lernumgebung”, sagte Florian Pronold. Eine unabhängige Jury bewertete die 15 Einsendungen – darunter ein Musikvideo, ein Poetryslam, vertonte Powerpoint-Präsentationen und animierte Clips – nach verschiedenen Kriterien.

Folgende Schulen haben einen Trinkbrunnen gewonnen:

  • Kategorie „Grundschule”: Grundschule Weyer in Solingen
  • Kategorie „Unter- und Mittelstufe”: Gesamtschule Langerfeld in Wuppertal und Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte
  • Kategorie „Oberstufe”: Carl-Engler-Schule in Karlsruhe

Die Beiträge der Gewinnerschulen sehen Sie hier.

Stärkung der Wasserpolitik

Ein weiterer Programmpunkt: Das Bundesumweltministerium stellte die UN-Wasserdekade vor. Die UN-Wasserdekade wurde im Dezember 2016 bei der 66. Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. Sie findet vom 22. März 2018 bis zum 22. März 2028 statt und verfolgt im Wesentlichen die Verbesserung der Wissensverbreitung zum Thema Wasser und Gewässerschutz sowie die Stärkung der Kommunikationsmaßnahmen zur Umsetzung der wasserbezogenen Ziele.

Außerdem wurden die Ergebnisse der digitalen Fotoaktion „Leitungswasser-Liebe” präsentiert. Mehr als 260 Personen und Organisationen nahmen an der Aktion teil. Die Fotos kann man sich auf den Facebook- und Instagram-Seiten sowie hier auf der a tip: tap-Webseite ansehen. 

Beratung

Sie haben Fragen zur UN-Wasserdekade oder zum Klimaschutzprojekt „Wasserwende - Trinkwasser ist Klimaschutz“? Dann wenden Sie sich gern per E-Mail an Frau Lisa Wenzel, lisa@atiptap.org. Fragen zum Trinkbrunnenwettbewerb 2020/21 beantwortet Frau Alexandra Jaik unter alexandra@atiptap.org.

Webinar: Am 13. April 2021 (10 bis 12 Uhr) führt das Team vom Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) in Kooperation mit dem Verein a tip:tap die digitale Veranstaltung „Literweise Klimaschutz – Wasserwende für klimafreundliche Quartiere“ durch. Hier erfahren Sie, wie Kommunen, Wasserversorger und lokale Akteur*innen die passenden Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wasserwende schaffen können. Diese Teilnahme ist kostenfrei.