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06. Mär. 2020

Seit März mehr Förderung für Radabstellplätze an Bahnhöfen

Bundesumweltministerium stockt Zuschüsse für „Bike+Ride-Offensive“ auf
Kommunen
Radverkehr
Das BMU und die Deutsche Bahn unterstützen Kommunen bei der kurzfristigen Errichtung von Fahrradabstellanlagen im Umkreis von 100 Metern in der Nähe von Bahnhöfen. Seit März erhalten sie dafür einen Zuschuss von bis zu 60 Prozent.
  • Für den Auf- und Ausbau von Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen erhalten Kommunen einen Zuschuss von der „Bike+Ride-Offensive“.
    Pixabay

Die „Bike+Ride-Offensive“ ist eine Kooperation des Bundesumweltministeriums und der DB Station&Service AG. Mit der Kooperation schaffen sie bessere Rahmenbedingungen für Kommunen, um kurzfristig Fahrradabstellanlagen im Umkreis von 100 Metern in der Nähe von Bahnhöfen errichten zu können. Neu seit März 2020: Die Förderquote für solche Vorhaben wurde um 20 Prozentpunkte erhöht – von 40 auf 60 Prozent.

Bisher hat die Offensive das Verfahren für die kommunalen Antragstellerinnen und Antragsteller wesentlich erleichtert. Die erhöhte Förderquote sorgt nun auch für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur in der Nähe von Bahnhöfen. Vor allem Berufspendlerinnen und Berufspendler sollen motiviert werden, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen und zusätzlich die Bahn zu nutzen. Das Ziel bis Ende 2022: Bundesweit sollen bis zu 100.000 neue Radabstellplätze entstehen.

Über die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative können ganzjährig Anträge eingereicht werden.

Mehr Informationen finden Sie hier:
www.klimaschutz.de/bikeandride
www.facebook.com/bmu.bund
www.instagram.com/umweltministerium

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