Meldungen
11. Okt. 2019

Villingen-Schwenningen schützt mit Sanierung der gesamten Straßenbeleuchtung das Klima

Das Bundesumweltministerium förderte vier Straßenbeleuchtungsvorhaben der Stadt mit rund 775.000 Euro
Kommunen
Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat dem Ersten Bürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen, Detlev Bührer, ein Klimaschutz-Zertifikat über die Treibhausgaseinsparungen übergeben, die durch eins der vier geförderten Beleuchtungsvorhaben erzielt werden. Gefördert wurde die Sanierung über die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Rita Schwarzelühr-Sutter: „Insgesamt wurden in der Stadt Villingen-Schwenningen 10.267 Straßenleuchten auf energieeffiziente LED-Leuchtmittel umgerüstet. Dies entspricht der gesamten Straßenbeleuchtung. Die Stadt Villingen-Schwenningen leistet damit einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz und senkt gleichzeitig die Energiekosten.“

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung fand im Rahmen von insgesamt vier Fördervorhaben von August 2017 bis Juli 2019 statt. Dadurch werden in den nächsten 20 Jahren insgesamt rund 37.500 Tonnen CO2 eingespart. Die Gesamtausgaben der vier Projekte betrugen insgesamt rund 3,88 Millionen Euro, das Bundesumweltministerium unterstützte die Vorhaben mit rund 775.000 Euro.

Seit 2012 hat die Stadt Villingen-Schwenningen bereits 13 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von rund 1,2 Millionen Euro über die NKI gefördert bekommen. Neben der Straßenbeleuchtung wurden auch Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet klimafreundlich umgerüstet und zahlreiche Lichtpunkte im Bereich der Innenbeleuchtung saniert. So zum Beispiel in der Bibliothek, der Klosterringschule oder in der Alten Feuerwache, die für die Gartenschule umgebaut wurde. Darüber hinaus ist es geplant, eine Fahrradstraße zwischen den Ortsteilen Marbach und Brigachtal-Kirchdorf mit Unterstützung durch das Bundesumweltministerium zu errichten.

Seit 2008 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der NKI in ganz Deutschland Klimaschutzprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Bis Ende 2018 wurden bereits mehr als 28.750 Projekte durchgeführt. Kommunen profitieren ebenso wie Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen.

Die Sanierung der Außen- und Innenbeleuchtung sowie die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur werden im Rahmen der NKI durch die Kommunalrichtlinie gefördert. Anträge können vom 1. Januar bis 31. März sowie vom 1. Juli bis 30. September eines Jahres gestellt werden. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Förderschwerpunkten finden Sie unter: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie.

Auskunft und telefonische Beratung zu den Förderprogrammen der NKI

Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK)
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15 | 10969 Berlin
Telefon: 030/39001-170
E-Mail: skkk@klimaschutz.de
Internet: www.klimaschutz.de/kommunen

Weiterführende Informationen