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14. Sep. 2021

„Klimaschutz und Energieeffizienz gehen Hand in Hand“

Kommunen
Kommunaler Klimaschutz
Das Bundesumweltministerium fördert ein neues Energieeffizienz-Netzwerk in der Region Hannover. Dadurch sollen sich die Energieverbräuche in den Liegenschaften der teilnehmenden Kommunen systematisch verbessern.
  • Der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold (rechts oben) im Gespräch mit Mitarbeitenden der target GmbH während der digitalen Förderscheckübergabe.
    © target GmbH

Das Bundesumweltministerium fördert das Klimaschutzvorhaben „Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk Region Hannover - Netzwerkphase“ der target GmbH über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI). Das Netzwerk soll den effizienten Umgang mit Energie in den 13 teilnehmenden Kommunen der Region Hannover stärken. Anlässlich des Projektstarts am 25. August hat Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, gemeinsam mit Christine Karasch, Umweltdezernentin von Hannover, einen Förderscheck über rund 450.000 Euro an Tobias Timm, Geschäftsführer der target GmbH, übereicht. Die Übergabe fand während einer virtuellen Veranstaltung statt.

Florian Pronold erklärte:

„Klimaschutz und Energieeffizienz gehen Hand in Hand. Dabei brauchen wir kommunales Engagement beim Klimaschutz, das wir im Bundesumweltministerium seit mehr als zehn Jahren stärken. Ich freue mich sehr, dass die Region Hannover zusammen mit der target GmbH die Förderung in eine nachhaltige und effiziente Energienutzung investiert.“

Kommunales Netzwerk stärkt effiziente Energienutzung

Wie kann die effiziente Energienutzung gelingen? Dies geschieht beispielsweise, indem ein kommunales Energiemanagement aufgebaut und dauerhaft betrieben wird. Dadurch soll sich der Energieverbrauch der kommunalen Gebäude um 15 Prozent senken. Ziel ist, dass sich durch die fachliche Begleitung und den stetigen Erfahrungsaustausch Synergieeffekte ergeben, die innerhalb des Netzwerks optimal genutzt werden können. Zusätzlich prüfen Akteur*innen in den Kommunen konkrete Projekte hinsichtlich ihrer technischen und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit und stellen sie dem Netzwerk als wichtige Erfahrungsplattform bereit.

Über die Förderprogramme der NKI

Seit 2008 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium über die NKI bundesweit Klimaschutzprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Im Zeitraum 2008 bis 2020 wurden bereits etwa 35.500 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,23 Milliarden Euro unterstützt. Von den Förderprogrammen der NKI profitieren Kommunen ebenso wie Verbraucher*innen und Unternehmen. Im Rahmen der Kommunalrichtlinie der NKI wird der Aufbau kommunaler Netzwerke ebenso wie die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten durch ein Klimaschutzmanagement gefördert.

Im Zuge des Corona-Konjunkturprogramms sind die Förderbedingungen erheblich verbessert worden, indem Förderquoten erhöht, Eigenanteile gesenkt und die Förderbedingungen für finanzschwache Kommunen optimiert wurden. Die verbesserten Förderbedingungen gelten noch bis Ende des Jahres 2021. Anträge für die Kommunalrichtlinie können ganzjährig gestellt werden.

Beratung zu den Fördermöglichkeiten

Bei Fragen rund um die Förderung bietet das Team vom Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im Auftrag des Bundesumweltministeriums kostenlose Beratung an: telefonisch unter 030 - 39001-170 sowie per E-Mail unter skkk@klimaschutz.de.

Fragen zur Antragstellung nimmt das Team vom Projektträger Jülich (PtJ) per Telefon unter 030 - 20199 577 oder per E-Mail unter ptj-ksi@fz-juelich.de entgegen.