Newsletter

Newsletter: 11/2015

Neues aus der Nationalen Klimaschutzinitiative

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich willkommen zum November-Newsletter der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert und initiiert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland. Wir berichten über aktuelle Termine und aus dem Praxisalltag der Projekte, damit andere von den Erfahrungen und Ideen profitieren können. Unter der Rubrik "Projekt des Monats" stellen wir Ihnen zudem erfolgreiche und nachhaltige Klimaschutzprojekte vor.

Aktuelle Themen in diesem Newsletter sind das Abschluss-Event zu "Mittelstand für Energieeffizienz" am 16. Dezember in Berlin, Veranstaltungen, die sich speziell an Jugendliche richten und ein Blick in das Projekt "ProNaK".

Wir berichten zudem über weitere interessante Neuigkeiten rund um die Nationale Klimaschutzinitiative.

Viel Spaß beim Lesen!

Herzliche Grüße aus Berlin,
Ihr Redaktionsteam der Nationalen Klimaschutzinitiative

Aktuelles aus der NKI/ den Projekten

Abschluss-Event zu "Mittelstand für Energieeffizienz" am 16. Dezember in Berlin

Mehr als 6,6 Mio. Kilogramm CO2-Einsparung und damit über 1.000 Tonnen mehr als geplant sind die beeindruckende Bilanz des Projekts "Mittelstand für Energieeffizienz". Seit Beginn im Jahr 2012 ist es dem Projekt gelungen, Energieberatungen in mehr 700 Unternehmen aus Handel, Handwerk und Dienstleistung durchführen. So konnte nicht nur ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden, sondern auch die Energiekosten nachhaltig gesenkt werden.

Auf der Abschlussveranstaltung wird Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks einen Ausblick zur Energiewende in Deutschland geben und die entsprechenden Aktivitäten der Bundesregierung vorstellen.

Greenday 12. November – Schulen checken grüne Jobs

Beim diesjährigen "Green Day" am 12. November dreht sich wieder alles um Berufe mit Bezug zum Klima- und Umweltschutz. Zum 4. Mal öffnen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bundesweit ihre Türen und zeigen Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 bis 13 ihr Engagement für Klima- und Umweltschutz.

Ein Gewinn für beide Seiten: "Green Day"-Anbieter gewinnen Nachwuchskräfte und Jugendliche entdecken grüne Berufs- und Studienperspektiven. 

"Mehr Klimaschutz an Schulen: Auch "Energieeffizienz vor Ort - Dem Klimawandel begegnen" richtet sich an Jugendliche "

Im November ist das Projekt "Energieeffizienz vor Ort - Dem Klimawandel begegnen" wieder an deutschen Schulen unterwegs. Ziel ist die Vermittlung der Maßnahmen, die zur Bekämpfung des Klimawandels umgesetzt werden.

Das Projekt spricht in erster Linie Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrerinnen und Lehrer an und bringt sie mit Unternehmen vor Ort in Kontakt, die Projekte zum Klimaschutz umsetzen.

Produktionsbezogene Nachhaltigkeitskompetenz (ProNaK)

Rund 20 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen entstehen in Produktionsbetrieben. Das technische Energieeinsparpotential in der Produktion wird dabei auf ca. 25 bis 30 Prozent geschätzt. Aber auch ein adäquates Mitarbeiterverhalten spart erhebliche Energiemengen.

Das Projekt ProNaK richtet sich an die Mitarbeiter in der Produktion um Effizienzsteigerung zu erreichen. Mit Workshops, die in den Unternehmen durchgeführt werden, fördert es Verhaltensänderung und Kompetenzentwicklung, um nachhaltig Energie zu sparen.

 

Neue Projekte:

Gute Wege

Effektives Mobilitätsmanagement ermöglicht es, PKW-Alleinfahrten zu reduzieren und den Verkehr auf öffentliche und nicht motorisierte Verkehrsmittel sowie Fahrgemeinschaften zu verlagern. Dabei werden handlungsleitende Faktoren und Rahmenbedingungen für die Verkehrsmittelwahl ermittelt und gezielt verändert. So werden Hemmnisse für die Nutzung des Umweltverbunds beseitigt und Anreize für die Nutzung des eigenen PKW reduziert. Mit "Gute Wege“ trägt der ACE Auto Club Europa das Thema in die Betriebe und spricht betriebliche Akteure auf allen Ebenen an. Unterstützt wird das Projekt vom DGB und seinen Mitgliedgewerkschaften sowie der Allianz pro Schiene e.V.

Rückblick: Projekte des Monats Oktober

 

Bildung: PM@FH-Aachen

Climate Protection Management (CPM): Die Fachhochschule (FH) Aachen bildet Klimaschutzmanager aus

An der Fachhochschule (FH) Aachen können Studierende des Fachbereichs Energietechnik nach dem Kernstudium des Fachs Maschinenbau seit dem Wintersemester 2014/15 die Vertiefungsrichtung Climate Protection Management (CPM) wählen. Mit diesem in Deutschland einzigartigen Angebot werden die Studierenden darauf vorbereitet, die Aufgaben eines Klimaschutzmanagers zu meistern. Und der Bedarf ist enorm, denn immer mehr Kommunen und Unternehmen möchten konventionelle Energie und somit Kosten und klimaschädliche Treibhausgasemissionen einsparen.
 

Wirtschaft: Große Küche auf kleiner Flamme

Klimaschutz in Großküchen

Das Projekt ”Große Küche auf kleiner Flamme“ zielt darauf ab, den CO2-Ausstoß in Großküchen zu reduzieren. Allein die Zahl von 15 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmern, die täglich ein Betriebsrestaurant besuchen, macht das große Potential des Projekts deutlich. Durch ebenso individuelle wie effektive Maßnahmen werden Großküchen zu Klimaschutzmaßnahmen ermutigt und der Einstieg erleichtert. Mit kostenlosem Kampagnenmaterial können die Restaurantgäste dabei unkompliziert und auf direktem Wege erreicht werden.
 

Verbraucher: Integra_et_Klima

Klimaschutz in Integrations- und Sprachkursen

Wie kann man Migrantinnen und Migranten stärker für den Klimaschutz gewinnen? Dieser Frage geht das Projekt ”Integra_et_Klima” nach und verknüpft das Thema erstmals mit dem Erwerb einer neuen Sprache. Speziell entwickelte Unterrichtsmaterialien widmen sich den Themen Klimawandel, Wohnen und Arbeiten, Unterwegs, Essen und Trinken und Einkaufen und thematisieren Nachhaltigkeit so in Integrations- und berufsbezogenen Sprachkursen. Die praxisnahe Auseinandersetzung mit dem Thema vermittelt den Teilnehmenden nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch wie der Alltag nachhaltig und ressourcenschonend gestaltet werden kann.

Veröffentlichungen:

Die Kommunalrichtlinie 2016/2017

Die Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen wurde zum 1. Oktober 2015 deutlich verbessert. Für finanzschwache Kommunen sowie Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen werden die Förderquoten erhöht. Neue Fördermöglichkeiten gibt es außerdem für nachhaltige Mobilität, Energiesparmodelle und LED-Beleuchtung.

Förderung von Kälte- und Klimaanlagen

Seit 1. Oktober 2015 gelten neue Richtlinien des Bundesumweltministeriums (BMUB) zur Förderung von Kälte- und Klimaanlagen. Wichtigste Neuerung: Jetzt dürfen auch Kommunen und gemeinnützige Organisationen Förderanträge stellen. Das BMUB fördert seit 2008 Investitionen in Kälte- und Klimaanlagen mit rund 100 Millionen Euro aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Klimaschutz braucht Initiative

Die Nationale Klimaschutzinitiative ist ein zentraler Baustein, um die deutschen Klimaschutzziele umzusetzen. Was wurde seit dem Start der Initiative im Jahr 2008 bis Ende 2014 erreicht? Wie konnten Verbraucherinnen und Verbraucher, Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen unterstützt werden, um ihren Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten?

Die Broschüre berichtet über aktuelle Zahlen und Fakten aus der Nationalen Klimaschutzinitiative.