Newsletter

Neues vom SK:KK

Ausgabe 04/15

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 beschloss die Bundesregierung am 3.12.2014 umfangreiche Maßnahmen, um das Ziel der Reduzierung von Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Vor diesem Hintergrund wird auch die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“ (kurz: Kommunalrichtlinie) um weitere Förder-angebote erweitert. Behalten Sie die kommenden SK:KK-Newsletter mit allen Informationen rund um die novellierte Kommunalrichtlinie im Blick.

 

Anfang September ist es wieder so weit: Die diesjährige Informationstour des Service- und Kompetenzzentrums: Kommunaler Klimaschutz startet. Seien Sie dabei: Mit dieser deutsch-landweiten Veranstaltungsserie, die das SK:KK in Kooperation mit den Bundesländern durch-führt, wollen wir Sie  über die Förderangebote für kommunalen Klimaschutz in 2016 informieren. Weitere Hinweise gibt es hier.

 

Zusätzlich bieten Ihnen unsere zielgruppen-spezifischen Fachveranstaltungen im Oktober in Hannover und im November in Berlin Raum, sich mit „Mitstreiter/innen“ im kommunalen Klima-schutz  auszutauschen und zu vernetzen. Zu der Veranstaltung in Berlin sind auch alle Sanierungsmanagerinnen und -manager eingeladen.

 

Informationen zu unseren Veranstaltungen sowie interessante Neuigkeiten rund um den kommunalen Klimaschutz finden Sie in unserem aktuellen Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!

 

Ihr Team vom
Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz

Veranstaltungen

Infotour startet im September [SK:KK]
(ab September 2015, deutschlandweit)

Auch 2016 bieten sich vielfältige Chancen, für den Klimaschutz aktiv zu werden: Sie können über die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums (BMUB) umfangreiche Zuschüsse für ihre Klimaschutzprojekte beantragen. Weitere Fördermöglichkeiten bieten die Bundesländer für Kommunen, kommunale Unternehmen und Einrichtungen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Mit der kostenfreien Informationstour 2015 halten wir Sie in Kooperation mit den Ländern auf dem Laufenden, welche Fördermittel im Jahr 2016 für Kommunen im Klimaschutz zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Change Agent Aufbaukurs CO2-Bilanzierung
(17./18. September, Fulda)

Am 17. und 18. September führt das IFEU im Rahmen des BMUB-Projekts „Klimaschutzdialog“ einen 1,5-tägigen Weiterbildungskurs zum Thema CO2-Bilanzierung in Fulda durch. Im Mittelpunkt des Kurses steht die Frage, ob und wie eine Kommune CO2-Neutralität erreichen kann. Aufbauend auf den methodischen Grundlagen für CO2-Bilanzen werden die Themen Benchmarking und Indikatoren das vertieft und verschiedene Programme zur Bilanzierung vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Workshop-Reihe „Sicherer Radverkehr in Klein- und Mittelstädten“
(ab September 2015, Lüneburg, Reutlingen, Osnabrück)

2015 findet zum sechsten Mal die erfolgreiche Workshop-Reihe „Sicherer Radverkehr in Klein- und Mittelstädten“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) statt. Die Termine im Herbst sind: 09.09.2015 Lüneburg, 15.09.2015 Reutlingen, 01.10.2015 Osnabrück. Der Workshop richtet sich vorrangig an Verkehrsplanerinnen und -planer sowie an weitere Beschäftigte in den Landkreisen und Kommunen, zu deren Aufgaben die Planung für den Radverkehr gehört. Es werden Grundlagen für die praktische Umsetzung der Radverkehrsplanung gemäß aktueller StVO vermittelt. Die Referenten stellen Lösungen für die Führung des Radverkehrs auf der Strecke sowie an Knotenpunkte und Querungen vor. Zusätzlich werden Hinweise zur praktischen Umsetzung der Maßnahmen und zu ergänzenden Aktivitäten der Kommunen gegeben. Die Teilnahmegebühr beträgt 60,00 Euro (die Kursgebühr umfasst inkl. Original-Exemplar der ERA). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um einen intensiven Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.  Weitere Informationen finden SieWeitere Informationen finden Sie hier.

 

Fach- und Vernetzungstreffen im Rahmen der ICCA 2015 [SK:KK]
(1./2. Oktober, Hannover)

Treffen der Klimaschutzmanager/innen anlässlich der Internationalen Kommunalen Klimaschutzkonferenz (ICCA2015). Im Rahmen der öffentlichen „Climate Neighborhoods“ mit einem umfangreichen Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm soll das KSM-Treffen u.a. dazu dienen,ist  Know how und Erfahrungen auszutauschen, zu befördern, und die Tätigkeiten der Klimaschutzmanager/innen als lokale „Change Agents“  den internationalenTeilnehmern der ICCA2015 und dem interessierten Publikum der öffentlichen Climate Neighborhoods zu vermitteln. Weitere Informationen zur ICCA und zum Programm finden Sie hier.

 

Erstes Kommunenforum für den Dialogprozess zum Klimaschutzplan 2050 [BMUB]
(12. Oktober, Berlin)

Am 25. und 26. Juni fiel auf der Auftaktkonferenz in Berlin im Cafe Moskau der Startschuss für den Dialogprozess zum Klimaschutzplan 2050. Die Bundesregierung hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) damit beauftragt, diesen Plan zu erstellen und die nächsten Reduktionsschritte zum Erreichen des langfristigen Klimaschutzziels in einem breiten Dialogprozess mit strategischen Maßnahmen zu unterlegen.

Im Rahmen der Auftaktkonferenz diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer, Kommunen und Verbände bereits robuste Strategien und transformative Pfade, um die ambitionierten Klimaschutzziele bis 2050 zu erreichen. Diese Ergebnisse werden durch das wissenschaftliche Fachkonsortium ausgewertet und fließen in die Maßnahmenentwicklung  ein. Die erste Dialogrunde bietet nun interessierten Akteuren die Möglichkeit, strategische Maßnahmen zu diskutieren sowie Hinweise und Anmerkungen zu geben, um den Klimaschutzplan 2050 aktiv mitzugestalten.

Interessierte Kommunen können sich ab Montag, den 13. Juli bis zum 28. August online unter www.kommunen-klimaschutzplan2050.ifok.de um eine Teilnahme am Ersten Kommunenforum bewerben. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an uns unter klimaschutzplan2050@ifok.de.

 

Fach- und Vernetzungstreffen Klimaschutz- und Sanierungsmanagerinnen und –manager [SK:KK]
(18. November, Berlin)

Im Rahmen dieser Fachveranstaltung treffen sich die über die KfW geförderten Sanierungsmanager und Sanierungsmanagerinnen und die über die Kommunalrichtlinie des BMUB geförderten Klimaschutzmanager und Klimaschutzmanagerinnen zum zweiten Erfahrungsaustausch. Die Umsetzung von Klimaschutzaktivitäten ist mit einem interdisziplinären Austausch und der Vernetzung von Klimaschutzexpertinnen und Klimaschutzexperten auf regionaler und nationaler Ebene noch erfolgreicher. Folgende Fragen werden diskutiert: Wie können quartiersbezogene Maßnahmen und gesamtstädtische Klimaschutzprogramme ineinandergreifen? Wo sind Schnittstellen und Grenzen der beiden Programme? Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Fail Forward – ein Workshop mit Potenzial

Schon jetzt sind die Vorbereitungen zum Klimagipfel in Paris Ende dieses Jahres in vollem Gang. Während Anfang Juni in Bonn am Text für einen Vertragstext gearbeitet wurde, fand parallel dazu die Fachkonferenz „Resilient Cities 2015“ statt. Vierzig Plenardiskussionen und parallele Einzelveranstaltungen wurden über drei Tage hinweg im Bonner Gustav-Stresemann-Institut durchgeführt. In einem gut besuchten Workshop präsentierte dort auch das NKI-Vorhaben „Klimaschutzdialog“ seine besonderen Lösungsansätze für kommunalen Klimaschutz. An Hand der innovativen Methode „Fail Forward“ wurde diskutiert, wie man aus Fehlern lernen kann. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Veröffentlichungen

So kann´s funktionieren! Hinweise für Kommunen zur Klimaanpassung

Im Projekt KommAKlima des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) sind zwei abschließende Veröffentlichungen erschienen: Die "Hinweise für Kommunen 4“ berichten darüber, wie Städte, Gemeinden und Landkreise Klimaanpassung in den Bereichen Planen und Umwelt organisieren und strukturieren können. Ein besonderer Fokus liegt auf praxisorientierten Anregungen aus den neun Modellkommunen. Die „Hinweise für Kommunen 7“ formulieren als letzte Publikation der Difu-Reihe kompakt gebündelte Handlungsempfehlungen, wie Kommunen verwaltungsinterne Prozesse anstoßen, welche Organisationsstrukturen genutzt bzw. aufgebaut werden können und welche Unterstützungsangebote bei der Umsetzung und Verstetigung zur Verfügung stehen.   
Alle „Hinweise für Kommunen“ als kostenloser  Download. Auch von der Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG 7 Umwelt und Gesundheit, stehen ab Anfang Juli zwei weitere Publikationen mit der Perspektive auf Klimaanpassung und dem Themenschwerpunkt Gesundheit bereit. Mehr zu Klimaanpassung und Gesundheit finden Sie hier.

Sonstiges

Die päpstliche Enzyklika setzt ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz

In seiner zweiten Enzyklika „Laudato Si“ beschreibt Papst Franziskus den Klimawandel als „eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Menschheit“ und verweist auf die Dringlichkeit, politische Programme zur Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase zu entwickeln. Mit der Kommunalrichtlinie bietet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) bereits seit 2008 ein Förderprogramm, das neben Kommunen unter anderem auch Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten unterstützt. Gehen auch Sie mit gutem Beispiel voran! Informieren Sie sich jetzt.