Newsletter

Neues vom SK:KK

Ausgabe 05/15

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

in diesen Tagen startet die neue Informationstour des Service- und Kompetenzzentrums: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK): Die nächsten Termine finden am 8. Oktober in Magdeburg, am 26. Oktober in Erfurt und am 3. November in Leipzig statt. Mit deutschlandweiten und kostenfreien Veranstaltungen informiert Sie das SK:KK in Kooperation mit den Bundesländern darüber, welche Fördermittel Kommunen für Klimaschutzaktivitäten beantragen können.

 

Ein wichtiges Förderinstrument, die Kommunalrichtlinie, wird  zurzeit vom Bundesumweltministerium überarbeitet. Grund dafür sind die ambitionierten Ziele, die sich die Bundesregierung gesetzt hat: Bis 2020 sollen die Emissionen von Treibhausgasen (THG) um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 sinken, bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent. Um diese ambitionierten Ziele erreichen zu können, hat die Bundesregierung am 3. Dezember 2014 das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 beschlossen. Die zurzeit laufende Novellierung der Kommunalrichtlinie ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des Aktionsprogramms. Geplant ist, dass die neue Richtlinie im Herbst 2015 in Kraft tritt. Sobald die Änderungen feststehen, werden wir Sie in einem eigenen Newsletter darüber informieren.

 

Neben aktuellen Informationen zur neuen Kommunalrichtlinie und weiteren Bundesprogrammen werden auf der Informationstour auch Fördermittel der jeweiligen Länder vorgestellt. Weitere Informationen und die Termine der Infotour finden Sie hier.

 

Alle weiteren Informationen zu unseren Veranstaltungen sowie interessante Neuigkeiten rund um den kommunalen Klimaschutz finden Sie in unserem aktuellen Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!

 

Ihr Team vom
Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz

Veranstaltungen

Informationstour des SK:KK
(ab September 2015, deutschlandweit)

Kommunen können über die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums (BMUB) umfangreiche Zuschüsse für ihre Klimaschutzprojekte beantragen. Weitere Fördermöglichkeiten bieten die Bundesländer für Kommunen, kommunale Unternehmen und Einrichtungen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Mit der kostenfreien Informationstour 2015 informieren wir Sie in Kooperation mit den Ländern darüber, welche Fördermittel in den kommenden Monaten für Kommunen im Klimaschutz zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Internationale Kommunale Klimakonferenz (ICCA) - jetzt anmelden!
(01.-02.10.2015, Hannover)

Immer mehr Kommunen in Deutschland investieren in Energieeffizienz und CO2-Reduzierung und werden damit Vorreiter für den Klimaschutz. Die Internationale Kommunale Klimakonferenz (International Conference on Climate Action – ICCA2015) am 1. und 2. Oktober im Schloss Herrenhausen in Hannover soll diese Entwicklung beschleunigen. Veranstalter sind das Bundesumweltministerium, das Niedersächsische Umweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik. Die Konferenz dient dazu, lokale Lösungsansätze für den Klimaschutz, die Klimaanpassung und die nachhaltige Entwicklung vorzustellen und zu diskutieren. Von der Konferenz soll eine starke Botschaft für den UN-Klimagipfel COP 21 im Dezember in Paris ausgehen.

Preisverleihung im Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz"

Am 1. Oktober werden auf der Konferenz die Gewinner des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz 2015“ bekannt gegeben und prämiert. Auf die neun Preisträger wartet ein Preisgeld von je 25.000 Euro, das für weitere Klimaschutzaktivitäten zu verwenden ist.

Programm und Anmeldeformular zur ICCA2015 finden Sie hier.

 

Vormachen, mitmachen, nachmachen!
Praxiswerkstatt "Kommunale Klimaschutzkampagnen zur Motivation der Bürger"
(27. Oktober, Karlsruhe)

Welche Kampagnenelemente eignen sich? Wie gelingt eine zielgruppengerechte Ansprache? Welche Finanzierungsmöglichkeiten bestehen trotz angespanntem Kommunalhaushalt? Diese und weitere Fragen sollen in der Praxiswerkstatt gemeinsam beantwortet werden. Bei dem neuen Veranstaltungsformat, das vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) mit Förderung des Bundesumweltministeriums angeboten wird, werden anhand vorbildlicher Praxisbeispiele konkrete Planungsschritte und Tipps für die eigene Klimaschutzarbeit erarbeitet.

Alle Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.

 

Fachtagung: Wärmeversorgung der Zukunft - Chancen für ländliche Regionen
(5. November, Emsdetten)

Eine gemeinsame Wärmeversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien bietet große Chancen für den ländlichen Raum. In Kooperation mit dem Kreis Steinfurt bietet das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) kommunalen Vertretern und weiteren Interessierten mit der Veranstaltung eine Plattform zur intensiven Diskussion der Energiewende speziell in ländlich geprägten Regionen – vor allem angesichts der Tatsache, dass die Stromerzeugung häufig die Diskussion dominiert: Die Energiewende wird elektrisch - was heißt das für den Wärmemarkt bzw. die Wärmewende? Inputs aus der Praxis zeigen gute Beispiele aus Landkreisen, Gemeinden und Städten auf. Weitere Informationen und die Online-Anmeldung finden Sie hier.

 

9. Fahrradkommunalkonferenz
(09./10. November, Rostock)

Gastgeber der diesjährigen Fahrradkommunalkonferenz 2015 sind die Hansestadt Rostock und das Land Mecklenburg-Vorpommern. Thema der diesjährigen Konferenz ist die Erreichbarkeit als Schlüsselgröße für Verkehr, Mobilität und Siedlungsentwicklung. Sowohl auf dem Land als auch in der Stadt ergeben sich vielfältige Herausforderungen, um die Erreichbarkeit wichtiger Ziele zu gewährleisten. Im Zentrum der Veranstaltung steht daher die Frage, welche Rolle dem Radverkehr in einer integrierten Siedlungs- und Verkehrsentwicklung zukommt. Die Fahrradkommunalkonferenz präsentiert vielfältige Praxisbeispiele und gibt praxiserprobtes Handwerkszeug für den Alltag der Radverkehrsförderung mit auf den Weg.

Die Fahrradkommunalkonferenz richtet sich exklusiv an mit Fragen des Radverkehrs befasste Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Verwaltungen der Städte, Kreise und Gemeinden, aus Regionen und Landesbehörden. Die Teilnahme ist nur für die oben genannten Zielgruppen und nach vorheriger Anmeldung (bis 30.10.2015) möglich. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Das Programm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

 

Fach-/Vernetzungstreffen Klimaschutz-/Sanierungsmanagerinnen und –manager  [SK:KK]
(18. November, Berlin)

Im Rahmen dieser Fachveranstaltung treffen sich die über die KfW geförderten Sanierungsmanager und Sanierungsmanagerinnen und die über die Kommunalrichtlinie des BMUB geförderten Klimaschutzmanager und Klimaschutzmanagerinnen zum zweiten Erfahrungsaustausch. Die Umsetzung von Klimaschutzaktivitäten ist mit einem interdisziplinären Austausch und der Vernetzung von Klimaschutzexpertinnen und Klimaschutzexperten auf regionaler und nationaler Ebene noch erfolgreicher. Folgende Fragen werden diskutiert: Wie können quartiersbezogene Maßnahmen und gesamtstädtische Klimaschutzprogramme ineinandergreifen? Wo sind Schnittstellen und Grenzen der beiden Programme? Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Neue Change Agent Aufbaukurs-Termine stehen fest!

Im Rahmen des Projektes „Klimaschutzdialog“ finden von 2013 bis Ende 2015 deutschlandweit Fortbildungskurse für kommunale Klimaschutzmanager statt. Nun stehen in diesem Rahmen weitere Termine für die Aufbaukurse zu den Schwerpunktthemen Mobilität, Konsum, Öffentlichkeitsarbeit / Bürgerbeteiligung und Verstetigung fest. Die Aufbaukurse richten sich vorwiegend an Teilnehmer der Change Agent Grundkurse, sofern jedoch freie Plätze verfügbar sind, können auch andere Klimaschutzmanager (oder diejenigen, die eine solche Stelle in naher Zukunft anstreben) an den Aufbaukursen teilnehmen.

Alle Termine und Informationen zu den einzelnen Aufbaukursen finden Sie auf der Terminseite des SK:KK oder direkt auf der IFEU-Homepage.

 

„Globale Nachhaltigkeitsziele lokal verankern“

Nachhaltigkeit auch in kommunalen Partnerschaften festzuschreiben ist ein zentrales Anliegen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Klimaschutz spielt dabei immer eine wichtige Rolle. Dies wurde auch auf der 13. Bundeskonferenz der Kommunalen Entwicklungspolitik Ende Juni in Hannover deutlich. Unter dem Motto „Globale Nachhaltigkeitsziele lokal verankern“ bezog sich die Tagung auf die globalpolitisch bedeutenden Konferenzen der Vereinten Nationen im Jahr 2015: die geplante Verabschiedung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) Ende September und die Vertragsstaatenkonferenz (COP21) Anfang Dezember. Weiter Informationen finden Sie hier.

 

Auf dem Weg nach Paris: Der „World Summit Climate and Territories“ in Lyon

Anfang Juli kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft zum „World Summit Climate and Territories“ in Lyon zusammen, um Klimaschutz auf kommunaler und regionaler Ebene zu diskutieren. Die über tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer repräsentierten dabei die ganze Bandbreite an Klima-aktiven. Von nationalen Regierungen zu Kommunalvertreterinnen und Kommunalvertreter aus aller Welt, von Wirtschaft zu Wissenschaft und Aktivisten wurde debattiert und am gemeinsamen Ziel gearbeitet; einer gemeinsamen Vision für das Klimaabkommen von Paris. Diese steht nach Lyon auf einer breiten Grundlage, denn die anwesende Netzwerke und Zusammenschlüsse repräsentierten zwei Drittel der Weltbevölkerung. Ein beeindruckendes Bündnis, das für Klimaschutz auf regionaler und kommunaler Ebene eintritt. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Save the Date: Fach- und Vernetzungstreffen für Klimaschutzmanagerinnen und -manager
(1. Dezember, Kornwestheim)

Weitere Informationen zum Fach- und Vernetzungstreffen für Klimaschutzmanagerinnen und -manager in Kornwestheim finden Sie in Kürze auf unserer Homepage.

Veröffentlichungen

Klimaschutz in Kommunen finanzieren - Leitfaden mit vielen Praxisideen jetzt im Internet

Mit guten Ideen, ein wenig Mut und den richtigen Partnern an der Seite kann Klimaschutz in der öffentlichen Hand weiter vorangebracht werden. Vor allem die Finanzierung von Projekten ist nicht immer ganz einfach. Wie Energieeffizienzprojekte erfolgreich finanziert werden können, hat das Projekt effin – Finanzforum Energieeffizienz in Gebäuden von DENEFF und WWF mit zahlreichen Vertretern aus Kommunen und öffentlichen Betrieben erarbeitet.

Herausgekommen ist ein praktischer Leitfaden mit vielen guten Praxisbeispielen und einer Übersicht mit interessanten Dienstleistern. Dieser Leitfaden soll Sie dabei unterstützen, Einsparpotenziale zu realisieren und den Klimaschutz in Ihrer Kommune voranzubringen. Den Leitfaden können Sie hier kostenfrei herunterladen.

Weitere gute Praxisbeispiele und spannende Ideen zur Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen finden Sie auch auf der effin Website.