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Neues vom SK:KK

Ausgabe 06/15

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

vor einem Monat wurde die novellierte Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums veröffentlicht – vielleicht hatten Sie schon Zeit, sich die aktuellen Förderschwerpunkte und -bedingungen anzusehen. Oder Sie bereiten sogar schon Ihren Förderantrag vor. Egal wie weit Sie sind: bei allen Fragen rund um die Kommunalrichtlinie helfen wir vom Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz Ihnen gern. Nutzen Sie unsere Beratungshotline für Ihre individuellen Fragen.

 

Mit unserer deutschlandweiten und kostenfreien Infotour informieren wir Sie auch in Ihrer Nähe über Fördermittel für Ihre Klimaschutzprojekte: neben der Kommunalrichtlinie stellen wir Ihnen weitere Bundesprogramme und Fördermittel der jeweiligen Bundesländer vor. Weitere Informationen und die Termine der Infotour finden Sie hier.

 

An Klimaschutzmanagerinnen und -manager richten sich unsere Fach- und Vernetzungstreffen am 18. November in Berlin – hier sind zum „Fachaustausch im Klimaschutz- und Sanierungsmanagement“ auch die über die KfW geförderten Sanierungsmanagerinnen und -manager eingeladen – und am 1. Dezember in Kornwestheim zum Thema „Klimaschutz in kleinen Städten und Gemeinden“. Für beide Termine können Sie sich noch anmelden.

 

Ganz aktuell sind unser Projekt des Monats November und die „Nahaufnahme Klimaschutz“. Wir stellen Ihnen das Klimaschutzkonzept der Stadt Meiningen und den Klimaschutzmanager der Stadt Hoyerswerda vor.

 

Für alle, die auch auf Facebook und Twitter unterwegs sind lohnt sich ein Blick auf unseren Social-Media-Auftritt. Neuerdings stellen wir Ihnen auch hier systematisch die einzelnen Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie vor.

 

Alle weiteren Informationen zu unseren Veranstaltungen sowie interessante Neuigkeiten rund um den kommunalen Klimaschutz finden Sie in unserem aktuellen Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!


Ihr Team vom
Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz

Veranstaltungen

Infotour [SK:KK]
(seit September 2015, deutschlandweit)

Kommunen können über die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums (BMUB) umfangreiche Zuschüsse für ihre Klimaschutzprojekte beantragen. Weitere Fördermöglichkeiten bieten die Bundesländer für Kommunen, kommunale Unternehmen und Einrichtungen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Mit der kostenfreien Informationstour 2015 informieren wir Sie in Kooperation mit den Ländern darüber, welche Fördermittel in den kommenden Monaten für Kommunen im Klimaschutz zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Fachtagung: Wärmeversorgung der Zukunft - Chancen für ländliche Regionen
(5. November, Emsdetten)

Eine gemeinsame Wärmeversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien bietet große Chancen für den ländlichen Raum. In Kooperation mit dem Kreis Steinfurt bietet das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) kommunalen Vertretern und weiteren Interessierten mit der Veranstaltung eine Plattform zur intensiven Diskussion der Energiewende speziell in ländlich geprägten Regionen – vor allem angesichts der Tatsache, dass die Stromerzeugung häufig die Diskussion dominiert: Die Energiewende wird elektrisch - was heißt das für den Wärmemarkt bzw. die Wärmewende? Inputs aus der Praxis zeigen gute Beispiele aus Landkreisen, Gemeinden und Städten auf. Weitere Informationen und die Online-Anmeldung finden Sie hier.

 

SPECIAL – Klimaschutz und Stadtplanung
(12. und 13. November, Essen)

Instrumente der Stadt- und Regionalplanung spielen eine herausragende Rolle bei der Förderung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Im Rahmen des EU-Projekts SPECIAL werden hierzu am 12.-13. November 2015 in Essen verschiedenen Workshops durchgeführt. Die praxisbezogene Veranstaltung wird gemeinsam vom Regionalverband Ruhr (RVR) und dem Difu organisiert.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Fach- und Vernetzungstreffen Klimaschutz- und Sanierungsmanagerinnen und –manager  [SK:KK]
(18. November, Berlin)

Im Rahmen dieser Fachveranstaltung treffen sich die über die KfW geförderten Sanierungsmanager und Sanierungsmanagerinnen und die über die Kommunalrichtlinie des BMUB geförderten Klimaschutzmanager und Klimaschutzmanagerinnen zum zweiten Erfahrungsaustausch. Die Umsetzung von Klimaschutzaktivitäten ist mit einem interdisziplinären Austausch und der Vernetzung von Klimaschutzexpertinnen und Klimaschutzexperten auf regionaler und nationaler Ebene noch erfolgreicher. Folgende Fragen werden diskutiert: Wie können quartiersbezogene Maßnahmen und gesamtstädtische Klimaschutzprogramme ineinandergreifen? Wo sind Schnittstellen und Grenzen der beiden Programme?

Weitere Informationen zum Fach- und Vernetzungstreffen finden Sie hier.

 

Fach- und Vernetzungstreffen Klimaschutz in kleinen Städten und Gemeinden [SK:KK]
(01. Dezember, Kornwestheim)

Im kommunalen Klimaschutz stehen große Ballungszentren häufig im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei zählt die Mehrzahl der deutschen Kommunen weniger als 50.000 Einwohner und viele wegweisende Initiativen und Konzepte werden in diesen sogenannten kleinen und mittleren Kommunen umgesetzt. Die Fachveranstaltung „Klimaschutz in kleinen Städten und Gemeinden“ zeigt auf, welche Handlungsmöglichkeiten sich speziell für kleine Kommunen im Klimaschutz anbieten und stellt erfolgreiche Projekte aus der kommunalen Praxis vor. Im Fokus stehen dabei die besonderen Bedingungen, unter denen Klimaschutz hier gelingt.

Die Fachveranstaltung wird vom Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz in Kooperation mit der Stadt Kornwestheim und der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) angeboten.

Weitere Informationen zum Fach- und Vernetzungstreffen finden Sie hier.

 

Praxiswerkstatt: Kommunale Förderprogramme für Energie und Klimaschutz
(01. Dezember, Marburg)

Mithilfe von Praxiswerkstätten, die vom Bereich Umwelt des Deutschen Instituts für Urbanistik mit Förderung des Bundesumweltministeriums angeboten werden, sollen interessierte Kommunen bei der Übertragung erfolgreicher Klimaschutzprojekte auf ihre lokalen Bedingungen unterstützt werden.
Ziel ist es, anhand vorbildlicher Praxisbeispiele konkrete Planungsschritte und Tipps für die eigene Klimaschutzarbeit zu erarbeiten. Das Motto lautet: vormachen, mitmachen, nachmachen!

Im Fokus dieser Praxiswerkstatt stehen Förderprogramme, mit denen Kommunen ihre Bürger und Unternehmen zu Klimaschutz und der Einsparung von Energie anregen.

Weitere Informationen zur Praxiswerkstatt finden Sie hier.

 

Fahrradakademie: Jahresprogramm 2015/16 veröffentlicht!

Die Fahrradakademie am Deutschen Institut für Urbanistik bietet aktuelle und fachlich hochwertige Fortbildungen im Bereich der Radverkehrsförderung an. In unserem neuen Programmjahr finden Veranstaltungen insbesondere zu folgenden Themen statt:

  • Radverkehr, Fußverkehr und ÖPNV – Wie das Miteinander gelingen kann
  • Mehr Sicherheit im Radverkehr
  • Radverkehrsanlagen planen und realisieren
  • Radschnellwege, Bahntrassen und Co. (mit Exkursionselement)

Ergänzt wird dies durch vielfältige E-Learning Angebote, mittels derer man sich ganz einfach vom Dienstplatz aus verschiedenste Themen der Radverkehrsförderung erschließen kann.

Das neue Jahresprogramm 2015/16 mit Details zu den Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten der Fahrradakademie.

Veranstaltungsnachlese

ICCA – Blick auf UN-Klimagipfel und Bühne für Wettbewerbsgewinner

300 Teilnehmer aus dem In- und Ausland nutzten am 1. und 2. Oktober die Internationale Kommunale Klimakonferenz ICCA im Schloss Herrenhausen in Hannover zu einem intensiven Erfahrungsaustausch. Veranstalter waren das Bundesumweltministerium, das Niedersächsische Umweltministerium und das Difu. Am ersten Veranstaltungstag wurden die Gewinner des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz 2015“ – ausgelobt von Bundesumweltministerium und Difu – bekannt gegeben und mit einem Preisgeld von je 25.000 Euro prämiert. Die Gewinner sind die Städte Beckum, Siegen, Rheinberg, Mannheim und Offenbach, die Gemeinde Harsefeld sowie die Landkreise Oldenburg, Northeim und Traunstein. Alle Infos, Fotos und Filme zu den Gewinnern und der Preisverleihung finden Sie hier.

Ein Ziel der Konferenz war es, eine starke Botschaft in Richtung UN-Klimagipfel COP 21 im Dezember in Paris zu senden. Als Ergebnis der ICCA ist die „Hanover Declaration –Local Action Driving Transformation“ (Erklärung von Hannover – Kommunen gestalten die Zukunft) erarbeitet worden. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks erklärte auf der ICCA, die Deklaration in die Weltklimaverhandlungen einzubringen. Alle Infos, Fotos sowie einen Film zur ICCA finden Sie hier.

 

Jugend denkt Umwelt und sammelt Botschaften für Paris

Kommunaler Klimaschutz bewegt nicht nur Verwaltungsangehörige. Welch unterschiedliche Akteursgruppen sich vor Ort engagieren, zeigte sich während der Konferenz ICCA2015 in Hannover am 1. und 2. Oktober auf eindrucksvolle Weise. Parallel zum offiziellen Konferenz-Programm überraschte die „Klima-Nachbarschaften“ genannte Begleitausstellung mit phantasievollen Präsentation und Aktionen. Ausgerichtet wurde sie von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN). Mit dabei: Die „youthinkgreen – jugend denkt um.welt“ – Klimabotschafter/innen der Osnabrücker Ursulaschule. Vor einem Modell des Eiffelturms sammelten sie Botschaften zu den bevorstehenden Klimaverhandlungen in Paris sowie Tipps zum kommunalen Klimaschutz. Lesen Sie mehr.

 

Internationaler Workshop „Kommunale Klimapartnerschaften“

Kurz vor der COP21 in Paris fand im Münchner Schloss Nymphenburg eine Bestandsaufnahme zum Projekt „Kommunale Klimapartnerschaften“ statt. Auf Einladung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda (LAG) 21 NRW e.V. trafen sich vom 13.-15.Oktober Vertreter/innen aus sieben Ländern. Die „Kommunalen Klimapartnerschaften“ waren im Nachgang der gescheiterten COP15 in Kopenhagen ins Leben gerufen worden. Sie verfolgen das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen deutschen Kommunen und Kommunen aus dem globalen Süden zu stärken und so gemeinsam dem Klimawandel zu begegnen. Lesen Sie mehr.

Förderprogramme

Verbesserte Förderung im KfW-Programm energetische Stadtsanierung

Mit dem Programm „Energetische Stadtsanierung“ fördern das Bundesbauministerium und die KfW seit vier Jahren integrierte Quartierskonzepte, um die Energieeffizienz von Gebäuden und der kommunalen Infrastruktur zu steigern.

Die Verbesserungen betreffen zwei folgende Teilprogramme, die energetische Stadtsanierung – Quartiersversorgung (KfW-Programme 201/202), welche die Investitionen in die energieeffiziente Infrastruktur unterstützt und die Energetische Stadtsanierung - Zuschuss (KfW-Programm 432), welche die integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanagements zur Umsetzung energetischer Maßnahmen bezuschusst.

Weitere Informationen zum Programm „Energetische Stadtsanierung“ finden Sie hier.

Sonstiges

Plan4Change: Klimaanpassung in der Stadtplanung wird in Bochum weiterentwickelt

In Bochum nimmt die Klimaanpassung durch das Projekt Plan4Change eine herausragende Rolle in der Planung ein. Das Planungsverfahren für die Wohnbaulandentwicklung „Ostpark – Neues Wohnen“ wird durch Experten der Ruhr-Universität Bochum, des Deutschen Instituts für Urbanistik und des Büros Eimer Projekt Consulting über drei Jahre hinweg kontinuierlich wissenschaftlich begleitet. Ausführliche und aktuelle Informationen zu Plan4Change sind ab sofort unter www.plan4change.de zu finden. Klicken Sie rein, um mehr über die Projekthintergründe, aktuelle Informationen oder Möglichkeiten zum Mitwirken zu erfahren. Zur Plan4Change-Homepage...

Nehmen Sie zum Beispiel jetzt an einer kurzen Online-Umfrage teil: Ihre Meinung und Einschätzung tragen so zur Verbesserung der öffentliche Beteiligung bei der Planung im Klimawandel bei. Zum Plan4Change-Klimabogen...