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Stadt Frankfurt am Main

25.000 Euro Preisgeld für "Frankfurt frischt auf – 50% Klimabonus"
Kommunen

Die Auszeichnung wurde für den integrativen Ansatz des Förderprogramms „Frankfurt frischt auf – 50% Klimabonus“ vergeben. Damit motiviert, berät und unterstützt die Stadt Bürgerinnen und Bürger –auch finanziell – dabei, Maßnahmen zur Klimaanpassung in Neubau und Bestand eigenverantwortlich umzusetzen.

  • Klimaplanatlas der Stadt Frankfurt a.M.
    © hearts&minds/Difu

Geld von der Stadt für private Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel

Mit dem Förderprogramm „Frankfurt frischt auf – 50% Klimabonus“ sendet die Stadt Frankfurt ein klares Signal an ihre Bürgerinnen und Bürger: Die Anpassung ihrer Stadt an die Folgen des Klimawandels ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Stadtplanerische Maßnahmen zum Erhalt von Freiflächen und Frischluftschneisen, Investitionen an öffentlichen Plätzen sowie an einzelnen Gebäuden entlang von Straßenzügen sind wichtig, aber sie reichen nicht aus, um das Stadtklima zu erhalten. Deshalb richtet sich die Stadt seit 2017 mit dem Förderprogramm „Frankfurt frischt auf – 50% Klimabonus“ verstärkt an private Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer. Sie können sich kostenlos und unverbindlich zu den Möglichkeiten ihres persönlichen Beitrags zur Klimaanpassung der Stadt Frankfurt beraten lassen, beispielsweise zur Begrünung von Dächern und Fassaden oder zur Entsiegelung von Höfen. Mit Hilfe des städtischen Klimaplanatlasses wird dann die Wirksamkeit potenzieller Maßnahmen bewertet und bei Eignung gibt es für die Umsetzung eine finanzielle Unterstützung. Für das Programm stehen von 2017 bis 2021 insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung, davon jährlich zwei Millionen für private Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Das Angebot kommt gut an: Im ersten Jahr fanden bereits 140 Beratungen statt, derzeit werden 50 Projekte umgesetzt.

Video zum ausgezeichneten Projekt

>> Weitere Videos und eine barrierefreie Version des Films mit Untertitel finden Sie hier...

Peter Dommermuth (Umweltamtsleiter) zur Verwendung des Preisgeldes:

"Gerade hat die Stadtregierung ein Klimapaket und darin unter anderem eine Trinkbrunnenoffensive beschlossen. Hier möchten wir ansetzen und weitere öffentliche Trinkbrunnen realisieren."

Klimaanpassung systematisch im Blick

Als stark wachsende und dicht besiedelte Metropole steht Frankfurt am Main vor großen Herausforderungen, um ein gutes Stadtklima zu wahren. Schon 2014 hat die städtische Koordinierungsgruppe Klimawandel, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Ämter zusammensetzt, die „Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ entwickelt. Sie zeigt Wege und Maßnahmen in den Themenbereichen Planen, Bauen, Grün, Mobilität und Verkehr, Wasser sowie Gesundheit auf. Außerdem hat die Stadt darauf aufbauend einen Klimaplanatlas erstellt, der die lokale klimatische Situation im Hinblick auf verschiedene Messgrößen wie Überwärmungspotenziale, Luftleitbahnen, Kaltluftabfluss oder Vulnerabilität darstellt und der stetig fortgeschrieben wird. Mit dem Förderprogramm können zahlreiche Flächen und Gebäude im Bestand mit einbezogen werden, die durch städtische Maßnahmen nicht erreichbar sind. Umgesetzt wird es als Kooperationsprojekt von Umwelt- und Grünflächenamt. In beiden Ämtern wurden Stellen geschaffen, um die Beratung zum Förderprogramm, die Abwicklung der Anträge, die Öffentlichkeitsarbeit und die Evaluation zu verorten.

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Ansprechpartner:
Lara-Maria Mohr
Stadt Frankfurt am Main
Abteilung Umweltvorsorge, Sachgebiet Stadtklima/Klimawandel
Telefon: 069-212 48323
E-Mail: lara.mohr@stadt-frankfurt.de

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