Wettbewerbe
2017

Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2017"

Kommunen
Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz"
Difu/Anna Jolk
Bis zum 15. April waren klimaaktive Kommunen und Regionen aufgerufen, sich mit vorbildlichen Projekten zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels am Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2017" zu beteiligen. Insgesamt 102 Bewerbungen sind eingegangen: 45 in der esten Kategorie, 7 in der zweiten und 50 in der dritten Kategorie. Die Jury hat bereits entschieden, wer zu den Gewinnern gehört und ein Preisgeld von je 25.000 Euro für weitere Klimaaktivitäten erhält. Ein bisschen Geduld ist noch gefragt: Am 22. Januar 2018 werden die diesjährigen Gewinner erstmals bekannt gegeben und im Rahmen der Kommunalen Klimakonferenz in Berlin prämiert. Alle Teilnehmenden des Wettbewerbs erfahren rechtzeitig vorher, ob sie zu den Gewinnern zählen. Ein Ranking wird nicht vorgenommen.

Der Wettbewerb

Seit 2009 loben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Deutschen Institut für Urbanistik jährlich den Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" aus (bis 2015 Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz"). Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Gefragt sind erfolgreich realisierte und wirkungsvolle Aktivitäten, zum Beispiel klimagerechtes Bauen und Sanieren, urbanes Grün, klimafreundliche Mobilität, Suffizienz oder überregionales Klimaengagement.

Teilnahmeberechtigt sind Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Regionen. Es gibt keinen Ausschluss für Teilnehmende oder Projekte vorheriger Wettbewerbsrunden. Gewinnerkommunen der Vorjahre können sich mit neuen Projekten bewerben.

Die Jury

Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, des Umweltbundesamtes, des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Die Auszeichnung

Je Kategorie wird die Jury drei Kommunen oder Regionen für die Prämierung auswählen. Die Preisverleihung findet voraussichtlich am 22./23. Januar 2018 im Rahmen der 10. Kommunalen Klimakonferenz in Berlin statt. Alle Wettbewerbsteilnehmenden werden rechtzeitig vor der Veranstaltung darüber informiert, ob sie eine Auszeichnung erhalten.

Mit dem bundesweit durchgeführten Wettbewerb erhalten Kommunen und Regionen die Möglichkeit, ihre erfolgreich realisierten Klimaprojekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und anderen als gutes Beispiel zu dienen. Dazu erhalten die Preisträger Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit zu ihren prämierten Projekten. Unter anderem werden die siegreichen Projekte als Filmbeitrag sowie in einer Wettbewerbsdokumentation präsentiert.

Das Preisgeld

Auf die Gewinnerkommunen wartet ein Preisgeld von je 25.000 Euro. Die Gewinner müssen das Preisgeld wieder in Projekte investieren, die dem Schutz des Klimas oder der Anpassung an den Klimawandel dienen, und werden vor der Preisverleihung gebeten, die Maßnahmen zu benennen. Damit markiert die Auszeichnung nicht das Ende der Aktivitäten, sondern ist gleichzeitig Startschuss und Motivation für das Weitermachen, Optimieren und für neue Aktivitäten.

Die Kategorien

Bewerbungen sind in den folgenden Kategorien möglich:

Kategorie 1 „Kommunale Klimaprojekte durch Kooperation“

Vorbildlich realisierte Klimaprojekte, die Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation mit verschiedenen Akteuren in der Kommune und/oder mit anderen Kommunen sind. Ausdrücklich gewünscht sind auch Kooperationen mit kommunalen Unternehmen, die sich positiv auf den Klimaschutz und/oder die Anpassung an die Folgen des Klimawandels auswirken. Grundsätzlich gefragt sind immer die Resultate der Zusammenarbeit, z.B. Mobilitätsvorhaben, Bauprojekte oder Beratungsangebote.

Kategorie 2 „Klimaanpassung in der Kommune“

Erfolgreiche kommunale Ansätze, die das Querschnittsthema der Anpassung an die Folgen des Klimawandels – wie stärkere und häufiger auftretende Starkregenereignisse, Stürme, Hitze- oder Trockenperioden – vor Ort voranbringen. Gefragt sind z.B. konkrete Maßnahmen, fachübergreifende Strategien oder Modellprojekte. Dabei sind auch Synergien von Klimaschutz und Klimaanpassung wünschenswert.

Bitte beachten Sie, dass die Auszeichnung eines vom BMUB über die "Kommunalrichtlinie" (Klimaschutzteilkonzept "Anpassung an den Klimawandel") oder über das "Förderprogramm Anpassung an den Klimawandel" im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) geförderten Projektes nicht möglich ist. Wurden hingegen bereits einzelne Maßnahmen aus den Konzepten bzw. aufbauend auf den Projekten umgesetzt, können sich Kommunen mit diesen realisierten Maßnahmen am Wettbewerb beteiligen.

Kategorie 3 „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“

Erfolgreich umgesetzte Aktionen, um Menschen vor Ort zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und/oder Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu motivieren, z.B. kommunale Kampagnen oder spezifische Angebote.

Das Bewerbungsverfahren

Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. In jeder Kategorie gab es einen speziellen Bewerbungsbogen. Der ausgefüllte Bewerbungsbogen musste zusammen mit der darin geforderten detaillierten Projektbeschreibung mit Stempel und Unterschrift bis zum 15. April 2017 (Poststempel oder Maileingang) beim Difu eingereicht werden.

Deutsches Institut für Urbanistik

Auf dem Hunnenrücken 3
50668 Köln
E-Mail: klimaschutz@difu.de

Fragen zum Wettbewerb beantwortet Ihnen gern das Wettbewerbsteam:

Telefon: 0221/340 308-12, E-Mail: klimaschutz@difu.de

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