Beratungs- und Ingenieurbüros

B.A.U.M. Consult GmbH

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Gotzinger Str. 48/50
81371
München
Bayern
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089 / 189 35 0
Referenzen
1. Energiewendeprozess Landkreis Ebersberg
Im Rahmen unseres Regionalmanagement-Auftrags im Landkreis Ebersberg konnten wir erreichen, dass der Landkreis in ein EU-Projekt Sustainable Energy Citizenship aufgenommen wurde. Zusammen mit dem aus diesen Mitteln eingestellten Energiekoordinator des Landkreises erarbeitet B.A.U.M. Consult derzeit einen Arbeitsplan für die regionale Energiewende. In einem mehrstufigen Prozess wird auf Basis einer Bestands- und Potenzialanalyse zusammen mit einer Vielfalt von regionalen Akteuren der Arbeitsplan für die Energiewende erarbeitet. Dieser wird Grundlage für die weiteren Maßnahmen und Projekte auf dem Weg zur Unabhängigkeit des Kreises von fossilen Ressourcen bis 2030.
2. AlpEnergy
B.A.U.M. Consult München hat ein Projekt zum verbesserter Umgang mit fluktuierenden Energiequellen gestartet. Zusammen mit Partnern aus Italien, Frankreich, Slowenien und der Schweiz sollen weitergehende Erkenntnisse zur Energieeffizienz und zur nachhaltigen Gesamtversorgung einer Region mit endogenen, erneuerbaren Energien gewonnen werden.Im Rahmen des Projekts sollen zuerst für die beteiligten Regionen Gesamtkonzepte für Virtuelle Kraftwerke entwickelt werden. Sodann werden neue Organisations- und Geschäftsmodelle sowie Hard- und Software für die Steuerung von Stromerzeugungs- und -verbrauchsanlagen exemplarisch getestet. Dabei werden sich die Erfahrungen der verschiedenen beteiligten Regionen ergänzen. In der bayerischen Modellregion Allgäu werden insbesondere auch Untersuchungen zur Akzeptanz und zu den sozio-ökonomischen Wirkungen solcher neuen Stromversorgungslösungen durchgeführt. Der Fortgang des Projekts sowie die Ergebnisse werden auf einer Website dokumentiert und in Form von Leitfäden zum Ende des Projekts bereitgestellt.Von besonderem Interesse ist, wie ein verbessertes Lastmanagement in kommunale und betriebliche Gesamtlösungen integriert werden kann. Dafür wird B.A.U.M. zusammen mit der regionalen Energieagentur eza! ein Konzept für eine reale „100 % Kommune“ ausarbeiten. Im betrieblichen Bereich sollen Energieverantwortliche in Unternehmen geschult und regionale Energie-Effizienz-Ringe gebildet werden. In enger Zusammenarbeit mit dem regionalen Stromversorger sollen optimale Lösungen gefunden werden, mit denen der Stromverbrauch reduziert oder zumindest außerhalb der Spitzenlastzeiten der Netze gelegt werden kann.Ein besonderes Augenmerk wird auf die Herausforderungen und Chancen gelegt werden, die sich aus einer zukünftig schnell entwickelnden Elektro-Mobilität ergeben. Hier werden Synergieeffekte mit dem Projekt CO2NeuTrAlp, erwartet, für das B.A.U.M. ebenfalls einen Zuschlag im Alpine Space Programm erhalten hat.Das Projekt AlpEnergy hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Einen Teil der nationalen Kofinanzierung stellt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Deutsche Partner sind neben B.A.U.M. die Allgäuer Überlandwerke und die Allgäu Initiative. Die Partner aus den anderen Ländern sind regionale Entwicklungseinrichtungen, Energieversorger und Forschungsinstitute. Mit ihnen soll der Kern für ein internationales Kooperationsnetzwerk für Virtuelle Kraftwerke im Alpenraum geschaffen werden.
3. E-Energy - IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft
Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie hat ein Förderprogramm gestartet. Ziel ist die umfassende digitale Vernetzung und Optimierung des Energieversorgungssystems - von der Erzeugung über die Verteilung bis hin zum Verbrauch.Klimawandel, der rasant wachsende Energiebedarf und knapper werdende Rohstoffe stellen Deutschland bei der Energieversorgung vor große Herausforderungen. Um alle öffentlichen und privaten Bereiche in Zukunft wirtschaftlich und umweltverträglich mit Strom versorgen zu können, müssen Wirtschaft und Politik gemeinsam aktiv werden. "E-Energy: IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft" ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) initiierter neuer Förderschwerpunkt im Rahmen der Technologiepolitik der Bundesregierung. Ziel von E-Energy ist ein "Internet der Energie". Damit soll es möglich werden, die vorhandene Versorgungsstruktur besser zu nutzen, erneuerbare Energien auszubauen und CO2-Emissionen zu reduzieren. E-Energy ist zentraler Bestandteil der High-Tech-Strategie sowie des Programms "Informationsgesellschaft Deutschland 2010" der Bundesregierung. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erklärte "E-Energy" auf dem nationalen IT-Gipfel 2008 zum nationalen Leuchtturmprojekt. Für die Entwicklung neuer Technologien und die Erprobung neuer Geschäftsprozesse in sechs Modellregionen stellen Staat und Wirtschaft gemeinsam ca. 140. Mio Euro zur Verfügung.Das BMWi hat ein Konsortium unter der Leitung von B.A.U.M. Consult GmbH, München, für vier Jahre mit der Begleitung der sechs Modellregionen und des gesamten Programms beauftragt. Dem Begleitkonsortium gehören renommierte Institute und Unternehmen an:B.A.U.M. Consult GmbH, MünchenTU Darmstadt, Institut für Elektrische Energiesysteme (Prof. Thomas Hartkopf)TU München, Lehrstuhl für Software & Systems Engineering (Prof. Broy)incowia GmbH, Illmenau (Bereich Wissensmanagement)LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH, München Aufgaben der Begleitforschung sind:Vernetzung und Verbreitung des E-Energy-Know-HowsDurchführung von öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten Monitoring,Analyse und Bewertung der E-Energy-ProjektaktivitätenEntwicklung eines Nachhaltigkeitskonzepts zur Verstetigung von E-Energy
4. CO2-NeuTrAlp
B.A.U.M. Consult München ist Lead-Partner für ein großes Projekt zur Nachhaltigen Mobilität im Alpenraum. Zusammen mit 15 Partnern aus 7 Ländern sollen strom- bzw. hybridbetriebene Fahrzeuge im Feld getestet werden. Auch die Chancen für einen nachhaltigen Einsatz biogener Treibstoffe werden untersucht.Gegenstand des Vorhabens ist einerseits die Erprobung neuer, vor der Markteinführung stehender Technologien. Jede der Partnerregionen wird PKW, LKW, Busse, Elektro-Fahrräder, Traktoren oder Boote einsetzen. Die Fahrzeuge selbst ebenso wie die Ladestationen und Tankstellen werden unter den besonderen Bedingungen des Alpenraums getestet. Untersucht werden auch neue Geschäftsmodelle, Dienstleistungen, Tarif- und Anreizsysteme.Gegenstand der Untersuchungen sind andererseits auch die wirtschaftlichen und die Umwelteffekte in der Region sowie die gesellschaftliche Akzeptanz von neuen Mobilitätstechnologien und -strategien. Hier soll das Projekt Hinweise für Politiker und Entscheidungsträger liefern, inwiefern Unterstützungsmaßnahmen für neue Technologien und Mobilitätsstrategien aus Sicht der nach-haltigen Entwicklung speziell im Alpenraum sinnvoll und geboten sind.Bayerische Modellregion ist das Allgäu. Partner ist dort die Allgäunetz GmbH, deren besonderes Interesse als Tochter aller Allgäuer Stromversorger bei den Herausforderungen liegt, die sich durch eine absehbar schnell zunehmende Verbreitung von Elektromobilen ergeben. Hier werden Synergieeffekte mit einem weiteren Alpine Space Projekt gesehen: Die Allgäuer Überlandwerke sind auch Partner im Vorhaben AlpEnergy, bei dem es um Energieeffizienz und die optimale Nutzung erneuerbarer Energien im Stromnetz geht (Stichwort: Virtuelles Kraftwerk). Um Erkenntnisse zur regionalen Wirkung eines Fahrzeugbetriebs mit biogenen Treibstoffen zu erhalten, werden Fahrzeuge der Stadt Sonthofen auf den Betrieb mit Bioethanol oder anderen Biotreibstoffen umgerüstet. Die Möglichkeiten der regionalen Erzeugung solcher Treibstoffe werden untersucht. Partner von B.A.U.M. für die Bewertung der Nachhaltigkeits-Effekte ist das Helmholtz Zentrum München.Interesse am Vorhaben hat der Allgäuer Tourismusverband gezeigt. So sollen die Möglichkeiten eines verstärkten Einsatzes von nachhaltigen Transportsystemen wie ein Elektro-Täler-Bus oder ein Pedelec-Verleih untersucht werden. Die Tourismusregion Allgäu will sich mit Hilfe von B.A.U.M. und den anderen Partnern als „Schaubühne einer nachhaltigen Mobilität“ profilieren.
5. Roadmap Nordhessen
Die Region hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 genauso viele Arbeitsplätze im Bereich dezentrale Energie und Energieeffizienz zu haben wie heute im Bereich der Automobilzulieferindustrie. Einen Arbeitsplan (Road-Map) für dieses ehrgeizige Ziel erstellte B.A.U.M. Consult zusammen mit dem regionalen Verband aus Unternehmen, Kommunen und Landkreisen, (deENet e.V.) und der Universität Kassel. Nach einer Serie von themenspezifischen Workshops mit den entscheidenden Akteuren aus der Region, einer Unternehmensbefragung und einer abgestimmten Strategieentwicklung wurde die Road-Map Ende 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt.
6. barum 111
Die Region Barnim-Uckermark besteht aus 2 Landkreisen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, unter dem Motto barum 111 in den nächsten Jahrzehnten eine 111%ige Versorgung aus regionalen regenerativen Energien zu erreichen, d. h. netto Energie zu exportieren.B.A.U.M. Consult erarbeitete mit den relevanten Akteuren vor Ort eine Bestands- und Potentialanalyse sowie ein Umsetzungskonzept für dieses Ziel. Das Konzept besteht aus einem bewerteten Maßnahmenkatalog sowie Vorschlägen für die Umsetzungsstruktur (regionales Energiemanagement und Energienetzwerk) und die Finanzierung. Es enthält auch zahlreiche Vorschläge für die öffentlichkeitswirksame Präsentation der Entwicklung in der Region hin zur Erreichung des 111% Ziels.