Direkt zum Inhalt

Login

Teilen Sie Ihr Wissen, diskutieren Sie aktuelle Themen und lassen Sie sich von anderen zu neuen Vorhaben inspirieren. Melden Sie sich jetzt für die Klimaschutz-Community an. Wir freuen uns auf Sie!

Sie haben sich bereits in der Vergangenheit registriert und können sich nun nicht mehr einloggen? Aus technischen Gründen ist es notwendig, sich über die Funktion “Passwort vergessen?” ein neues Passwort anzufordern. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Anweisungen zum Zurücksetzen Ihres Passworts werden an die E-Mail-Adresse gesendet, die Sie in Ihrem Benutzerkonto hinterlegt haben.

Erstellung eines integrierten Vorreiterkonzepts

Nachfolgend finden Sie umfassende Informationen: Lesen Sie alles Wissenswerte zum Inhalt der Förderung und den Voraussetzungen - viele Fragen zur Antragstellung werden direkt beantwortet:

  • Was wird gefördert?

    Gefördert wird die Erstellung eines integrierten Vorreiterkonzepts im Bereich Klimaschutz, mit dem ein Antragsteller seine Klimaschutzstrategie und -maßnahmen aktualisiert, konkretisiert und ambitionierter gestaltet.

    Bezuschusst werden Ausgaben für

    • den Einsatz fachkundiger, externer Dienstleister*innen zur Konzepterstellung, Organisation und Durchführung von Akteursbeteiligung
    • sowie begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

    Warum es sich für Sie lohnt

    • Mithilfe des Vorreiterkonzepts steigern Sie die Klimaschutz-Ambitionen Ihrer Kommune oder Organisation – auf diese Weise tragen Sie zu noch mehr zur Verringerung der Treibhausgasemissionen bei.
    • Da mit dem Vorreiterkonzept ambitioniertere Ziele verfolgt werden, müssen noch mehr Akteur*innen aus den einzelnen Verwaltungseinheiten involviert werden. Dadurch wird der Klimaschutz nach und nach zu einem Thema, an dem alle in ihrer Kommune oder Organisation beteiligt sind.  
    • Mit einem Vorreiterkonzept kann Ihre Kommune oder Organisation zum Vorbild werden. Indem Sie in Sachen Klimaschutz vorangehen, inspirieren und motivieren Sie auch andere Akteur*innen. 

    Und so geht’s:
    Um einen Antrag stellen zu können, muss Ihre Kommune oder Organisation bereits ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet haben, das vor dem 31.12.2016 fertiggestellt wurde. 

  • Wer wird gefördert?

    Gefördert werden beispielsweise

    • Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse, 
    • kommunale Betriebe mit mindestens 25 % kommunaler Beteiligung 
    • sowie Zweckverbände, an denen Kommunen beteiligt sind.

    Alle Antragsberechtigten finden sich unter Nummer 5.1 der Kommunalrichtlinie.

  • Förderquoten
    • Der Zuschuss beträgt 50 % der förderfähigen Gesamtausgaben.
    • Finanzschwache Kommunen und Antragstellende aus Braunkohlegebieten (gemäß § 2 Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen vom 8. August 2020) können 70 % der förderfähigen Gesamtausgaben als Zuschuss erhalten.
      • Als finanzschwach gelten Kommunen, die nachweislich an einem landesrechtlichen Hilfs- oder Haushaltssicherungsprogramm teilnehmen oder denen die Finanzschwäche durch die Kommunalaufsicht bescheinigt wird.
      • Antragstellende aus Braunkohlerevieren müssen keinen gesonderten Nachweis erbringen, um von der erhöhten Förderquote zu profitieren. Hier genügt die Zuordnung über Ihre Postleitzahl. Bitte beachten Sie, dass Sie die erhöhte Förderquote explizit im easy-Online-Formular (siehe „Antragsverfahren und Antragstellung“) beantragen müssen.
  • Antragsverfahren und Antragstellung

    Hinweis: Ein Vorreiterkonzept kann einmalig bis zum 31.12.2024 beantragt werden.

    Förderanträge können Sie das ganze Jahr über stellen. 

    Bitte füllen Sie dazu folgende Unterlagen aus (siehe Links & Downloads):

    • eine Vorhabenbeschreibung 4.1.9 Erstellung Vorreiterkonzept gemäß Mustervorlage,
    • einen easy-Online-Antrag 4.1.9 Erstellung eines integrierten Vorreiterkonzepts. 

    Reichen Sie den Antrag einschließlich der Vorhabenbeschreibung über easy-Online ein. Wenn Sie über eine qualifizierte elektronische Signatur verfügen, ist Ihre Antragstellung damit abgeschlossen. 
    Sofern Sie nicht über eine qualifizierte elektronische Signatur verfügen, drucken Sie bitte alle Unterlagen nach dem Absenden aus, lassen sie durch die bevollmächtigten Personen unterzeichnen und senden sie innerhalb von zwei Wochen postalisch an:

    Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH 
    Stresemannstraße 69 
    10963 Berlin

    Für den von Ihnen beantragten Förderschwerpunkt gelten die im Technischen Annex (siehe Links & Downloads) festgelegten Anforderungen und Voraussetzungen - bitte beachten Sie diese bei der Antragstellung.

  • Weitere Informationen

    •    Der Praxisleitfaden „Klimaschutz in Kommunen“ bietet ein eigenes Segment zur Entwicklung von Klimaschutzkonzepten
    •    Das Factsheet des Umweltbundesamtes „Treibhausgasneutralität in Kommunen“ 
    •    Die Broschüre des Umweltbundesamtes „Der Weg zur treibhausgasneutralen Verwaltung“

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen

    Gibt es einen zeitlichen Rahmen für die Antragsstellung?

    Ja. Die Beantragung von Vorreiterkonzepten ist einmalig bis zum 31.12.2024 möglich.

    Welche inhaltlichen Bausteine muss ein Vorreiterkonzept umfassen? 

    Das Konzept muss unter anderem folgende Punkte enthalten:

    • Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2040,
    • Bildung eines Arbeitskreises mit mindestens drei relevanten Verwaltungseinheiten,
    • ein Trend-Szenario als Referenz und ein Klimaschutz-Vorreiter-Szenario als Ziel,
    • Klimaschutzstrategien,
    • einen Maßnahmenkatalog, 
    • sowie eine Strategie zur „klimaneutralen Kommunalverwaltung“ bis 2035.

    Alle inhaltlichen Anforderungen an das Vorreiterkonzepts finden sich im Technischen Annex.

    Was ist unter Treibhausgasneutralität zu verstehen? 

    Die Treibhausgasneutralität bedeutet die Netto-Null der Treibhausgasemissionen, also einen Ausgleich zwischen noch stattfindenden Emissionen und Maßnahmen, die zusätzlich Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernen.

    Die Richtlinie und der technische Annex geben für kommunale Antragstellende Zieljahre vor, bis zu denen in Kommunalverwaltungen (2035) beziehungsweise in Gesamtkommunen (2040) Treibhausgasneutralität erreichen sollen. Welches Zieljahr gilt für nicht-kommunale Antragsstellende?

    Für Vorreiterkonzepte gilt für alle antragstellenden Organisationen das Ziel einer Treibhausgas-Neutralität bis 2040 und für Kommunen zusätzlich das Ziel einer klimaneutralen Verwaltung bis 2035.

    Wie unterscheidet sich das Vorreiterkonzept vom Klimaschutzkonzept? 

    Das Vorreiterkonzept muss die Treibhausgasneutralität bis 2040 zum Ziel haben, Klimaschutzkonzepte orientieren sich hingegen an den aktuellen Bundeszielen. Außerdem muss in dem Vorreiterkonzept eine Strategie zur „klimaneutralen Kommunalverwaltung“ bis 2035 entwickelt werden. Durch die ambitionierte Zielsetzung für Vorreiterkonzepte kann ein umfassenderer Diskussionsprozess angestoßen werden, der umfangreich und professionell begleitet werden muss. Daher wird davon ausgegangen, dass die Erstellung des Vorreiterkonzepts durch externe Dienstleister vorgenommen wird. 

    Warum können nur Antragsteller gefördert werden, deren Klimaschutzkonzepte vor dem 31.12.2016 entstanden sind? 

    Erst 2016 wurden im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung Ziele für die Jahre 2030 und 2050 formuliert. Bis zum Ende des Jahres 2016 erstellte Konzepte, konnten diese Ziele noch nicht berücksichtigen.

    Muss die Qualifikation des externen Dienstleisters mit Antragstellung nachgewiesen werden?

    Nein. der Antragsteller hat aber im Rahmen des Vergabeverfahrens sicherzustellen, dass ein fachlich qualifizierter Dienstleister ausgewählt wird. Daher wird empfohlen, sich im Rahmen des Vergabeverfahrens mindestens drei vergleichbare Referenzen einzuholen.

    Kann im Anschluss an die Erstellung des Vorreiterkonzepts auch die Umsetzung gefördert werden?

    Falls für den Antragsteller noch kein Klimaschutzmanagement zur Umsetzung eines integrierten Klimaschutzkonzepts gefördert wurde, kann die Umsetzung des Vorreiterkonzeptes im Rahmen des Förderschwerpunkts 4.1.8 b) Anschlussvorhaben gefördert werden.

Kommen Sie mit uns ins Gespräch über

  • spezifische Fachfragen zu den Förderschwerpunkten
  • zuwendungsfähige Ausgaben für Ihr Förderprojekt
  • das Ausfüllen von Formularen und online-Tools
  • Fristen, Termine oder unerwartete Herausforderungen im laufenden Projekt
Ihr Ansprechpartner
Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Links & Downloads
Vorhabenbeschreibung 4.1.9 Erstellung Vorreiterkonzept

xlsx | 486.01 KB

Kommunalrichtlinie 2022

pdf | 472.03 KB

Kommunalrichtlinie 2022 Technischer Annex

pdf | 351.76 KB

Vorlage Maßnahmenblatt

pdf | 22.16 KB