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Implementierung eines Umweltmanagements

Nachfolgend finden Sie umfassende Informationen: Lesen Sie alles Wissenswerte zum Inhalt der Förderung und den Voraussetzungen - viele Fragen zur Antragstellung werden direkt beantwortet:

  • Was wird gefördert?

    Das EMAS System wurde aus einem Gemeinschaftssystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen entwickelt, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Förderfähig ist die Unterstützung beim Aufbau des Umweltmanagementsystems im Umfang von bis zu 20 Beratungstagen. Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel 18 Monate.

    Anforderungen:

    Es liegt ein Beschluss des obersten Entscheidungsgremiums des Antragstellers über den Aufbau und die geplante Erstzertifizierung (Registrierung) des Umweltmanagementsystems vor.

    Zuwendungsfähige Ausgaben:

    Bis zu 20 Beratertage im Rahmen einer Auftragsvergabe an einen fachlich qualifizierten externen Dienstleister

    Ein Umweltmanagement erreicht im Bewilligungszeitraum mindestens folgendes Ergebnis:

    Zertifizierung (Registrierung) nach der europäischen EMAS-Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 innerhalb des Bewilligungszeitraums

  • Wer wird gefördert?

    Für strategische Klimaschutzmaßnahmen gemäß Nummer 4.1.3, die für Antragsberechtigte nach Nummer 5.1 a) (Kommunen) durchgeführt werden.

  • Förderquoten

    50 % Regelförderquote

    70 % für finanzschwache Kommunen oder Antragstellende aus Braunkohlegebieten

    Kommunen gelten als finanzschwach, sofern Sie an einem Hilfs- oder Haushaltssicherungsprogramm des Landes teilnehmen oder wenn ihnen die Finanzschwäche durch die Kommunalaufsicht bestätigt wird. Ein entsprechender Nachweis ist jeweils beizufügen.

    Antragsteller aus den Braunkohlerevieren müssen keinen Nachweis erbringen, um eine erhöhte Förderquote zu erhalten. Hier genügt die Zuordnung über den Ort des Antragstellers. Bitte beachten Sie, dass die erhöhte Förderquote explizit im easy-Online-Formular (s. Akkordeon Antragsverfahren und Antragstellung) beantragt werden muss.

  • Antragsverfahren und Antragstellung

    Anträge können ganzjährig eingereicht werden.

    Als Antrag einzureichen sind:

    Nach Absenden des easy-Online-Antrags ist dieser auszudrucken, rechtsverbindlich zu unterzeichnen und zusammen mit der Vorhabenbeschreibung innerhalb von 2 Wochen postalisch einzusenden an:

    Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH

    Stresemannstraße 69

    10963 Berlin

  • Weitere Informationen

    Folgt in Kürze.

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen

    Kann sich Förderung der Implementierung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS grundsätzlich auf mehrere eigene, aber ortsverschiedene Standorte (bspw. Verwaltung in A, Priesterseminar in B und eigenes Tagungshaus in C) eines Antragstellers (wie eine Landeskirche) beziehen?

    Die Standorte können zusammengefasst werden. Jeder Standort muss einzeln geprüft werden. Da die Förderung auf 20 Beratertage beschränkt ist, empfehlen wir, sich auf gleichartige Organisationseinheiten (z.B. nur Kitas, nur Verwaltungsgebäude, …) und eine maximale Anzahl an Standorten (max. 10 - 12) zu konzentrieren. Bitte beachten Sie, dass in der Kommunalrichtlinie bei der Zertifizierung auch immer nur die Zertifizierung für einen Standort gefördert wird. Die anderen betrachteten Standorte müssen dann aus eigenen Mitteln zertifiziert werden.

    Kann sich Förderung der Implementierung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS auch auf den Zusammenschluss mehrerer Antragsteller (Landeskirche und Kirchenkreise) und deren verschiedenen Standorte in einem gemeinsamen „EMAS-Konvoi" beziehen?

    Es ist möglich das sich mehrere Antragsteller zu einem Antrag zusammenschließen. Es ist aber sinnvoller, dass jeder eigene Kirchenkreis einen Antrag stellt, da maximal nur ein Antrag für die Implementierung eines Umweltmanagementsystems pro Antragsteller gestellt werden kann. Auch bei einem Zusammenschluss mehrerer Antragsteller stehen maximal nur 20 Beratertage zur Verfügung und es kann auch nur ein Standort zertifiziert werden

    Werden immer nur maximal 20 Beratungstage unabhängig von der Anzahl der beteiligen Standorte gefördert oder ist bei mehreren Standorten eine entsprechende Erhöhung der Beratungstage vorgesehen? Wenn ja, wie würde das konkret aussehen?

     Es werden immer nur max. 20 Beratungstage gefördert.

     Die externe Validierung durch einen Umweltgutachter wird entsprechend dessen Gesamtkosten - bezogen auf alle Standorte des Antragstellers, in denen EMAS eingeführt wurde -, gefördert?

    In der Kommunalrichtlinie wird immer nur die Zertifizierung (Registrierung) für einen Standort gefördert. Die Zertifizierung weiterer Standorte sowie die Übertragung des UMS auf weitere Standorte erfolgt dann ohne Förderung in Eigenregie.

  • Detailberatung zur Kommunalrichtlinie
  • Unterstützung bei der Antragstellung
  • Vermittlung zu Seminaren und Antragspaten
Ihr Ansprechpartner
Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Links und Downloads
Vorhabenbeschreibung Umweltmanagement

pdf | 899.18 KB

Kommunalrichtlinie 2022

pdf | 472.03 KB

Kommunalrichtlinie 2022 Technischer Annex

pdf | 351.76 KB