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26. Febr. 2026

BauKlima-Kommunal: Abschlussveranstaltung markiert Projektende

Kommunen ringen mit Sanierungsstau bei steigenden Energiekosten. Bei der Abschlussveranstaltung des Projekts „BauKlima-Kommunal“ diskutieren Teilnehmende über Lösungen. Die Veranstaltung findet am 19. März 2026 in Berlin statt.

Detailliertes Modell einer modernen Stadt mit Hochhäusern, Bäumen und Grünflächen auf einem Tisch, Personen im Hintergrund.
Das NKI-Projekt BauKlima-Kommunal stärkt Kommunen bei nachhaltigem Bauen gegen den Sanierungsstau.
© radekcho – stock.adobe.com. Generiert mit KI.

Der Sanierungsstau bei kommunalen Gebäuden stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Steigende Energiekosten und hohe Treibhausgasemissionen treffen auf begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen – trotz ambitionierter Klimaziele.

Eine Umfrage der KfW-Bankengruppe zeigt: Der Investitionsrückstand der Kommunen erreichte im Jahr 2025 mit 216 Milliarden Euro einen Höchststand. Allein für öffentliche Verwaltungsgebäude beträgt der Bedarf 19,5 Milliarden Euro. Rund ein Drittel dieser Gebäude gilt als stark sanierungsbedürftig.

Kommunen unterstützt – Kompetenzen gestärkt

Das Projekt „Ganzheitlichen kommunalen Klimaschutz durch nachhaltiges Bauen und Sanieren stärken (BauKlima-Kommunal)“ setzte genau hier an. Es unterstützte Kommunen bei Planung und Umsetzung von Bau- und Sanierungsprojekten, analysierte Best-Practice-Beispiele und brachte in vier regionalen Workshops Vorreiter- und Nachahmer-Kommunen zusammen. Dafür förderten drei bundesweite Akteursforen den Austausch, Weiterbildungen vermittelten Fachwissen. 

Ziel war es, Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich deutlich zu mindern. Durch Verankerung wirksamer Maßnahmen und Aufbau eines Wissensnetzwerks soll eine Emissionsreduktion erreicht werden.

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) koordiniert das Verbundprojekt, das seit April 2023 läuft. Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Klimaschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) fördert die DUH, die technische Universität München sowie die Bildungswerkstatt für nachhaltige Entwicklung e.V. noch bis Ende März 2026 mit insgesamt 658.857 Euro.

Sanierungsstau auflösen: Vorbildrolle der Kommunen

Zur abschließenden fachlichen Diskussion lädt das Projektteam BauKlima-Kommunal zur Veranstaltung „Klimagerechte Gebäudesanierung in Kommunen – Wie lässt sich der Sanierungsstau auflösen?" ein. Sie findet am 19. März 2026, von 15:30 bis zirka 18:30 Uhr statt – direkt bei der Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Umwelthilfe e.V.

Im Fokus der Abschlussveranstaltung stehen konkrete Fragestellungen: 

  • Wie können Städte und Gemeinden ihrer Vorbildrolle im Klimaschutz gerecht werden?
  • Welche Unterstützung benötigen Kommunen von Bund und Ländern?
  • Wie lässt sich diese Förderung wirksam, unbürokratisch und rechtssicher gestalten?

Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung und Fachverbänden diskutieren praxisnahe Lösungen. Da die Veranstaltung auf 60 Teilnehmende begrenzt ist, bitten die Organisatoren um eine zeitnahe Anmeldung auf der Website des Vereins Deutsche Umwelthilfe e.V. Bei höherem Anmeldungsaufkommen wird eine Warteliste eingerichtet. Interessierte finden weitere Informationen rund um die Veranstaltung, einschließlich der Agenda, im NKI-Veranstaltungskalender.