Baustart zur Errichtung einer Fahrradbrücke über die Saale im Salzlandkreis
Mit einem feierlichen Spatenstich begann am 27. August 2026 in der Gemeinde Barby der Bau einer Fahrradbrücke über die Saale. Das Vorhaben wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mit 4,7 Mio. Euro gefördert.
Die geplante Fahrradbrücke über die Saale in der Gemeinde Barby, Ortsteil Groß Rosenburg, soll eine wichtige Lücke im Radwegenetz des Salzlandkreises schließen. In diesem Vorhaben wird mit rund 270 Metern eine der längsten Radbrücken Deutschlands errichtet, wodurch neue Anreize zur Nutzung des Fahrrads geschaffen werden. Die Verbindung soll auch die Erreichbarkeit zwischen Groß Rosenburg und Barby verbessern. Die Fahrt über die Brücke soll mit dem Fahrrad künftig genauso lange dauern wie mit dem Auto und macht die Menschen vor Ort unabhängiger von den Fährzeiten und Pegelständen der Saale. Dadurch können die durch die Saale getrennten Gemeindeteile stärken zusammenrücken. Auch der Tourismus entlang des angrenzenden Saale- und Elberadwegs kann von der neuen Verbindung profitieren und die Region wirtschaftlich stärken.
Klimaschutz stärkt Mobilität und Wirtschaft in der Region
Das Vorhaben in der Gemeinde Barby wird im Rahmen des Förderaufrufs „Klimaschutz durch Radverkehr“ der NKI mit rund 4,7 Millionen Euro gefördert. Barby ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im Salzlandkreis. Durch den Umstieg der Bevölkerung vor Ort vom Auto auf das Rad können jährlich mindestens 4,7 Tonnen CO2 eingespart werden. Damit leistet das Vorhaben einen Beitrag zum Klimaschutz im Landkreis.
Der Salzlandkreis setzt aber nicht nur durch die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum ein Zeichen für den Klimaschutz. Im 15 km entfernten Schönebeck an der Elbe entsteht eine CO2 freie Speiseeismanufaktur von Florida Eis. Das Unternehmen wurde im Jahr 2015 im Rahmen des von der NKI initiierten Prozesses in den Verein Klimaschutz-Unternehmen aufgenommen.
Florida Eis setzt bei der Speiseeisherstellung auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Gleichzeitig entstehen neue Arbeitsplätze in der Region. Die Speiseeismanufaktur verbindet damit Klimaschutz mit wirtschaftlichen Impulsen für den Salzlandkreis.