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Newsletter

Liebe Leserinnen und Leser,

Hochschulen erforschen den Klimawandel und bilden die nächste Generation aus. Gleichzeitig stoßen sie selbst Treibhausgase aus – das macht sie zu einem spannenden Handlungsfeld. Gezielte Beschaffungsentscheidungen verbessern den Strommix, Energiesparkampagnen verändern das Verhalten von Mitarbeitenden und Studierenden und Leitlinien für Dienstreisen setzen ein klares Signal.

Diese Newsletter-Ausgabe zeigt, wie Hochschulen Klimaschutz auf den genannten Ebenen ganz konkret angehen können. Im Interview berichtet Dorothee Albrecht, Klimaschutzmanagerin an der Fachhochschule Dortmund, wie sie Klimaschutz mit Fokus auf nachvollziehbare Argumente, strukturelle Verankerung und das Identifizieren erster umsetzbarer Maßnahmen voranbringt.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und neue Impulse für Ihre Arbeit.

Herzliche Grüße

Ihr Redaktionsteam der Agentur für kommunalen Klimaschutz 

AKTUELLES

WM-Zeit = Klimaschutz-Zeit für Ihren Sportverein

Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft rückt nachhaltige Sportinfrastruktur in den Fokus. Ob LEDs für die Flutlichtanlageenergieeffiziente Beleuchtung in der Umkleide oder Radabstellanlagen vor der Halle: Gemeinnützige Sportvereine können über die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Fördermittel für ihre Klimaschutzprojekte beantragen. Dadurch sinkt der Energieverbrauch – und die finanziellen Spielräume für Teams und Nachwuchs steigen. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt das Beispiel WermelskirchenInformieren Sie sich jetzt, wie Ihr Verein profitieren kann.

Zwei neue Klima-Maßnahmen-Boxen online

Die Agentur für kommunalen Klimaschutz (Agentur) hat zwei neue Klima-Maßnahmen-Boxen veröffentlicht: „Fahrradparken“ und „Beteiligung“. Die Box „Fahrradparken“ hilft Ihnen dabei, sichere Fahrradabstellanlagen zu planen, zu finanzieren und umzusetzen. Die Box „Beteiligung" unterstützt Sie dabei, Beteiligungsprozesse zu planen und durchzuführen – das steigert die Akzeptanz für klimaschutzrelevante Themen in der Bevölkerung. Beide Klima-Maßnahmen-Boxen enthalten eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Umsetzung, Argumentationshilfen und Checklisten.

Gestaltungssatzung: Neues Steuerungsinstrument online

Klimaschutz und ein charakteristisches Ortsbild lassen sich vereinbaren, indem Sie Gestaltungssatzungen als Hebel für klimafreundliches Bauen nutzen. Das neue Steuerungsinstrument der Agentur und des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu) zeigt, wie Sie erneuerbare Energien und energetische Sanierung rechtssicher in Gestaltungssatzungen integrieren – inklusive Musterformulierungen und Praxisbeispielen.

Photovoltaik auf kommunalen Dächern: Neues How-to online

Das neue How-to der Agentur zeigt, wie Kommunen Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dachflächen wirtschaftlich und klimafreundlich planen und umsetzen können. Damit senken Sie in Ihrer Kommune Stromkosten, reduzieren Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) und nutzen bislang brachliegende Flächen sinnvoll. Das How-to bietet praxisnahe Orientierung zu zentralen Schritten und Rahmenbedingungen.

Neues E-Learning zum WEG-Praxisguide

Die Sanierung von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) ist anspruchsvoll und komplex – rechtlich, finanziell und technisch. Das kostenfreie E-Learning zum WEG-Praxisguide des Gebäudeforum Klimaneutral bietet Ihnen in vier digitalen Modulen das nötige Know-how für die Beratung und Prozessbegleitung in WEGs.

Beratungsleistungen im Bereich Klimaschutz (Donnerstag, 13. August 2026 | Online)

Von der ersten Recherche bis zum ausgefüllten Formular: In maximal 90 Minuten stellen wir Ihnen gemeinsam mit den Expertinnen und Experten der Projektträgerin Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) einzelne Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie vor und beantworten Ihre Fragen. Dieses Mal zum Thema Beratungsleistungen im Bereich Klimaschutz.

Die Kommunalrichtlinie im Überblick (Montag, 31. August 2026 | Online)

Welche Fördermöglichkeiten bietet die NKI und wie nutzen Sie diese für Ihr Klimaschutzprojekt vor Ort? Die Agentur gibt Ihnen einen Überblick. Mehr erfahren

Werkzeuge für die treibhausgasneutrale Kommune: Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz (Dienstag, 8. September 2026 | Online)

90 Minuten, hilfreiche Tools und Praxisbeispiele und Raum für Ihre Fragen: Die Werkzeuge-Reihe der Agentur dieses Mal zum Thema: Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz.

NACHGEZÄHLT

Ökostrom statt Ausreden: 28 Prozent weniger Emissionen in zwei Jahren

30 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben erstmals gemeinsam ihre CO₂-Bilanzen offengelegt. Dabei sticht eine Zahl heraus: Um 28 Prozent sanken die strombedingten Emissionen aller 30 Hochschulen zusammen zwischen 2019 und 2021 – alleine durch den Umstieg auf Ökostrom. Besonders bemerkenswert: Die Hochschulen konnten Ihre Emissionen durch gezielte Beschaffungsentscheidung senken, ohne technische Umbauten oder einen geringeren Verbrauch. Den gesamten Bericht gibt’s hier.

#TEAMKLIMASCHUTZ IM INTERVIEW

Dieses Mal mit: Dorothee Albrecht, Klimaschutzmanagerin an der Fachhochschule Dortmund (fast 14.000 Studierende und mehr als 900 Mitarbeitende)

Hochschulen sind gleichzeitig Forschungseinrichtung, Arbeitgeberin, Flächenbewirtschafterin und Bildungsort. Welches dieser Felder bietet aus Ihrer Sicht den größten Hebel für den Klimaschutz?

Für mich liegt der größte Hebel klar bei unseren Studierenden. Wenn wir die rund 14.000 Studierenden an der Fachhochschule Dortmund fit machen mit Wissen und Handlungskompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung, gibt es mehr künftige Entscheidungsträgerinnen und -träger, die in ihren späteren Arbeitsfeldern ökologische und soziale Transformationen anstoßen können. Das kann eine große Multiplikatorwirkung haben. Gleichzeitig trägt die Fachhochschule als Bildungseinrichtung und Arbeitgeberin Verantwortung und das wollen wir zeigen: Wir arbeiten zum Beispiel an einer Nachhaltigkeitsstrategie und setzen bereits konkret bei Gebäude- und Energiefragen an – beispielsweise mit dem Bau einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) und dem Beschluss, den Ausbau weiterzuführen.

Wie gelingt es Ihnen, das Hochschulpräsidium und andere Entscheidungsträgerinnen und -träger dauerhaft für Klimaschutzthemen zu gewinnen?

Kurz: durch Zusammenarbeit, Transparenz und gute Argumente. Wir arbeiten sehr gut im Team des Corporate Social Responsibility (CSR) Office zusammen, bieten viele Beteiligungsformate für Beschäftigte und Studierende und haben die CSR-AG fest in der Organisationsstruktur verankert. In der AG wirken sowohl die Hochschulleitung und die verschiedenen Fachbereiche und Dezernate zusammen, als auch viele engagierte Kolleginnen und Kollegen. Der Kanzlerin der FH Dortmund ist Nachhaltigkeit natürlich sehr wichtig – wenn sich damit zudem die Betriebskosten senken lassen, wie beim PV-Ausbau, ist das noch besser. Hilfreich war außerdem, dass wir Fachkompetenz aus der Elektrotechnik bei der Planung eingebunden haben. Ein weiterer Rückenwind kam durch die Teilnahme unserer Fachhochschule am Pilotaudit der Hochschulrektorenkonferenz zur „Nachhaltigkeit an Hochschulen“. Das hat unserer Leitung signalisiert, dass wir auf einem guten Weg sind. Aus dem Prozess heraus wurden zum Beispiel Entwicklungsziele der Verwaltung mit Nachhaltigkeitsschwerpunkt formuliert.

Was zeigt Ihre Treibhausgasbilanz – was hat Sie überrascht oder ist vielleicht unbequem? 

Am meisten überrascht hat mich der sehr hohe Anteil der Pendelwege – knapp 90 Prozent unserer Emissionen entfallen darauf, wie Mitarbeitende und Studierende zur Hochschule gelangen. Das ist einerseits unbequem, weil die individuellen Mobilitätsentscheidungen nicht in unserem direkten Einfluss liegen. Andererseits heißt das: Schon kleine Verhaltensänderungen bei vielen Menschen haben eine spürbare Wirkung. Jede Person, die öfter aufs Fahrrad steigt, den öffentlichen Nahverkehr nutzt, Fahrgemeinschaften bildet oder Dienstreisen überdenkt, trägt zum Klimaschutz bei. Hier setzen wir mit Anreizen, einem Ausbau der Fahrradinfrastruktur oder Kampagnen zur Sensibilisierung für eine klimafreundliche und gesunde Mobilität an. Beispielsweise haben sich die Personalräte und Nachhaltigkeitsbüros der FH und TU Dortmund zusammengeschlossen, um Vorteile beim Fahrradkauf zu ermöglichen. Das Rabattangebot richtet sich an alle Beschäftigten, die nachhaltige (Pendel-)Mobilität im Alltag unterstützen möchten. Langfristig planen wir ein Fahrradleasing (JobRad) für Beschäftigte der Hochschulen in NRW. Idealerweise werden beide Angebote (Fahrrabatte und JobRad) in Zukunft parallel zur Verfügung stehen.

Was würden Sie neuen Kollegen und Kolleginnen raten, die gerade eine Stelle als Klimaschutzmanagerin bzw. -manager an einer Hochschule antreten? Welche drei Dinge sollte man in den ersten sechs Monaten unbedingt tun?

Erstens: Ganz viel vernetzen und Verbündete finden. Dies sowohl intern bei den Fachbereichen, der Verwaltung und den Studierenden. Aber auch extern bieten sich viele Chancen der Zusammenarbeit, zum Beispiel in der Region oder im Austausch mit den Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanagerinnen und -managern anderer Hochschulen. Vieles muss man nicht alleine neu erfinden. Und es bieten sich Synergieeffekte – zum Beispiel bei der Nachhaltigkeitswoche, die wir seit drei Jahren jährlich in Kooperation mit der Technischen Universität Dortmund, dem Studierendenwerk Dortmund und den Allgemeinen Studierenden-Ausschüssen (AStA) beider Hochschulen durchführen. 

Zweitens: Die Low‑hanging‑fruits identifizieren und sichtbar umsetzen, etwa im Bereich Energie die Heizungssteuerung optimieren, Winterschließzeiten einführen oder die Beleuchtung auf LED umrüsten. Im Handlungsfeld Mobilität lassen sich zum Beispiel Dienstreiserichtlinien anpassen (Kurzstreckenflüge vermeiden) und die Fahrradinfrastruktur stärken. 

Drittens: Nicht in Datenfluten versinken. Für die THG-Bilanz ist es zwar wichtig, sorgfältig zu arbeiten, aber auch einen Cut zu setzen – 100 Prozent perfekte Daten wird man selten erreichen. Lieber Schritt für Schritt vorgehen und Maßnahmen umsetzen, statt auf Perfektion zu warten.

GASTBEITRAG

Gemeinsam zum Klimaschutzkonzept

Ein Gastbeitrag des Projekts „Zukunftsforum Klimafreundliche Hochschule“ von netzwerk n e.V.

Hochschulen spielen eine wichtige Rolle für die gesellschaftliche Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit. Sie erforschen Klimaschutzlösungen, bilden zukünftige Entscheidungsträgerinnen und -träger aus und können Klimaschutz auf dem eigenen Campus erproben. Dennoch sind Klimaschutz und Nachhaltigkeit bislang nur selten strategisch in Hochschulstrukturen verankert.

Hier setzt das Projekt „Zukunftsforum klimafreundliche Hochschulen“ an, das vom studentischen Verein netzwerk n e.V. koordiniert wird. Das netzwerk unterstützt Hochschulen mit Beratung, Qualifizierungsangeboten, Austauschformaten und Praxisprojekten, Nachhaltigkeit als gesamt-institutionelle Aufgabe zu verstehen und langfristig in ihren Strukturen festzuschreiben. Grundlage dafür ist der sogenannte Whole Institution Approach. Er betrachtet die Hochschule als zusammenhängendes System, in dem Lehre, Forschung, Governance, Betrieb und Transfer eng miteinander verbunden sind. 

Auf diesen Approach baut auch das Projekt auf, welches gemeinsam mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und der Universität Vechta durchgeführt und vom BMUKN gefördert wird. Bundesweit begleitet das Projekt 15 Hochschulen bei der Entwicklung ganzheitlicher Klimaschutzkonzepte. Ziel ist es, Klimaschutz dauerhaft in Entscheidungsprozessen und Hochschulkulturen zu verankern.

Die teilnehmenden Hochschulen entwickeln individuelle Konzepte auf Basis von Status-Quo-Erhebungen, Potenzial- und SWOT-Analysen sowie breit angelegten Beteiligungsprozessen. Workshops, Umfragen und statusgruppenübergreifende Arbeitsgruppen ermöglichen es, Perspektiven aus der gesamten Hochschule einzubeziehen. Ein weiterer Baustein des Projekts ist die Erstellung von THG-Bilanzen. Aufgrund unterschiedlicher Datenlagen und Organisationsstrukturen sind diese jedoch nur eingeschränkt vergleichbar. Im Vordergrund stehen daher nicht Kennzahlen, sondern die Entwicklung passgenauer Maßnahmen für die jeweilige Hochschule.

Das Projekt endet im Juli 2026. Andere Hochschulen können von den gewonnenen Erfahrungen profitieren: Die entwickelten Arbeitsmaterialien, Methoden und Erfolgsfaktoren für ein gesamt-institutionelles Klimaschutzkonzept werden in einer praxisnahen Handreichung gebündelt und kostenfrei zugänglich gemacht. Die Handreichung wird im Sommer auf netzwerk-n.org veröffentlicht.

AUS DER PRAXIS

Folgende Projekte beweisen, dass Klimaschutz in Institutionen wie Hochschulen gelingen kann:

Wie Hochschulen Strom sparen können

Hochschulen verbrauchen viel Energie, weshalb technische Maßnahmen alleine nicht ausreichen, den Verbrauch zu senken. Das Projekt ECHO der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat deshalb an zehn deutschen Hochschulstandorten gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Energiesparkampagnen entwickelt und umgesetzt – von Postern und Flyern bis hin zu Workshops und konkreten Selbstverpflichtungen. In den teilnehmenden Gebäuden wurden rund 203 Tonnen CO₂ eingespart; das ermittelte Gesamtpotenzial für alle deutschen Hochschulen liegt bei etwa 1.300 Tonnen CO₂ pro Jahr – bei einem durchschnittlichen Einsparpotenzial von 10 Prozent durch verändertes Verhalten etwa in der Stromnutzung. Das Projekt wurde durch die NKI gefördert. Mehr erfahren 

Weniger fliegen, besser forschen

Ob internationale Konferenz oder Kooperation: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fliegen oft und viel. Flugreisen sind für viele Hochschulen deshalb eine der größten Quellen von THG-Emissionen. Das Projekt FlyingLess zeigt, dass Forschungsexzellenz und klimafreundlichere Mobilität kein Widerspruch sind: Vier Pilotorganisationen entwickeln konkrete Werkzeuge, um Flugemissionen systematisch zu erfassen und zu reduzieren. Welche Maßnahmen Hochschulen konkret umsetzen können und wie das Monitoring-System zur Emissionserfassung funktioniert, erfahren Sie auf der Projektwebsite www.flyingless.de. Gefördert wurde das Projekt durch die NKI. Mehr erfahren

SERVICE & WISSEN

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen Materialien wie Leitfäden, Tools oder Checklisten verschiedener Akteure rund um das Thema Klimaschutz an Hochschulen vor.

Netzwerke und Strukturen

Verschiedene Netzwerke und Akteure helfen dabei, die klimagerechte Hochschulentwicklung systematisch voranzubringen:

  • Als Fortführung für Hoch N entstand die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen (DG HochN). Ihr Ziel: Nachhaltige Entwicklung an deutschen Hochschulen vorantreiben. 
  • Im Podcast „Re: Nachhaltige Hochschulen“ der DG HochN werden Themen rund um die Transformation der deutschen Hochschullandschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit besprochen.
  • Das Netzwerk n unterstützt Studierende und Hochschulangehörige dabei, ihre Hochschule nachhaltiger zu machen. Dafür bietet es Coachings, Vernetzungsplattformen und Bildungsmaterialien an. Mehr dazu lesen Sie in der Rubrik „Gastbeitrag“.

Wissen und Orientierung

Für das konzeptionelle Fundament von Klimaschutzarbeit an Hochschulen sind Leitfäden unerlässlich:

Tools und Methoden für die Klimabilanzierung

Praxisorientierte Instrumente helfen dabei, Treibhausgase zu messen und Klimadaten zu erfassen:

  • Auf der Wiki-Seite „Prozess Treibhausgasbilanz“ erklärt die DG HochN, wie Hochschulen eine strukturierte Übersicht ihrer THG-Emissionen erstellen können – standardisiert, reproduzierbar und unter Einbindung aller relevanten Abteilungen. Daraus lassen sich gezielt Klimaschutzmaßnahmen ableiten und deren Fortschritt messen.
  • Das „KliMax-Tool“ unterstützt Hochschulen dabei, ihre THG-Emissionen zu erfassen, verschiedene Klimaschutzszenarien bis 2050 durchzuspielen und dadurch Klimaschutzmaßnahmen besser zu bewerten. Das Tool ist im Rahmen des NKI-geförderten Projekts „Anschlussvorhaben des Klimaschutzmanagements an der Hochschule Magdeburg-Stendal“ entstanden.
  • Das „KliMob-Tool“ hilft Hochschulen, Umfragen zum Thema Mobilität durchzuführen und auszuwerten. Dadurch lassen sich das Pendelverhalten analysieren und Maßnahmen für nachhaltige Mobilität planen. Außerdem können die ermittelten Daten für die THG-Bilanzierung verwendet werden. Entwickelt wurde das Tool im Rahmen des NKI-geförderten Projekts „Anschlussvorhaben des Klimaschutzmanagements an der Hochschule Magdeburg-Stendal“.

NEUE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN FÜR DAS #TEAMKLIMASCHUTZ

In unserem Stellenportal finden Sie kommunale Stellenangebote aus dem Bereich Klimaschutz. Aktuell mit dabei sind unter anderem folgende Positionen:

Sie sind eine Hochschule oder Kommune und suchen Verstärkung in Sachen Klimaschutz? Senden Sie uns eine E-Mail mit Link zur Stellenausschreibung an agentur@klimaschutz.de und wir nehmen die Ausschreibung in unser Stellenportal auf.

PRESSESCHAU

Kommunen gestalten die Wärmewende vor Ort

Größere Kommunen sollen bis zum Sommer ihre kommunalen Wärmepläne vorlegen. Parallel dazu werden die rechtlichen Rahmenbedingungen auf Bundesebene bereits weiterentwickelt – die Planung muss deshalb flexibel und vorausschauend ausgerichtet werden. Das Feature von Deutschlandfunk zeigt: Viele Kommunen sammeln bereits wichtige Erfahrungen, treiben Prozesse voran und schaffen die Grundlage für eine langfristig klimafreundliche Wärmeversorgung. 

Klimaschutz gezielt kommunizieren

Wie kommuniziert man Klimaschutzpolitik, wenn die Skepsis in der Stadtgesellschaft wächst? Im Interview mit der Frankfurter Rundschau gibt Frankfurts Klimadezernentin Tina Zapf-Rodríguez Einblick in die Haltung einer städtischen Klimapolitik unter Druck. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage: Wie lassen sich ambitionierte Ziele vermitteln und verteidigen, ohne dabei in eine defensive Haltung zu verfallen?

Zu Fuß zu mehr Klimaschutz

Schmale Gehwege, unübersichtliche Kreuzungen und Ampelphasen, die Fußgängerinnen und Fußgänger systematisch benachteiligen: Zufußgehen ist gerade in Städten nicht immer leicht. Doch das Feature von Deutschlandfunk Kultur zeigt, dass es auch anders gehen kann. Zum Beispiel in Leipzig. Die Stadt hat bereits seit 2018 einen Fußverkehrsbeauftragten und schon einige Projekte ganz pragmatisch umgesetzt. Und Mobilitätsforscherin Uta Bauer gibt Einblicke in die Studie „Mobilität in Deutschland“, die vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt wurde.

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Agentur für kommunalen Klimaschutz
Geschäftsführung: Prof. Dr. Jochen Monstadt, Luise Adrian

In Köln: Gereonstraße 18-32, 50670 Köln
In Berlin: Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin

Tel.: 030/39001-170
E-Mail: agentur@klimaschutz.de
Web: www.klimaschutz.de/agentur
Web: www.difu.de

Sitz: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg
Registernummer: HRB 114959 B
Gesellschafter: Verein für Kommunalwissenschaften e.V.
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