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Förderprogramm für Hybridbusse

In vielen Programmen zu umweltfreundlicher Mobilität wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver werden muss. Die Umsetzung gestaltet sich in die Praxis oft schwierig. Eine Möglichkeit hier Abhilfe zu schaffen, sind Linienbusse mit teil-elektrifiziertem Antrieb, die zu einer Verringerung von CO2-Luftschadstoff- und Lärmemissionen führen.

Programminformationen
Programmlaufzeit

01. Jan. 2015 bis 31. Dez. 2017

Einreichungsfristen

01. Jan. 2015 bis 31. Dez. 2017

Seit 2009 unterstützt das Bundesumweltministerium Verkehrsbetriebe bei der Einführung von Hybridbussen in den alltäglichen Linienbeitrieb. Bis 2011 wurden im Rahmen des Konjunkturprogramms II zwölf Verkehrsbetriebe bei der Integration von 50 dieser effizienten Fahrzeuge in ihre Flotten unterstützt. Seit 2012 führt das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative die Förderung weiter. Bis Ende 2014 nahmen sechs Verkehrsunternehmen so weitere 58 Hybridbusse in Betrieb. Der Einsatz der Fahrzeuge sparte bereits rund 500 Tonnen CO2 ein.

Um an diese erfolgreiche Bilanz anzuknüpfen, wird das Bundesumweltministerium die Förderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative bis 2017 fortführen. Neben den Hybridbussen, deren Effizienz allein auf der Bremsenergierückgewinnung beruht, stehen auch Fahrzeuge mit Nachlademöglichkeit, so genannte Plug-In-Hybridbusse, im Fokus der Förderung. Das Bundesministerium trägt somit einer Weiterentwicklung der Hybridtechnologie in diesem Fahrzeugsegment Rechnung. Die Tatsache, dass nahezu jeder Hersteller über ein Hybridbus- oder Plug-In-Hybridbus-Modell verfügt und zunehmend Erfahrungen über den Einsatz vorliegen, unterstützt diese Weiterentwicklung noch.