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Stromspar-Check in Ihrer Nähe

Im „Stromspar-Check in Ihrer Nähe“ erhalten Haushalte mit geringem Einkommen eine kostenlose Energiesparberatung in der eigenen Wohnung sowie Energie- und Wassersparartikel. So schonen sie nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch das Klima. Der Stromspar-Check ist damit ein wichtiger Beitrag zur sozialen Ausgestaltung der Energiewende.

Das Logo des Stromspar-Checks, ein roter Kreis mit der Aufschrift "stromspar-check.de"
Das Logo des Stromspar-Checks
© Bundesprojekt Stromspar-Check
Projektinformationen
Projektnehmer

Deutscher Caritasverband e. V.
www.caritas.de

Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e. V.

www.energieagenturen.de

Projeklaufzeit

01.04.2022 bis
31.03.2023

Projektkontakt

Claire.Vogt@caritas.de
www.caritas.de

info@energieagenturen.de
www.energieagenturen.de

Fördersumme

18.643.821 Euro

Förderkennzeichen

67KSE0075A/B

Eine Frau bringt ein Energiekosten-Messgerät an
Eine Frau bringt ein Energiekosten-Messgerät an
© Bundesprojekt Stromspar-Check
Ein Mann hängt ein Thermometer in den Kühlschrank
Ein Mann hängt ein Thermometer in den Kühlschrank
© Bundesprojekt Stromspar-Check
Eine Frau bringt ein Energiekosten-Messgerät an
Ein Mann hängt ein Thermometer in den Kühlschrank

Auf einen Blick

Stromspar-Teams besuchen interessierte Kundinnen und Kunden, dokumentieren den Strom- und Wasserverbrauch des Haushalts und analysieren das Nutzungsverhalten. Alternativ erfolgt die Beratung telefonisch oder online. Die Stromspar-Teams erstellen aus diesen Angaben eine individuelle Auswertung und berechnen die Einsparpotenziale. Jede Auswertung fließt in eine Projektdatenbank ein.

Bei einem zweiten Besuch erhält der Haushalt kostenlos sinnvolle Energie- und Wassersparartikel sowie praktische Tipps für Einsparmöglichkeiten durch Verhaltensänderungen, beispielsweise beim Heizen und Lüften, Kochen oder Waschen. Hinzu kommt unter Umständen ein 100-Euro-Gutschein für ein Kühlgerät, wenn der Haushalt sich zum Austausch seines alten „Stromfressers“ gegen ein höchsteffizientes Neugerät entscheidet.

„Stromspar-Check in Ihrer Nähe“ ist ein kostenfreies Angebot an Beziehende von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder Kinderzuschlag sowie an Personen, deren Einkommen oder Rente unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt. Das Angebot kann in rund 150 Städten und Landkreisen genutzt werden. Im „Stromspar-Check in Ihrer Nähe“ kommen zudem in Kommunen ohne eigenes Beratungsangebot temporäre Beratungsangebote (sogenannte Pop-up-Standorte) zum Einsatz; Institutionen mit Multiplikatorfunktion sollen die Beratungsleistungen weiterempfehlen. Die umfassend geschulten Stromspar-Teams bestehen aus ehemals langzeitarbeitslosen Menschen. Diese haben im Rahmen vorheriger Projekte bereits über 390.000 Haushalte auf Augenhöhe beraten. Die Stromspar-Teams haben hierfür eine Qualifikation von Energiefachleuten erhalten.

Auf lokaler Ebene erhält der Stromspar-Check vielerorts Unterstützung von Kommunen, Jobcentern, Energieversorgern, Wohnungsbaugesellschaften und weiteren Akteuren aus dem Sozial- und Umweltbereich.

Ziele

Der „Stromspar-Check in Ihrer Nähe“ soll während der einjährigen Projektlaufzeit bundesweit weitere 27.000 Haushalte mit geringem Einkommen beraten und dadurch 2.800 alte „Stromfresser“ gegen energieeffiziente Kühl- und Gefrierneugeräte austauschen. So können langfristig insgesamt knapp 8.680 Tonnen CO2 eingespart werden.

Projektablauf

Der Projektablauf hat folgende Schwerpunkte:

  • Kernberatung: Die Beratungsleistung wird im Hinblick auf die Verbrauchssteuerung und die Auswahl der Strom- und Wassersparartikel verbessert. Im Bereich Wärme soll die Beratung verstärkt werden. Der Kühl- und Gefriergerätetausch bleibt ein wesentlicher Baustein zur Effizienzsteigerung.
  • Monitoring: Der Abgleich zwischen Hochrechnung und tatsächlichem Verbrauch wird standardisiert. Ergebnisse zu Wasser- und Wärmeeinsparungen stehen dabei im Fokus. 
  • Klimaschutz im Alltag: Weiterführung einer vertiefenden Beratung zur Veränderung eines Nutzungsverhaltens, das Ressourcen schonen und damit CO2-Emissionen verringert. Dazu kommen neue Themen wie die Vermeidung von Abfall und von Lebensmittelverschwendung.
  • Kurze Wege zum Stromspar-Check:
    • durch den Ausbau der Erfahrungen in städtischen Quartieren zur Kontaktaufnahme mit den Zielgruppen in Ballungsräumen und Großstädten;
    • durch die Verbesserung der Erreichbarkeit des lokalen Stromspar-Check-Angebots für Haushalte im ländlichen Raum in Modellregionen, gemeinsam mit verschiedenen lokalen und regionalen Kooperationspartnern;
    • durch temporäre Pop-up-Standorte in Regionen ohne fest etabliertes Stromspar-Check-Projektangebot;
    • durch Entwicklung existierender Beratungseinrichtungen (Schuldenberatungen, Familienberatungen etc.) zu Multiplikator*innen („Botschafter*innen“).
  • Netzwerke im Stromspar-Check: Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren aus kommunalen Administrationen, Jobcentern, Energieversorgern, Wohnungs-wirtschaft sowie Sozial- und Verbraucherverbänden.

Fazit

Der Stromspar-Check verbindet Klimaschutz und Sozialpolitik, Beschäftigungsförderung und Umweltbildung. Durch Beratung, Soforthilfen und gegebenenfalls den Austausch eines Kühl- oder Gefriergeräts sparen Haushalte mit geringem Einkommen Energiekosten. Der geringere Energieverbrauch hilft wiederum beim Klimaschutz, ehemals langzeitarbeitslose Menschen finden eine sinnvolle Arbeit und die Kommunen profitieren durch geringere Sozialausgaben bei den Kosten der Unterkunft.

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Deutscher Caritasverband e. V.
www.caritas.de

Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e. V.

www.energieagenturen.de

Karlstraße
79104 Freiburg
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