Mal nachgefragt! Interviews zu Herausforderungen im Klimaschutz
Die Interviewreihe „Mal nachgefragt“ findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten NKI-Projektes „Erfolgsmodell Klimaaktive Kommune – Vorbilder identifizieren, kommunizieren, replizieren“ statt. Befragt werden ausgewählte Mitgliedskommunen des bundesweiten Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz (AKK)
März 2022
Manuela Schöne, Klimaschutzmanagerin im Landkreis OldenburgGefragt wie nie: Klimaprojekte für Schulen
Besonders eindrucksvoll manifestiert sich der Umschwung pro Klimaschutz in einem deutlich verstärkten Interesse der Schulen an den Angeboten des Landkreises. Hier herrscht geradezu Aufbruchsstimmung. 2019 war die angebotene "Gradwanderausstellung" der Deutschen Klimastiftung des Klimahauses Bremerhaven der absolute Renner. Auch zwei Schulen, die angefragt wurden, ob sie beim neuen Landkreisprojekt "Schulwald" mitmachen würden, sagten ohne Einschränkungen sofort zu.
Zum Interview (barrierefreies PDF) : Gefragt wie nie: Klimaprojekte für Schulen
März 2022
Michael Leischner, Bereichsleiter Klima, Luft und Lärm im Umweltamt der Stadt DortmundKlimaneutralität 2035 ist nur mit kontinuierlichem Monitoring erreichbar
Das "Handlungsprogramm Klima-Luft 2030" hat eine klare Monitoring-Strategie: Alle zwei Jahre erfolgt eine sektorale CO2-Bilanzierung. So sollen im Sinne der Vorwärtsbetrachtung die CO2 Äquivalente überprüft werden, um die Gesamtsituation der Treibhausgase dazustellen. Im Aufbau befindet sich ein Controlling-System, das die Schritte der einzelnen Handlungsfelder ständig auswertet und aufzeigt, wo nachgesteuert werden muss, um das Ziel Klimaneutralität 2035 zu erreichen.
Zum Interview (barrierefreies PDF) : Klimaneutralität 2035 ist nur mit kontinuierlichem Monitoring erreichbar
März 2022
Heike Hollerbach, Leiterin Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt OffenbachLangjähriger „Bestseller“: kostenfreie Energieberatung
Bereits seit zehn Jahren führt die Stadt Offenbach kostenlose Energieberatungen für Bürger*innen durch. Während zunächst ein stadtteilbezogener Ansatz verfolgt wurde, liegt der Fokus mittlerweile auf Quartiersebene. Im Rahmen eines 2021 gestarteten Projektes werden in verschiedenen Quartieren Büros installiert und Quartiersmanager*innen eingesetzt. Zu den Aufgaben gehören die Sammlung von energiebezogenen Daten für das Quartier sowie die Ansprache privater Hausbesitzer*innen vor Ort.
Zum Interview (barrierefreies PDF) : Langjähriger „Bestseller“: kostenfreie Energieberatung
März 2022
Stephan Latzko, Klimaschutzbeauftragter der Hansestadt StralsundDie Menschen müssen im Klimaschutz kontinuierlich mitgenommen werden
Die Sensibilisierung der Bürger*innen spielt nach wie vor eine wichtige Rolle, um Energie einzusparen und das Klima zu schützen. In der Bürgerschaft ist die Diskussion zu Klimaschutzaktivitäten konstruktiver geworden. Dabei leistet die Unterstützung des Oberbürgermeisters einen wichtigen Beitrag.
Zum Interview (barrierefreies PDF) : Die Menschen müssen im Klimaschutz kontinuierlich mitgenommen werden
März 2022
Bernd Kunz, Bürgermeister der Ortsgemeinde SchnorbachDer Ausbau von Windkraft hat auf dem Land nicht nur Freunde
Klimaschutz wird in der kleinen Ortschaft als Querschnittsaufgabe gesehen und umgesetzt. Die größten Herausforderungen stellen sich dabei im Zusammenhang mit den langen Zeiträumen für die Planung und Umsetzung von PV-Freiflächen- und Windkraftanlagen, was auch mit den unterschiedlichen Zuständigkeiten und Beteiligungen der Akteure zusammenspielt. Durch die Antiwindkraftbewegung wird der Ausbau der Gewinnung von Energie durch Wind erschwert. Aktuell konzentriert sich daher der Ausbau der Erneuerbaren auf die Installation kleinerer PV-Freiflächenanlagen.
Zum Interview (barrierefreies PDF) : Der Ausbau von Windkraft hat auf dem Land nicht nur FreundeHintergrund:
Die Interviewreihe „Mal nachgefragt“ findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten NKI-Projektes „Erfolgsmodell Klimaaktive Kommune – Vorbilder identifizieren, kommunizieren, replizieren“ statt. (Im Jahr 2022 im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten NKI-Projektes „Klimaaktive Kommunen – Ideenpool und Wegweiser“.) Befragt werden ausgewählte Mitgliedskommunen des bundesweiten Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz (AKK). Der AKK besteht überwiegend aus Vertreter*innen aus Preisträgerkommunen des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune“ (bis 2015 „Kommunaler Klimaschutz“), Vertreter*innen der kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund sowie dem organisierenden und fachlich begleitenden Deutschen Institut für Urbanistik. Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit Themen rund um den kommunalen Klimaschutz. Mit verschiedenen Veröffentlichungen gibt der Arbeitskreis konkrete Hinweise zu aktuellen Fragestellungen. Zielgruppen sind die Verwaltungen in Kommunen ebenso wie Entscheidungsträger*innen auf politischer Ebene.