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Klimaschutz praktisch umsetzen

Neues aus der Nationalen Klimaschutzinitiative

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Klimaschutz zeigt sich besonders dort, wo aus politischen Rahmenbedingungen konkrete Maßnahmen werden. In dieser Ausgabe stehen deshalb Ansätze im Mittelpunkt, die neue Handlungsspielräume eröffnen und Klimaschutz in unterschiedlichen Bereichen praktisch voranbringen.

So erweitert die Kommunalrichtlinie die Fördermöglichkeiten für Kläranlagen: Ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen sind nun auch an neuen Standorten förderfähig, sofern mit der Stilllegung einer Altanlage nachweislich Treibhausgasemissionen eingespart werden. Das gibt Betreibern mehr Flexibilität bei der Modernisierung ihrer Anlagen und schafft zusätzliche Möglichkeiten, Energieeffizienz und Klimaschutz zusammenzudenken.

Zugleich gibt es neue Unterstützungsangebote für Unternehmen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Das Unternehmensnetzwerk Klimaschutz startet in eine neue Förderphase und unterstützt gemeinsam mit Industrie- und Handelskammern sowie weiteren Partnern Unternehmen dabei, ressourcenschonende und kreislauforientierte Lösungen stärker im betrieblichen Alltag zu verankern.

Ergänzend richtet sich der Blick auf weitere Felder, in denen Klimaschutz konkret umgesetzt wird: in Krankenhäusern, die ihre Strategien weiterentwickeln und erste Maßnahmen auf den Weg bringen – im Familienalltag, in dem spielerische nachhaltiges Handeln erlernt wird - ebenso wie im kommunalen Bereich, wo aus Bioabfällen neue Energie gewonnen wird. Die vorgestellten Beiträge machen deutlich, wie konkrete Unterstützung dazu beitragen kann, Klimaschutz in Alltag, Betrieb und Infrastruktur voranzubringen.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und hoffen, dass Sie interessante Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Projekte des Klimaschutzes mitnehmen.

Herzliche Grüße aus Berlin
Ihr Redaktionsteam der Nationalen Klimaschutzinitiative

In eigener Sache

Kläranlagen: Klimaschutzförderung jetzt auch für Neubauten

Die Kommunalrichtlinie eröffnet Betreibern von Kläranlagen neue Spielräume: Ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen sind nun auch an neuen Standorten förderfähig, wenn mit der Stilllegung der Altanlage dauerhaft Treibhausgase eingespart werden. Auf Wunsch begleiten Beraterinnen und Berater der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH Antragstellende durch den gesamten Antragsprozess.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Aus den Projekten

Spielesammlung verbindet Familienzeit und Klimaschutz

Mit der kostenlosen rauszeit!-Box erhalten Familien 22 Spiele und Ideen für draußen, die Klimaschutz, Bewegung und Bildung für nachhaltige Entwicklung verbinden. Die Materialien sind digital und als Spielkarten nutzbar. Entwickelt wurde das Angebot von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe und in der Pilotphase von 26 Familien getestet.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Bundesumweltministerium fördert nachhaltige Bioabfallverwertung in Leonberg

In Leonberg startet eine neue Anlage, die Bioabfälle klimafreundlich verwertet und daraus Energie gewinnt. Das Projekt zeigt, wie Kommunen Treibhausgase vermeiden und gleichzeitig erneuerbare Energie bereitstellen können – durch Unterstützung der NKI.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Klimamanagement in Krankenhäusern stärken: Start der Projektmaßnahmen

Im NKI-Projekt „Kliniken für Klimaschutz to go“ haben fünf Klinikträger mit der Umsetzung erster Klimaschutzmaßnahmen begonnen, darunter nachhaltiger Einkauf, Elektromobilität und weniger Speisereste. Die Klimaschutzmaßnahmen wirken über mehrere Standorte hinweg und sollen bis zu 15.000 Tonnen klimaschädliche Gase einsparen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Neues BMUKN-Förderprojekt unterstützt Unternehmen bei Kreislaufwirtschaft

Das Unternehmensnetzwerk Klimaschutz startet mit erweitertem Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz in eine neue Förderphase. Das Projekt will mehr als 1.750 Unternehmen erreichen und über 61.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Digitale Tools, Workshops und Peer Learning sollen die Umsetzung im Betriebsalltag erleichtern.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Stresemannstraße 128-130
10117 Berlin
www.bundesumweltministerium.de
 

Redaktion: Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Referat NK II 4
Stresemannstraße 128-130
10117 Berlin

Realisierung: ]init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation 

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