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Errichtung von Mobilitätsstationen

Nachfolgend finden Sie umfassende Informationen: Lesen Sie alles Wissenswerte zum Inhalt der Förderung und den Voraussetzungen - viele Fragen zur Antragstellung werden direkt beantwortet:

  • Was wird gefördert?

    Gefördert werden die Errichtung und Erweiterung von Mobilitätsstationen. Mit Mobilitätsstationen werden verschiedene Verkehrsmittel des Umweltverbundes möglichst nahtlos miteinander verknüpft. Gemäß Kommunalrichtlinie umfassen Mobilitätsstationen beispielsweise Haltepunkte des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), Radabstellanlagen, Anlagen und Infrastruktur für E-Bikes und Infrastrukturen für Verkehrsmittel der Sharing-Mobility, die sich in räumlicher Nähe zueinander befinden. Die Stationen sind sichtbar als solche ausgewiesen, etwa mit Stelen und Logo.

    Förderfähig sind außerdem netzautarke Photovoltaikanlagen mit Stromspeicher (sogenannte Inselanlagen), die für die Anlagentechnik benötigt werden, etwa für die Beleuchtung oder gegebenenfalls auch den Betrieb des Zugangssystems.

    Bezuschusst werden Ausgaben zum Beispiel für

    • Vorbereitungen der Baustelle, etwa die Beräumung der Flächen und,
    • die Demontage und das Versetzen von bestehenden Masten und Zäunen,
    • Tiefbauarbeiten, das Herrichten der Fläche, Pflasterarbeiten sowie die weitere Umgestaltung des Straßenraumes und der Zuwegung, soweit diese für die Errichtung der Mobilitätsstation erforderlich sind,
    • Maßnahmen zur Erhöhung der Fußverkehrsqualität im Umfeld der Mobilitätsstation,
    • die Errichtung und Umgestaltung von Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV),
    • anbieterneutrale Stellplätze für die Verkehrsmittelträger der Sharing-Mobility,
    • sowie Taxistellplätze.

    Im Zusammenhang mit Mobilitätsstationen werden auch digitale Services wie WLAN-Hotspots, Informationssäulen ohne Buchungssystem oder Informationsmonitore gefördert.

    Warum es sich für Sie lohnt:

    • Als Angebot erleichtern Mobilitätsstationen Nutzenden das Kombinieren und den komfortablen und sicheren Wechsel zwischen verschiedenen nachhaltigen Mobilitätsformen, etwa vom Fahrrad auf den ÖPNV. Je nach Ortsgröße werden mit einer Mobilitätsstation zwei Verkehrsträger, zum Beispiel Bus- und Radverkehr, (bimodal) miteinander verknüpft.
    • Mobilitätsstationen machen den Umstieg auf nachhaltige Mobilitätsformen sehr viel attraktiver und eröffnen damit neue Chancen für die Mobilität von morgen. So verändern Sie nachhaltig den Modal Split, das heißt die Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsträger oder Verkehrsmittel.
    • Durch Mobilitätstationen können wertvolle Flächen im öffentlichen Raum für andere Nutzungen gewonnen werden.
    • Indem Sie das Angebot für eine klimafreundliche Mobilität ausbauen, können Sie dazu beitragen, das motorisierte Verkehrsaufkommen zu reduzieren und Treibhausgasemissionen einzusparen.
  • Wer wird gefördert?

    Gefördert werden beispielsweise

    • Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse,
    • kommunale Betriebe mit mindestens 25 % kommunaler Beteiligung sowie Zweckverbände mit kommunaler Beteiligung,
    • Bildungsträger und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe,
    • Hochschulen,
    • öffentliche, religionsgemeinschaftliche oder gemeinnützige Kultur-, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen,
    • gemeinnützige (Sport-) Vereine,
    • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und ihre Stiftungen.

    Alle Antragsberechtigten finden sich unter Nummer 5.1 der Kommunalrichtlinie.

  • Förderquoten
    • Der Zuschuss beträgt 50 % der förderfähigen Gesamtausgaben.
    • Finanzschwache Kommunen und Antragstellende aus Braunkohlegebieten (gemäß § 2 Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen vom 8. August 2020) können 65 % der förderfähigen Gesamtausgaben als Zuschuss erhalten.
      • Als finanzschwach gelten Kommunen, die nachweislich an einem landesrechtlichen Hilfs- oder Haushaltssicherungsprogramm teilnehmen oder denen die Finanzschwäche durch die Kommunalaufsicht bescheinigt wird.
      • Antragstellende aus Braunkohlerevieren müssen keinen gesonderten Nachweis erbringen, um von der erhöhten Förderquote zu profitieren. Hier genügt die Zuordnung über Ihre Postleitzahl. Bitte beachten Sie, dass Sie die erhöhte Förderquote explizit im easy-Online-Formular (siehe „Antragsverfahren und Antragstellung“) beantragen müssen.
  • Antragsverfahren und Antragstellung

    Förderanträge können Sie das ganze Jahr über stellen.

    Bitte füllen Sie dazu folgende Unterlagen aus (siehe Links & Downloads):

    • eine Vorhabenbeschreibung 4.2.5 a Mobilitätsstationen gemäß Mustervorlage,
    • einen easy-Online-Antrag 4.2.5 Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Mobilität,
    • Skizzen beziehungsweise Pläne des umzugestaltenden Bereichs,
    • tabellarische Ausgabenkalkulation, zum Beispiel nach DIN 276.

    Ihren Antrag können Sie unkompliziert und papierlos mittels TAN-Verfahren in easy-Online einreichen. Die Nutzung dieser Option kann das gesamte Antragsverfahren erheblich vereinfachen.

    Um sicherzustellen, dass der Antrag rechtsgültig eingereicht wurde, ist es lediglich erforderlich, dass das TAN-Verfahren von der unterschriftsberechtigten Person genutzt wird. Alle Informationen zum Vorgehen finden sich hier.

    Sofern das TAN-Verfahren von der jeweiligen Projektleitung oder einer anderen autorisierten Ansprechperson verwendet wird, muss eine unterschriebene oder digital signierte Vollmacht der unterschriftsberechtigten Person(en) als PDF-Dokument zusammen mit dem Antrag in easy-Online hochgeladen werden. Das gilt auch für den Fall, dass auf Seiten des Antragstellers aufgrund spezifischer Anforderungen wie Satzungsregelungen mehrere Personen zur Genehmigung eines Antrags erforderlich sind. Die Vollmacht kann jederzeit an die Projektträgerin unter nki-kommunalrichtlinie@z-u-g.org nachgereicht werden, wenn sie beim ursprünglichen Upload der Unterlagen nicht mit hochgeladen wurde.

    Sollten Sie nicht über eine qualifizierte elektronische Signatur verfügen, muss der Antrag einschließlich der einzureichenden Unterlagen zusätzlich per Post beim Projektträger eingereicht werden. Der Antrag muss rechtsverbindlich unterschrieben werden (das heißt unterschrieben von Person/en, die zeichnungsberechtigt ist/sind) und innerhalb zwei Wochen nach Einreichung bei easy-Online an den Projektträger an folgende Adresse gesendet werden:

    Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
    Stresemannstraße 69
    10963 Berlin

    Für den von Ihnen beantragten Förderschwerpunkt gelten die im Technischen Annex (siehe Links & Downloads) festgelegten Anforderungen und Voraussetzungen - bitte beachten Sie diese bei der Antragstellung.

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen

    Wäre eine Verknüpfung von Bus- und Radverkehr als Mobilitätsstation förderfähig?
    Gefördert wird die Errichtung verkehrsmittelübergreifender Mobilitätsstationen, die die verschiedenen Verkehrsmittel des Umweltverbundes (z.B. Fuß-, Radverkehr, Carsharing und ÖPNV) im lokalen Kontext überdurchschnittlich miteinander verknüpfen. Als lokal überdurchschnittliche Verknüpfung von Verkehrsmitteln des Umweltverbundes kann je nach Ortsgröße auch die Verknüpfung von nur zwei Verkehrsträgern, z.B. Bus- und Radverkehr, bedeuten (bimodal).

    Kann die Ausschreibung von Carsharing unabhängig von der Förderung erfolgen (also gegebenenfalls sogar vor Antragstellung)?
    Ja, die Förderung zielt nur auf die Errichtung oder Erweiterung einer Mobilitätsstation ab. Hinsichtlich des Carsharings sind nur Ausgaben für anbieterneutrale Stellflächen zuwendungsfähig. Wie die Komponenten einer Mobilitätsstation betrieben werden, liegt im Ermessen des Antragstellenden. Der Auftrag zum Betrieb einer oder mehrerer Komponenten darf vorab z.B. an einen Rahmenvertragspartner o.ä. vergeben werden und stellt keinen vorzeitigen Maßnahmenbeginn dar. Die Ausschreibung sollte unter den vergaberechtlichen Bestimmungen des Antragstellers erfolgen, so dass alle Marktteilnehmenden dieselben Chancen haben und keine Beeinflussung des zwischenstaatlichen Handels gemäß EU-Beihilferecht unterstellt werden kann.

    Welche Ausgaben können im Rahmen der Kommunalrichtlinie nicht bezuschusst werden?
    Über die Kommunalrichtlinie nicht förderfähig sind Grundstückskosten, Planungsleistungen, Baunebenkosten, Finanzierungskosten sowie Ausgaben, die dem motorisierten Individualverkehr zuzurechnen sind wie Park+Ride-Plätze oder die Ladeinfrastruktur für Kraftfahrzeuge.

    Können Rad-Verleihsysteme gefördert werden?
    Nein, die Anschaffung von Fahrrädern für den Verleih ist im Rahmen der Kommunalrichtlinie nicht förderfähig.

    Gelten Ladesäulen/Parkplätzen für Elektroautos auch als Verkehrsmittel des Umweltverbundes?
    Nein, sie gehören zum motorisierten Individualverkehr (MIV) und sind deshalb nicht förderfähig.

    Wie müssen in einem Neubaugebiet mit einer Gesamterschließung (mit einer Mobilitätsstation als Teil dieser Gesamterschließung) die Kosten nachgewiesen werden?
    Sowohl bei Antragstellung als auch im Verwendungsnachweis müssen die einzelnen Ausgabenpositionen der Mobilitätsstation separat darstellbar sein. Bei Antragstellung reicht eine tabellarische Ausgabenkalkulation. Im Verwendungsnachweis bitten wir zusätzlich zu den Rechnungskopien um eine tabellarische Aufstellung der zuwendungsfähigen Rechnungspositionen.

Kommen Sie mit uns ins Gespräch über

  • spezifische Fachfragen zu den Förderschwerpunkten
  • zuwendungsfähige Ausgaben für Ihr Förderprojekt
  • das Ausfüllen von Formularen und online-Tools
  • Fristen, Termine oder unerwartete Herausforderungen im laufenden Projekt
Ihr Ansprechpartner
Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
  • Links & Downloads