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04. Nov. 2021

Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2021“: Sieger-Kommunen verkündet

Kommunen
Am 4. November haben das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) neun Städte, Gemeinden und Landkreise für ihr außerordentliches Klimaschutzengagement geehrt. Die Preisverleihung ist Teil der „Kommunalen Klimakonferenz 2021“. (Fotos von den Preisträger*innen finden Sie am Ende der Seite zum Download.)
  • Die Preisträger im Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2021"
    © Peter Himsel/Difu
  • Gewinnerteam Markt Peißenberg mit Gratulant*innen
    © Peter Himsel/Difu
  • Gewinnerteam Stadt Hennigsdorf mit Gratulant*innen
    © Peter Himsel/Difu
  • Gewinnerteam Stadt Singen mit Gratulant*innen
    © Peter Himsel/Difu
  • Gewinnerteam Stadt Essen mit Gratulant*innen
    © Peter Himsel/Difu
  • Gewinnerteam Landkreis Grafschaft Bentheim mit Gratulant*innen
    © Peter Himsel/Difu
  • Gewinnerteam Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck mit Gratulant*innen
    © Peter Himsel/Difu
  • Gewinnerteam Landkreis Heidenheim mit Gratulant*innen
    © Peter Himsel/Difu
  • Gewinnerteam Stadt Dortmund mit Gratulant*innen
    © Peter Himsel/Difu
  • Gewinnerteam Landkreis Marburg-Biedenkopf mit Gratulant*innen
    © Peter Himsel/Difu
  • Sven Plöger, Diplom-Meteorologe und Moderator
    © Peter Himsel/Difu
  • Berthold Goeke, Leiter Unterabteilung Klimaschutzpolitik im Gespräch mit Sven Plöger
    © Peter Himsel/Difu
  • © Peter Himsel/Difu
  • Thomas Günther ,Bürgermeister Stadt Hennigsdorf im Fernsehinterview
    © Peter Himsel/Difu
  • © Peter Himsel/Difu
  • Margret Schulte, Grüne Hauptstadt Agentur, Stadt Essen im Fernsehinterview
    © Peter Himsel/Difu
  • © Peter Himsel/Difu
  • Simone Raskob, Beigeordnete der Stadt Essen und Vorsitzende des Umweltausschusses im Deutschen Städtetag
    © Peter Himsel/Difu
  • Prof. Dr. Carsten Kühl, Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik
    © Peter Himsel/Difu
  • © Peter Himsel/Difu
  • Martin und Tom vom Fast Forward Theatre
    © Peter Himsel/Difu
  • © Peter Himsel/Difu
  • © Peter Himsel/Difu

Neun Sieger-Kommunen, neun herausragende Klimaschutzvorhaben und neunmal Preisgeld: Am 4. November zeichneten das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik die Gewinner des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune 2021“ aus. Der Wettbewerb richtet sich an Städte, Landkreise und Gemeinden, die mit guten Beispielen im Klimaschutz vorangehen. Die Preisverleihung ist Teil der „Kommunalen Klimakonferenz“, die vom 4. bis zum 11. November 2021 unter dem Titel „Handlungsdruck trifft Tatkraft – Klimaaktive Kommunen auf dem Weg“ stattfindet. Die Preisverleihung fand vor Ort im dbb forum in Berlin im Kreis von geladenen Gästen statt. Den zweiten Teil der Konferenz bilden fünf digitale Fachforen mit verschiedenen Schwerpunktthemen. Die Termine finden jeweils von 10.30 bis 12.30 Uhr an den Werktagen vom 5. bis 11. November statt.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärte:

„Wir brauchen tatkräftige Kommunen, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen. Kommunales Engagement schützt das Klima und bindet Bürgerinnen und Bürger, ortsansässige Unternehmen und lokale Akteure bei der notwendigen Transformation unserer Gesellschaft ein. Durch herausragende Klimaschutzprojekte gehen Kommunen als Vorbild voran und leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität vor Ort.“

Vielfalt im kommunalen Klimaschutzengagement

Professor Dr. Carsten Kühl, wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Urbanistik, betonte die Vorbildfunktion der preisgekrönten Kommunen in seiner Begrüßungsansprache:

"Wir müssen nicht nur über den Klimaschutz sprechen, um Wissen aufzubauen, sondern ihn erlebbar machen. Das heißt, wir sollten gute Beispiele präsentieren, die es zu reproduzieren und zu vervielfachen lohnt, Erfahrungen mit anderen teilen, Kooperationen bilden, um gemeinsam in die Umsetzung zu gehen und Anreize setzen, um viele weitere Akteure mitzunehmen. Kurzum: Wir sollten die Herausforderung, die wir im Klimaschutz haben, gemeinsam annehmen."

Die neun Gewinner-Kommunen erhalten jeweils 25.000 Euro Preisgeld, das in weitere Klimaschutzprojekte investiert werden soll. In diesem Jahr waren Bewerbungen in vier Kategorien möglich. In der Kategorie Sonderpreis „Klimaschutz durch Digitalisierung“ ist im Rahmen der Jurysitzung keine Preisträger-Kommune hervorgegangen. Insgesamt wurden 81 Bewerbungen eingereicht.

Die Preisträger und ihre Projekte

Kategorie 1: Ressourcen- und Energieeffizienz (21 Bewerbungen)
Vorbildliche Maßnahmen zur Minderung des Ressourcen- bzw. Energieverbrauchs in Kommunen. Gefragt sind zum Beispiel Projekte in den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung, Infrastruktur oder intelligente Vernetzung sowie in der Abfall- und Abwasserwirtschaft, in Industrie- und Gewerbegebieten sowie zur Sektorenkopplung. Die Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz kann dabei beispielsweise mit technischen, organisatorischen oder sozialen Maßnahmen verbunden sein.

Film Preisträger Kategorie 1

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Eine untertitelte Version des Films finden Sie hier.

Kategorie 2: Klimafreundliche Mobilität (16 Bewerbungen)
Integrierte kommunale Projekte, die sowohl den Umweltverbund – ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr – fördern, als auch die private PKW-Nutzung verringern, um zur Verkehrswende beizutragen. Ebenso gefragt ist die Förderung von klimafreundlichen Antriebstechniken. Gesucht werden zum Beispiel Maßnahmen zur Fahrrad- und Fußverkehrsförderung in der Kommune oder in einzelnen Quartieren, Projekte zur klimafreundlichen Mobilität im ländlichen Raum, zum Mobilitätsmanagement oder Carsharing.

Film Preisträger Kategorie 2

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Kategorie 3: Klimaaktivitäten zum Mitmachen (36 Bewerbungen)
Vorbildliche kommunale Aktionen, um auf kreative Weise auf das Thema Klimaschutz – auch in Kombination mit Klimafolgenanpassung – aufmerksam zu machen und Menschen zur Umsetzung eigener Maßnahmen zu motivieren. Gefragt sind sowohl komplexe Kampagnen als auch einzelne Angebote für interne und externe Zielgruppen.

Film Preisträger Kategorie 3

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Der Wettbewerb wird seit 2009 ausgelobt. Die Jury besteht aus Vertreter*innen des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes und der kommunalen Spitzenverbände. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI). Bewerbungen waren in diesem Jahr in vier Kategorien möglich. In der Kategorie Sonderpreis „Klimaschutz durch Digitalisierung“ ist im Rahmen der Jurysitzung kein Preisträger hervorgegangen. Insgesamt wurden 81 Bewerbungen eingereicht.