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Neue Runde: Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2021“. Jetzt bewerben!

Kommunen
Wettbewerb
  • Das Wettbewerbsmotiv kann am Ende der Seite heruntergeladen werden. Wir freuen uns, wenn Sie auf den Wettbewerb hinweisen!

Werden Sie Gewinner 2021! Klimaaktive Städte, Landkreise und Gemeinden sind aufgerufen, mit vorbildlichen Projekten am Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2021“ teilzunehmen.

Bewerbungen sind in vier Kategorien möglich:

Kategorie 1: Ressourcen- und Energieeffizienz
Kategorie 2: Klimafreundliche Mobilität
Kategorie 3: Klimaaktivitäten zum Mitmachen
Sonderpreis: Klimaschutz durch Digitalisierung

Die Bewerbungsunterlagen finden Sie am Ende dieser Seite als Download-Link. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 20. April 2021. 

Der Wettbewerb

Seit 2009 loben das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik jährlich den Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ aus (bis 2015 Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“). Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Gefragt sind erfolgreich realisierte und wirkungsvolle Aktivitäten, zum Beispiel klimagerechtes Bauen und Sanieren, klimafreundliche Mobilität, Suffizienz oder überregionales Klimaengagement.

Teilnahmeberechtigt sind Städte, Landkreise und Gemeinden. Es gibt keinen Ausschluss für Teilnehmende oder Projekte vorheriger Wettbewerbsrunden. Gewinnerkommunen der Vorjahre können sich mit neuen Projekten bewerben.

Die Jury

Die Jury besteht aus Vertreter*innen des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Die Auszeichnung

In den Kategorien eins bis drei wird die Jury je drei Kommunen für die Prämierung auswählen, der Sonderpreis wird an einen Bewerber vergeben. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im November 2021 im Rahmen der Kommunalen Klimakonferenz statt. Alle Wettbewerbsteilnehmenden werden bereits im Sommer darüber informiert, ob sie eine Auszeichnung erhalten. Ein Ranking wird nicht vorgenommen.

Mit dem bundesweit durchgeführten Wettbewerb erhalten Kommunen die Möglichkeit, ihre erfolgreich realisierten Klimaprojekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und anderen als gutes Beispiel zu dienen. Dazu erhalten die Preisträger Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit zu ihren prämierten Projekten. Unter anderem werden die siegreichen Projekte als Filmbeitrag sowie in einer Wettbewerbsdokumentation präsentiert.

Das Preisgeld

Auf die Gewinnerkommunen wartet ein Preisgeld von je 25.000 Euro. Die Gewinner müssen das Preisgeld wieder in Klimaaktivitäten investieren und werden vor der Preisverleihung gebeten, die Maßnahmen zu benennen. Damit markiert die Auszeichnung nicht das Ende der Aktivitäten, sondern ist gleichzeitig Startschuss und Motivation für das Weitermachen, Optimieren und für neue Aktivitäten.

Die Kategorien

Bewerbungen sind in den folgenden Kategorien möglich:

Kategorie 1: Ressourcen- und Energieeffizienz

Vorbildliche Maßnahmen zur Minderung des Ressourcen- bzw. Energieverbrauchs in Kommunen. Gefragt sind zum Beispiel Projekte in den Bereichen Stadtplanung und
-entwicklung, Infrastruktur oder intelligente Vernetzung sowie in der Abfall- und Abwasserwirtschaft, in Industrie- und Gewerbegebieten sowie zur Sektorenkopplung. Die Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz kann dabei beispielsweise mit technischen, organisatorischen oder sozialen Maßnahmen verbunden sein.

Kategorie 2: Klimafreundliche Mobilität

Integrierte kommunale Projekte, die sowohl den Umweltverbund – ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr – fördern, als auch die private PKW-Nutzung verringern, um zur Verkehrswende beizutragen. Ebenso gefragt ist die Förderung von klimafreundlichen Antriebstechniken. Gesucht werden zum Beispiel Maßnahmen zur Fahrrad- und Fußverkehrsförderung in der Kommune oder in einzelnen Quartieren, Projekte zur klimafreundlichen Mobilität im ländlichen Raum, zum Mobilitätsmanagement oder Carsharing.

Kategorie 3: Klimaaktivitäten zum Mitmachen

Vorbildliche kommunale Aktionen, um auf kreative Weise auf das Thema Klimaschutz – auch in Kombination mit Klimafolgenanpassung – aufmerksam zu machen und Menschen zur Umsetzung eigener Maßnahmen zu motivieren. Gefragt sind sowohl komplexe Kampagnen als auch einzelne Angebote für interne und externe Zielgruppen.

Sonderpreis: Klimaschutz durch Digitalisierung

Erfolgreiche kommunale Projekte zur Reduktion von Treibhausgasen beziehungsweise Ressourcen durch digitale Lösungen wie beispielsweise umweltgerechte Digitalisierung, digitales Dokumentations- und Prozessmanagement in der Verwaltung, digitale interne und externe Kommunikationsformate, App-basierte Serviceleistungen, Datenmanagement im Klimaschutz und Umweltmanagement (zum Beispiel im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien oder intelligenter Verkehrssteuerung).

Wichtiger Hinweis zum Ausschluss von Projekten: Bitte beachten Sie, dass Projekte, die zu einem Großteil aus Mitteln des Bundesumweltministeriums finanziert werden (zum Beispiel über die Kommunalrichtlinie), nicht ausgezeichnet werden können. Weiterentwicklungen sowie Maßnahmen, die sich aus Förderprojekten ergeben haben, sind dagegen willkommen.

Das Bewerbungsverfahren

Für jede Kategorie gibt es einen speziellen Bewerbungsbogen. Der ausgefüllte Bewerbungsbogen muss zusammen mit der darin geforderten detaillierten Projektbeschreibung mit Stempel und Unterschrift bis zum 20. April 2021 (Poststempel oder Maileingang) beim Difu eingereicht werden.

Deutsches Institut für Urbanistik
Auf dem Hunnenrücken 3
50668 Köln
E-Mail: klimaschutz@difu.de

Fragen beantwortet Ihnen gern das Wettbewerbsteam:
Telefon: 0221/340 308-12, E-Mail: klimaschutz@difu.de

Vielleicht helfen auch unsere FAQ zum Wettbewerb Klimaaktive Kommune 2021“.

Bewerbungsbogen Kategorie 1

Bewerbungsbogen Kategorie 2

Bewerbungsbogen Kategorie 3

Bewerbungsbogen Sonderpreis

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Die Gewinnerprojekte des Vorjahres 

Informationen, Impressionen und Filmclips der Gewinner-Projekte des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune 2020“ finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass die Wettbewerbskategorien von Jahr zu Jahr ganz oder teilweise angepasst werden.

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