Direkt zum Inhalt
Newsletter

Liebe Leserinnen und Leser, 

wenn nächste Woche die Fußball-WM startet, wird überall über die Zukunft des Sports gesprochen. Über moderne Stadien. Große Emotionen. Und darüber, wie Sport nachhaltiger gestaltet werden kann. 

Viele Fußballvereine stehen vor der Herausforderung, ihre Sportstätten zu modernisieren und gleichzeitig die Betriebskosten im Blick zu behalten.

Wie Sie das als gemeinnütziger Verein schaffen?

Mit der Förderung der Kommunalrichtlinie können gemeinnützige Sportvereine Unterstützung für Klimaschutzprojekte erhalten – von LED-Flutlicht oder optimierter Beleuchtung in Umkleiden bis zu Radabstellanlagen

Das Beste daran: Weniger Energieverbrauch bedeutet am Ende auch mehr finanziellen Spielraum für Teams, Nachwuchs und Vereinsleben. Mit der Umrüstung auf klimafreundliche LED-Flutlichtanlagen zeigt Wermelskirchen, wie kommunaler Klimaschutz und moderne Sportinfrastruktur erfolgreich Hand in Hand gehen.

Die WM bringt die Welt in Bewegung. Vielleicht ist sie auch der perfekte Anpfiff für den nächsten Schritt zu mehr Klimaschutz in Ihrem Verein.

Herzliche Grüße
Ihr Redaktionsteam der Agentur 

AKTUELLES

Kommunalrichtlinie: Förderanträge jetzt komplett digital 

Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) treibt die Digitalisierung ihrer Prozesse in der Kommunalrichtlinie weiter voran: Förderanträge können seit dem 1. Juni 2026 ausschließlich über das Förderportal easy-Online eingereicht werden. Die Antragstellung per Post entfällt damit vollständig. Für Antragstellende wird das Verfahren einfacher, schneller und komfortabler.

Auch bei bewilligten Projekten wird das Verfahren digitaler: Dokumente wie Belege und Fotos zur Dokumentation des Projekts reichen Fördernehmer künftig nur noch digital ein. Die Projektträgerin Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH, die die Kommunalrichtlinie für die NKI administriert, versendet Bescheide ebenfalls ausschließlich online. Das spart Zeit und Ressourcen – auf beiden Seiten. Mehr erfahren

KENNEN SIE SCHON …

…die erhöhten Förderquoten der Kommunalrichtlinie?

Klimaschutz kostet – doch in vielen Kommunen ist das Budget knapp. Deshalb ermöglicht die Kommunalrichtlinie für bestimmte Antragstellergruppen erhöhte Förderquoten und einen reduzierten Eigenanteil von 15 auf 10 Prozent.

Von den höheren Zuschüssen profitieren finanzschwache Kommunen sowie Antragstellende aus Braunkohlerevieren, die gemäß § 2 Strukturstärkungsgesetz finanzschwachen Kommunen gleichgestellt sind. Als finanzschwach gilt eine Kommune, wenn sie an einem landesrechtlichen Hilfs- oder Haushaltssicherungsprogramm teilnimmt oder ihre Finanzschwäche offiziell von der Kommunalaufsicht bestätigt wurde.

Wichtig: Die tatsächliche Förderquote kann im Einzelfall von der Förderquotentabelle abweichen – etwa, wenn ein Vorhaben als EU-Beihilfe eingestuft wird.

Mehr zu den Fördersätzen finden Sie im Richtlinientext unter Nummer 7.3 oder bei der Agentur per E-Mail und telefonisch unter 030 39001-170.

VERANSTALTUNGEN

Werkzeuge für die treibhausgasneutrale Kommune
Die Agentur lädt in der „Werkzeuge-Reihe“ Expertinnen und Experten ein, die Ihnen in 90 Minuten hilfreiche Tools und Praxisbeispiele für Kommunen auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität vorstellen. In den anwendungsorientierten Webinaren gibt es Raum für Ihre Fragen. Die nächsten Termine sind: 

Agentur und ZUG: Online-Sprechstunde zur Kommunalrichtlinie
Von der ersten Recherche bis zum ausgefüllten Formular: In maximal 90 Minuten stellen Ihnen die Expertinnen und Experten der Agentur und der ZUG einzelne Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie vor und beantworten Ihre Fragen. Mit dem Format „Antragstellung leicht gemacht“ machen Sie sich fit für Ihren Fördermittelantrag. Die nächsten Termine sind: 

Agentur-Online: Basics für die treibhausgasneutrale Kommune: Szenarien auf Grundlage kommunaler Klimaschutz-Potenziale erstellen (Dienstag, 9. Juni 2026 | Webinar) Wo liegen die größten Einsparpotenziale auf kommunaler Ebene – und wie lassen sie sich in konsistente Klimaschutzszenarien überführen? Das Webinar vermittelt Grundlagenwissen mit kommunalen Praxisbeispielen. Mehr erfahren

Agentur vor Ort: Vernetzungstreffen für Klimaschutzmanagerinnen und -manager (Mittwoch und Donnerstag, 17. und 18. Juni 2026 | Magdeburg)
Als Klimaschutzmanagerinnen und -manager bringen Sie neue Impulse und innovative Ansätze in die Kommunalverwaltungen ein. Das Vernetzungstreffen bietet Raum, Kolleginnen und Kollegen und ihre Projekte kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu beraten und Themen zu diskutieren. Mehr erfahren

Difu-Workshop: Die StVO in der Praxis – Straßenraum rechtssicher umverteilen (18. Juni 2028 | Köln) 
Es erwarten Sie: Fundierte Einblicke in die rechtlichen Grundlagen zur Umverteilung des Straßenraums, praxisnahe Diskussionen zu Handlungsspielräumen sowie die Gelegenheit für Fragen, Austausch und Impulse aus der kommunalen Praxis. Mehr erfahren Weitere Workshop-Termine in den anderen Bundesländern finden Sie hier.

KNK: Gehölze in Agrarlandschaften – Förderung und Praxis (19. Juni 2026 | Webinar)
Im Online-Seminar des Kompetenzzentrums Natürlicher Klimaschutz (KNK) erwartet Sie eine kurze Einführung in das Thema Agroforstsysteme sowie zur Förderung zur Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) aus Mitteln des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK). Weiterhin erfahren Sie, wie Agroforstwirtschaft in der Praxis umgesetzt werden kann und welche Herausforderungen und Lösungsansätze bestehen. Mehr erfahren 

Agentur-Online: Basics für die treibhausgasneutrale Kommune: Klimaschutz bei knappen Kassen (Donnerstag, 25. Juni 2026 | Webinar)  
Wie gelingt Klimaschutz trotz angespannter Haushaltslage? Die Agentur zeigt, wie Sie kommunalen Klimaschutz auch unter schwierigen Bedingungen umsetzen können. Mehr erfahren

Agentur-Online: Willkommen im #teamklimaschutz! Onboarding-Veranstaltung für neue Klimaschutzmanagerinnen und -manager (Mittwoch, 15. Juli 2026 | Webinar) 
Die ersten Wochen und Monate als neue Klimaschutzmanagerin oder -manager sind eine spannende Zeit – wichtige Aufgaben und Fragen lassen nicht lange auf sich warten. Doch wie finden Sie passende Unterstützung? Die Agentur beantwortet Ihre Fragen und lädt zu virtuellem Austausch und Vernetzen ein. Mehr erfahren

Agentur-Online: Die Kommunalrichtlinie im Überblick (Montag, 31. August 2026 | Webinar) 
Im Webinar werden die Fördermöglichkeiten der NKI – und im Besonderen der Kommunalrichtlinie – vorgestellt. Damit erfahren Sie auf einen Blick, wie Sie mithilfe von Bundesmitteln Klimaschutzprojekte in Ihrer Kommune realisieren können. Mehr erfahren

Internationale Jahreskonferenz des Klima-Bündnis 2026 (Dienstag und Mittwoch, 29. und 30. September 2026, Brüssel)
Unter dem Motto „Kommunaler Klimaschutz ist mehr: Gemeinsam stark für Europa“ bringt die internationale Jahreskonferenz des Klima-Bündnis Akteure der lokalen und europäischen Ebene in Brüssel zusammen. Praxisnahe Workshops, lebendiger Austausch und neue Impulse für künftige Kooperationen machen die Konferenz zur Plattform für gemeinsames Handeln im Klimaschutz. Mehr erfahren

PUBLIKATIONEN

Agentur: Neues Steuerungsinstrument „Gestaltungssatzungen für den Klimaschutz nutzen“
Klimaschutz und Ortsbild in Einklang bringen? Nutzen Sie Gestaltungssatzungen als Hebel für klimafreundliches Bauen. Das neue Steuerungsinstrument zeigt, wie zum Beispiel erneuerbare Energien oder energetische Sanierung rechtssicher integriert werden können – inklusive Musterformulierungen und Praxisbeispielen. Zu den Steuerungsinstrumenten

Agentur: Neues How-to „Photovoltaik auf kommunalen Dächern“
Die neue Publikation zeigt, wie Sie als Kommune Photovoltaikanlagen auf Ihren Dachflächen wirtschaftlich und klimafreundlich umsetzen können. So lassen sich Stromkosten senken, Treibhausgasemissionen reduzieren und ungenutzte Flächen effizient nutzen. Zum How-to 

Agentur: Neue Klima-Maßnahmen-Box „Beteiligung“
Beteiligungsprozesse sorgen für mehr Akzeptanz von klimaschutzrelevanten Themen innerhalb der Bevölkerung und unterstützen so die Arbeit des Klimaschutzmanagements. Die neue Klima-Maßnahmen-Box „Beteiligung“ gibt Hilfestellungen für die Planung und Umsetzung – inklusive einer detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitung, einer Argumentationshilfe und einer Checkliste. Zur Maßnahmenbox 

SONSTIGES

Bis zum 14. Juni 2026 bewerben: Ideenwettbewerb „Klimaschutz nebenan“ 
Der Ideenwettbewerb der nebenan.de Stiftung sucht aktuell Klimaschutzprojekte, die Städte und Gemeinden nachhaltiger und lebenswerter machen und gleichzeitig das Miteinander stärken. Die besten Projekte werden mit insgesamt 25.000 Euro gefördert. Mehr erfahren

Jetzt mitmachen: Bürgerbeteiligung zum Nationalen Wiederherstellungsplan
Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) laden zur Online-Kommentierung des ersten Entwurfs des Nationalen Wiederherstellungsplans ein. Bis zum 25. Juni 2026 können Verbände, Organisationen und Interessierte ihre Hinweise und Erfahrungen direkt über die Beteiligungsplattform einbringen – und so die Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung aktiv mitgestalten. Mehr erfahren

Neues Projekt: Einheitliche Standards für das kommunale Klimaschutz-Monitoring
Damit Kommunen ihre Klimaschutzaktivitäten einheitlich bewerten, vergleichen und gezielt weiterentwickeln können, werden bundeseinheitliche Standards entwickelt und an den Zielen der nationalen Klimaschutzstrategie ausgerichtet. Durchgeführt wird das Vorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und fachlich begleitet durch das Umweltbundesamt. Mehr erfahren

UBA-Erhebung: Kommunen schaffen Klimaschutz – Daten schaffen Wissen
Das Umweltbundesamt (UBA) hat eine Erhebung der bundesweiten kommunalen Energie- und Treibhausgasdaten gestartet. Ziel ist es, die aufwändig erhobenen kommunalen Daten zentral zu bündeln und zur Verfügung zu stellen. Die Übermittlung der Daten für Kommunen ist mit minimalem Aufwand möglich. Je mehr Kommunen ihre Daten zur Verfügung stellen, desto aussagekräftiger wird der Datensatz. Mehr erfahren

E-Learning zur Sanierung von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) 
Das E-Learning zum WEG-Praxisguide bietet eine verlässliche Orientierung zu den rechtlichen, finanziellen und technischen Rahmenbedingungen der energetischen Sanierung und vermittelt in vier digitalen Modulen das nötige Know-how für Beratung und Prozessbegleitung in WEGs. Alle Informationen und Anmeldung zum E-Learning

ZUG-Podcast: „Nass und nachhaltig – Klima, Landwirtschaft und die Zukunft unserer Moorböden“
Für den vierteiligen Reportage-Podcast begleitet die ZUG Pilotprojekte zum Moorbodenschutz. In den Projekten wird erprobt, wie sich Moorböden nass und zugleich wirtschaftlich tragfähig nutzen lassen. Podcast-Hörende erhalten Einblicke in Praxis, Forschung und Entwicklung rund um die Wiedervernässung von Mooren und die landwirtschaftliche Nutzung nasser Moorböden. Mehr erfahren

Wärmeplanung in kleinen Kommunen: HEAT it!-Newsletter 
Mit „HEAT it!“ unterstützen das Klima-Bündnis und das Bündnis Bürgerenergie kleine Kommunen dabei, die Wärmeplanung mit Einbindung von Bürgerenergie umzusetzen. Gefördert wird „HEAT it!“ von der Stiftung Mercator. Mit dem Projektnewsletter bleiben Sie zur Wärmewende auf dem Laufenden. Mehr erfahren

AKTUELLE KOMMUNALE STELLENANGEBOTE

In unserem Stellenportal finden Sie kommunale Stellenangebote aus dem Bereich Klimaschutz.

Ihre Kommune sucht Verstärkung in Sachen Klimaschutz? Schicken Sie uns eine E-Mail mit Link zur Stellenausschreibung und wir nehmen sie in unser Stellenportal auf. 

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Agentur für kommunalen Klimaschutz
Geschäftsführung: Prof. Dr. Jochen Monstadt, Luise Adrian

In Köln: Gereonstraße 18-32, 50670 Köln
In Berlin: Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin

Tel.: 030/39001-170
E-Mail: agentur@klimaschutz.de
Web: www.klimaschutz.de/agentur
Web: www.difu.de

Sitz: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg
Registernummer: HRB 114959 B
Gesellschafter: Verein für Kommunalwissenschaften e.V.
Haftungshinweis: Das Difu übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich die Betreiber verantwortlich.