Förderprogramm

Neue Kommunalrichtlinie

Bringen Sie den Klimaschutz in Ihrer Kommune nach vorn!
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Zum 1. Januar 2022 tritt eine novellierte Fassung der Kommunalrichtlinie in Kraft. Mit der Richtlinie unterstützt das Bundesumweltministerium kommunale Akteur*innen dabei, Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken. Die positiven Effekte gehen weit über den Schutz des Klimas hinaus: Sie steigern die Lebensqualität vor Ort und entlasten den kommunalen Haushalt durch sinkende Energiekosten. Gleichzeitig kurbeln klimafreundliche Investitionen die regionale Wertschöpfung an.
  • Ausgewählte Fördermöglichkeiten der Kommunalrichtlinie
    © SK:KK
Programminformationen
Förderregion 
Bundesweit
Programmlaufzeit 
01. Jan. 2022 bis 31. Dez. 2027

Die neue Kommunalrichtlinie auf einen Blick (gültig ab 1. Januar 2022)

  • Antragsberechtigt sind Kommunen, Kitas, Schulen und Hochschulen, Sportvereine, kommunale Unternehmen, Religionsgemeinschaften und weitere kommunale Akteur*innen sowie, jetzt neu, auch Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Contractoren und gemeinnützige Vereine.

  • Gefördert wird ein breites Spektrum an Maßnahmen und Themen: von Personal für die Erstellung und Umsetzung von Konzepten und Maßnahmen über Machbarkeitsstudien und Beratungsleistungen bis hin zu Investitionen in den Bereichen Mobilität, Abfall und Abwasser sowie Trinkwasserversorgung.

  • Finanzschwache Kommunen profitieren dauerhaft von erhöhten Förderquoten. Als finanzschwach gelten Kommunen, die an einem landesrechtlichen Hilfs- oder Haushaltssicherungsprogramm oder denen die Finanzschwäche durch die Kommunalaufsicht bescheinigt wird.

  • Antragstellende aus den Braunkohlerevieren gemäß § 2 Strukturstärkungsgesetz sind finanzschwachen Kommunen gleichgestellt, sodass auch ihnen erhöhte Förderquoten gewährt werden. Damit unterstützt das Bundesumweltministerium die erfolgreiche Strukturentwicklung in diesen Regionen. Die Reviere im Überblick:


Braunkohlereviere in Deutschland, © SK:KK

 

Lassen Sie sich persönlich beraten

Bei Fragen zu den Fördermöglichkeiten der Kommunalrichtlinie und Beratungsbedarf, ob Sie Ihren Förderantrag noch im aktuellen Kalenderjahr oder ab dem 1. Januar nach der neuen Richtlinie stellen sollten, hilft Ihnen das Team des Service- und Kompetenzzentrums: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) gerne weiter – telefonisch unter 030 39001-170 und unter skkk@klimaschutz.de.

Fragen zur Antragstellung und konkreten Förderanträgen beantwortet bis 31.12.2021 der Projektträger Jülich (PtJ) unter 030 20199-577 sowie per E-Mail an ptj-ksi@fz-juelich.de. Zum 1. Januar 2022 geht die Projektträgerschaft für die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) und damit die Kommunalrichtlinie von PtJ auf die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH über (mehr erfahren).

Bike+Ride-Offensive
Seit dem 1. März 2020 können Kommunen für den Auf- und Ausbau von Fahrradabstellanlagen in Bahnhofsnähe über die Kommunalrichtlinie einen Zuschuss von 70 Prozent erhalten. Antragstellende aus Braunkohlerevieren und finanzschwache Kommunen profitieren von einer erhöhten Förderquote von bis zu 85 Prozent. Die Bike+Ride-Offensive ist eine Kooperation des BMU und der Deutschen Bahn.
                                               
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