Neue Abwasserpumpen für Untergriesbach
In Untergriesbach wurden sieben Abwasserpumpen durch energieeffiziente Anlagen ersetzt. So konnte die Kommunen ihre Infrastruktur modernisieren und gleichzeitig den Energieverbrauch senken.
Projekttitel
Austausch von Schmutzwasserpumpen in verschiedenen Pumpwerken des Marktes Untergriesbach
Projektnehmer
Markt Untergriesbach
Projektlaufzeit
01.05.2024 bis
31.07.2025
Projektkontakt
Marktplatz 24
94107 Untergriesbach
Fördersumme
49.830 Euro
Förderkennzeichen
67K30240
Förderprogramm
Auf einen Blick
In der Marktgemeinde Untergriesbach in Bayern entstand das Projekt auf Initiative des 3. Bürgermeisters, der zugleich als Prokurist bei einem Energieberatungsunternehmen tätig ist. Über diesen Impuls konnte eine passende Förderung identifiziert und gemeinsam mit dem Energieberater sowie der Abwasserbeseitigung und der Finanzverwaltung der Kommune auf den Weg gebracht werden.
Im Rahmen der Umsetzung wurden sieben Abwasserpumpen im Gemeindegebiet durch moderne, energieeffiziente Anlagen ersetzt. Die Maßnahmen umfassten sowohl die technische Erneuerung der Pumpen als auch deren Integration in das bestehende Abwassersystem, sodass ein reibungsloser Betrieb sichergestellt werden konnte.
Ziel des Projekts war es, den Energieverbrauch im Bereich der Abwasserinfrastruktur zu senken und gleichzeitig die Betriebssicherheit langfristig zu erhöhen. So leistet die Kommune einen Beitrag zum Klimaschutz und stärkt zugleich eine zuverlässige öffentliche Daseinsvorsorge.
Herausforderungen und Lösungen
Eine Herausforderung im Projekt war die Zeit zwischen Förderantragstellung und der Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn. In dieser Phase konnten die neuen Pumpen noch nicht eingebaut werden, obwohl einzelne Altanlagen bereits defekt waren.
Um den Betrieb dennoch aufrechtzuerhalten, musste die Kommune auf vorhandene alte Pumpen zurückgreifen und diese durch Leihpumpen ergänzen. So konnte die Zeit bis zum Maßnahmenstart überbrückt werden.
Erfolge und Erfolgsrezept
Ein zentraler Erfolgsfaktor war die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Fördergeber, die eine zügige und reibungslose Umsetzung ermöglicht hat.
Für andere Antragstellende empfiehlt es sich, frühzeitig mit der Planung zu beginnen, insbesondere bei der Angebotseinholung und der Bearbeitung des Förderantrags. So lässt sich vermeiden, dass währenddessen Anlagen ausfallen und Zeitdruck entsteht. Zudem ist eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Pumpen sinnvoll, um den Austausch gezielt zu priorisieren und zunächst die Anlagen mit dem größten Stromverbrauch zu ersetzen.